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Online-Bildbearbeitung

Aus der Kategorie »just tools«

Die meisten von uns kennen das: Man muss mal eben ein Bild beschneiden und in der Größe verändern. Oder – noch wahrscheinlicher: Irgendein Freund fragt uns, wie man mal eben schnell ein Bild kleiner machen kann.
Und weil sich ja nun wirklich nicht jeder Photoshop installieren will – und erst recht nicht lernen – stehe ich da immer etwas auf dem Schlauch. (Nein, niemand will Gimp benutzen, auch wenn es umsonst ist)

Jetzt habe ich Pixlr entdeckt. Großartig. Bildbearbeitung online. Einfacher als Photoshop aber in der Bedienung soweit angelehnt, dass man sich total flüssig sofort zurecht findet.

Gelesen und gemerkt am 14.5.2012

Aus der Kategorie »just linked«

Heute aus dem Feedreader gepickt:

  • Ich bin die Böse (anneschuessler.com)
    »Es enttäuscht mich, wenn sich in der Liste der 1.500 Urheber Namen von Leuten finde, die ich sehr gern mag, rein als Künstler, ich kenne sie ja nicht persönlich. Frank Goosen, beispielsweise, bei dem ich jetzt nicht sicher bin, ob ich sein neuestes Buch nicht doch lieber erstmal von meiner Audible-Liste schmeißen sollte. Oder Charlotte Roche, deren Bücher ich zwar gar nicht lesen möchte, die ich aber jahrelang verehrt habe, weil sie mit Roger Willemsen zusammen Pipi machen war (die Sendung, in der das passierte, musste ich im Übrigen auf YouTube gucken, weil sie nie ausgestrahlt wurde). Oder Sven Regener, dessen Echauffierungsvideo ich lieber nicht gucken möchte, um mir die Musik von Element of Crime nicht mental zu vermiesen. (Übrigens alles legal erworben. Gekauft! FÜR RICHTIGES GELD!) Liebe Urheber, das, was ihr da macht, ist ein großer Vertrauensbruch. Ihr traut mir nicht. Ihr glaubt, ich will euch was Böses. Will ich gar nicht. Ich will nur was ändern. Und weil das, was ich ändern will, möglicherweise auch euch und euer Leben betrifft, findet ihr das nicht gut.

    Liebe Urheber, ich hab eine Idee. Wie wär’s mal mit Dialog?«

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Media Monday #46

Aus der Kategorie »just movies«

Es ist MediaMonday-Morgen!

  1. Der beste Film mit Gerard Butler ist für mich:
    Ich hatte wirklich Spaß an dem Kautions-Cop, ich fand aber auch die Lara Croft-Filme beide ziemlich ok, von daher kann ich mich nicht so entscheiden (und habe natürlich den ganzen Rest wieder mal nicht gesehen).
    Aber ich denke, ich nehme den Kautions-Cop, schon weil es einer der an dieser Stelle ja schon ausreichend bejammerten Jennifer Aniston-Filme war, er aber sogar mehr als erträglich war.
  2. Rainer Werner Fassbinder hat mitseine beste Regiearbeit abgelegt, weil
    Das ist jetzt wirklich doof. Ich bin überzeugt, mindestens Lola, Angst essen Seele auf, Lili Marleen und die Ehe der Maria Braun gesehen zu haben, kann mich aber absolut nicht erinnern.
  3. Der beste Film mit Hilary Swank ist für mich
    Hey, das sind ja wieder mal meine Fragen …
  4. Thema Lieblingsfilme: Müsst ihr sie BESITZEN oder reicht euch der Kinobesuch/das Ausleihen/die Fernsehausstrahlungen?
    Ich bin Jäger und Sammler; means: Ich muss besitzen. In letzter Zeit weicht das aus rein praktischen Erwägungen ein bisschen auf – iTunes ist meist billiger und nimmt auch weniger Platz ein, aber wenn Geld und Platz stimmen: Dann bitte eine Silberscheibe.
  5. Mein liebstes Stephen King-Buch ist
    Christine. Es war mein erstes King-Buch und ich halte es immer noch für eines seiner besten – jedenfalls nach den Kriterien, die ich an King-Bücher anlege. Direkt danach kommen übrigend Stand By Me und Es, alles drei sind für mich ganz wunderbare Geschichten über das Erwachsenwerden. Bei Christine geht es wirklich um den Übergang vom Teenager zum Mann und bei den beiden anderen um den letzten Sommer als Kind: Diesen magischen letzten Sommer, wenn man alt genug ist, zu merken, wie großartig der Sommer mit Freunden ist und schon spürt, dass im nächsten Jahr alles anders sein wird.
    Ich habe bisher niemanden gefunden, der darüber so großartig schreiben kann, wie King es damals konnte.
  6. Til Schweiger hat mir noch jeden Film verleidet.
    Netterweise beginnt er ja auch, mir Talkshows auch zu verleiden und ich bin echt froh, dass ich eh keinen Tatort gucke …
  7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist Torchwood »Sleeper« (SE2E2) und die war eine der besseren, weil
    Torchwood – was ich an sich auf eine britisch-trashige Art sehr großartig finde – in den letzten Folgen, die ich davor gesehen habe etwas oft auf einmal mitten in der Folge den Bogen etwas überspannten. Also klar: Wenn ich mir eine britische Serie ansehe, in der es um eine Alien-Abwehr-Einheit geht, die von einem unsterblichen Typen im Armeerock angeführt wird, dann habe ich mich eh auf einen schmalen Grat zum Bad Taste eingelassen, aber …
    Also: Dieses Dämonendings am Ende von Season 1?? Wow, das war echt drüber, ich hab nur noch gelacht.
    Äh, wie war die Frage? Ach ja, »Sleepers« war prima. Nicht so überdreht, an vielen Stellen schöne, sehr ruhige und menschliche Momente. Sehr schön.

Eine Bitte:

Aus der Kategorie »just politics«

(An alle in NRW)

Geht bitte wählen!*

*) Mir egal, ob die von mir bevorzugte Partei oder eine andere. Hauptsache, Ihr geht. Das ist – bei allem Genörgel – immer noch eine ganz große Sache. Anderswo sterben Menschen bei dem Kampf für freie Wahlen. Das ganze Genörgel ist gut und wichtig, aber es ist, weltweit gesehen, auch Jammern auf hohem Niveau. Und wenn Ihr nicht wählt, dann haltet bitte auch die Klappe.

Gelesen und gemerkt am 11.5.2012

Aus der Kategorie »just linked«

Heute aus dem Feedreader gepickt:

  • Bratwurst-Geschichten aus dem echten Leben | pop64.de
    »Die nächste Frage erdet mich dann bis unter die Grasnarbe. Das sind die ganz großen und schwierigen Themen da draussen. Bei euren Eltern, Bekannten, Kollegen. Ich hoffe, ihr wisst das.
    Allein die erste Frage. DATEI und DATEIORDNER. Wenn ihr wüsstet, wie viele Menschen den Unterschied zwischen Datei und Ordner nicht verstehen.«

Pinboard sei gedankt!

Albumkritik: Stefanie Heinzmann

Aus der Kategorie »just listen«

2007 suchte Stefan Raab den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf. Die Aktion war eine Antwort darauf, dass der DSDS-Kandidat Max Buskohl nicht bei ihm auftreten … – ach, lest doch selbst.
Siegerin wurde damals Stefanie Heinzmann, die vor ein paar Wochen ihr drittes Album »Stefanie Heinzmann« veröffentlicht hat. Liebe DSDS-Kandidaten, ein »drittes Album« ist … äh … ach egal.

Ich mochte bereits die Vorgänger »Masterplan« und »Roots to grow« und war sehr gespannt, ob es einen Nachfolger geben würde. Außerdem hat sich joerg gewünscht, dass ich dieses Album auch bespreche. Auf geht’s:

„Stefanie Heinzmann” bei amazon bestellen*
„Stefanie Heinzmann” bei simfy hören**

Das Prozedere ist etwas anders als sonst, denn: Ich hab das Album schon diverse Male nebenbei gehört, aber jetzt höre ich so richtig hin und schreibe – wie immer – quasi live.

  1. Fire
    Stefanie hat ja irgendwie immer eher Soul-beeinflusstes Zeug gemacht und dann so lustige Dinge wie Metallica-Cover dazwischen. Die neue Platte beginnt mit einem eher langsamen Song, mit einem Akustik-Gitarren-Gezupfe am Anfang, sehr balladig das ganze. Der Refrain zeigt aber: Da weiß jemand wie das geht, da steckt Power hinter. Schön geschrieben, sehr schön die ruhige Stophe und der Refrain gegeneinander arrangiert und dann kommt irgendwann noch eine geile, groovige Bridge.
    Beim ersten Hören dachte ich noch so etwas verhalten »Aha?«, bin aber inzwischen ziemlich überzeugt. Stefanies Stimme ist noch weiter gefestigt, sie gefällt mir als Sängerin richtig, richtig gut – schon nur von dem einen Song
  2. Diggin in the dirt
    Die Single hatte ich schon vor dem Album gehört und mich gefreut. Ein guter PopRock-Song mit einer schönen Hookline, tanzbarem Beat und ganz eigenem Sound. Auch hier gut geschrieben und arrangiert, ich überlege gerade, ob Stefanies Trick ist, Soul-Gesang auf Popmusik zu legen, die jederzeit von der Kraft her auch HeavyMetal sein könnte.
    Egal, auf jeden Fall ein sehr wiedererkennbarer Stil und sehr viel Energie. I like.
  3. Not at all
    Fängt an wie die Raab-geschriebenen Pop-Songs mit Gitarre, eher sparsam. Und unmerklich ändert sich der Gesang und wir sind in einem hübschen Refrain. (Überhaupt gefällt mir der Gesang so richtig gut, ich muss das nochmal erwähnen.)
    Insgesamt unaufgeregt und gut, aber nicht so catchy. Ein guter Filler – jetzt bin ich gespannt, was danach kommt.
  4. Coming up for air
    Ah: Streicher-Intro und Motown-Beat. Erinnert bis jetzt am meisten an das erste Album. Schön.
    Der Refrain geht diesmal nicht los, sondern wird loungy, ihre Stimme irgendwie ganz süßlich. Aber schön, auch wenn ichs nicht wirklich gut beschreiben kann.
  5. Everybody’s lonely
    Eine Ballade? Man weiß ja nie, ob das nicht gleich noch losgeht.
    Ja. Kräftig Streicher hinter den Refrain und es bleibt balladesk, zum Schluß hin wirds auch richtig groß. Hübsch gemacht, nicht klischeehaft, sondern mit hübschen Melodien und tollem Gesang (Hatte ich … Ach ja.)
  6. Another love song
    (Warum denn bitte nicht JUST another love song?) Groovt erstmal nett soul-y los und auf einmal erwische ich mich beim fröhlichen auf den mit dem Fuß-mitklopfen. Mist. 10,- in die Mucker-Coolness-Kasse. Und während ich noch Geld suche singt Frau Heinzmann etwas von sterbenden Menschen und es ist grauenhaft klischeehaft aber ich glaube ihr jedes Wort und überhaupt lungert hier auf der Festplatte ja eh noch eine Garage-Band-Version eines Songs herum, den ich mit einer Band vor vielen, vielen Jahren mal geschrieben hatte, der »just another song« hieß und exakt die selbe Aussage hatte. Und wo ich auch immer nicht wußte, ob es zu klischeehaft war oder nicht, der aber live der einzige von uns war, der so richtig, richtig, richtig gut ging.
    Äh, ich gleite ab.
  7. Stain on my heart
    Ich bewundere, wie Stefanie Heinzmann die Stile vermixt. Hier ist es wieder jetzt Motown pur und trotzdem darf sie als nächtes gerne Slayer covern. Sexy Streicher, fette Koteletten und mit dem Fastback in den Sonnenuntergang. Aber heute und nicht damals. Schön das feeling in die heutige Zeit rübergerettet, das passt schon.
  8. Second time around
    Ach guck: Die funky Heavytones-Bläsertruppe. Tanzbar. Und dann noch ein sexy Background-Chor im Refrain. Der Herr jawl wippt mit, ist zufrieden und hat nichts mehr zu sagen.
    Oh doch: Die Bridge ist ja geil!
  9. Ain’t no way
    Ich merke: Der Opener und die Single fallen wohl etwas raus – der Rest bleibt eher soulig. Und wie ich gerade schon sagte – ich sagte es doch? – die Songs wirken nicht retro, nicht angestaubt, sondern wo wie Motown heute klingen würde. Und alles sehr kraftvoll, nie cheesy. Ich mag das.
  10. Show me on the way
    Haha, kaum hab ich das geschrieben überrascht mich eine echt krabätzige Gitarre. Ach so, da kommt er, der Tamburin-OffBeat, dann ist es ja gut. Eine geile Uptempo-Nummer, geht gut los.
    Eine von den Nummern, die Dich endlich glücklich auf die Tanzfläche zieht, wenn Du vorher ein paar Stücke wippend am Rand gestanden und gezögert hattest.
  11. This old heart of mine
    Ist das von Aretha gecovert? Oh, nee, von den Isley Brothers. (Und ich lese gerade, das ich gnädigerweise die Version von Rod Stewart verdrängt hatte).
    Tja, während Rod alles verschmalzt, geht das Ding hier gut los und macht Spaß. Ich bewundere, wie sie quer durch ihren Musikgeschmack (jedenfalls hoffe ich das) alles spielt, was ihr gefällt und wie es alles zueinander passt.
  12. Numb the pleasure
    Ok, genug Soul. Hier gehts wieder eher zurück in Richtung Rockpop. Poprock? Ach, was weiß ich. Groovy bleibts und ich könnte mir auch gut heftige Gitarren vorstellen.
  13. You made me see
    Wie verletzlich sie klingen kann …
    Balladen müssen nämlich gar nicht schnulzig sein, nein, nein. Bleibt nicht so hängen, ist aber schön.
  14. Old flame
    Bin gerade verwirrt – im Refrain irritieren mich sowohl diese beiden großen Paukenschläge als auch die Melodie aus dem Refrain raus. Beides erinnert mich so sehr an irgendwas aus den achtigern – also an zwei verschiedene Stücke – und ich krieg’s nicht zusammen. Sehr verwirrend.
    Sonst klingt das Ding mit seinen Tremolo-Gitarren ein bisschen nach Tarantinos Wüstenlandschaften und das ist ja nicht doof.
  15. Home to me
    Ah, eine Rausschmeißer-Ballade. Ist das eine Dobro? Nee, doch nicht, eher irgendwas irisches. Mandoline? Ach, egal.
    Ja, genau das ist es – eine gute Rausschmeißer-Ballade. Nothin more left zu say. Würde ich gerne live am Ende eines geilen Konzertes hören

Fazit:
Ich muss gestehen, ich war voreingenommen, ich mochte beide Vorgängeralben und war sehr erfreut, als ich hörte, dass Stefanie ein drittes Album veröffentlichen würde. Auch für die besseren unter den (besseren-der-) Casting-Show-Gewinnern ist ein drittes Album ja ein echter Akt.
Schon als Rockbands noch in Proberäumen und nicht in Fernsehstudios entstanden, war Nummer drei immer die Bewährungsprobe.
Aber ich finde: Sauber bestanden. Ich mag Stefanies ganz eigenen Mix, der problemlos in die souly oder funky Ecke kippen kann, im nächsten Moment aber auch ebenso losrocken kann. Sie mischt das alles, gibt ihm einen ganz eigenen Sound und das passt gut zusammen. Und ich werde mich jetzt gleich wohl noch einmal in den »Masterplan« reinhören und checken, ob sich mein Eindruck, dass ihre Stimme unglaublich gewachsen ist seit damals nicht täuscht.
Thumbs up; gute acht von zehn Sternchen wären da drin. Also, wenn ich hier Sternchen geben würde.

*) Ja, ein affliate-Link
**) Nein, kein affiliate-Link

jawl-Kolleg: English, lesson 12.

Aus der Kategorie »just linked«

Man tut sich ja gerne schwer mit der Fremdsprache an sich, und gerade das Englische bereitet uns mehr Probleme als wir allgemein so denken. Wir lästern über »sänk jü vor träwelling«, bestellen aber begeistert »I become a burger«. Da ist es – wenn auch nicht stilvoll – fast schon klug, wenn unsere Außenminister (erinnert sich eigentlich noch jemand an den?) in Pressekonferenzen darauf besteht:»Man spricht deutsh«

Jawl, das Fachmagzin für internationale Dings kann da natürlich nicht still zusehen, sondern kommt jetzt und hier seiner Rolle als Erklärbär-Medium Nummer eins nach:

Bei USA erklärt gefunden.
Wer oben eine Gerhart Polt-Reminiszenz findet darf sich über seine profunde Kulturkenntnis freuen und sie behalten.

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