Abgebrannt

Aus der Kategorie »just links«

Ich mach gar nicht viele Worte: Bitte geht doch mal da rüber und spendet ein bisschen was.

Für die, die es noch nicht mitbekommen haben etwas Hintergrund: In der Nacht des 8. Juli brannte die Wohnung von Melody und ihrer Familie ab.

Melody selbst und ihre Familie sind heile und zu großen Teilen unverletzt rausgekommen, aber die komplette Wohnung, Möbel, Kleidung, ihre Arbeitsplätze sind verloren.

Unter www.abgebrannt-wir-helfen.de gibt es jetzt eine Spendenseite. Also los :)


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

15 Reaktionen

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Am 13.07.2010 um 14:35 Uhr schrieb Flummi:

Finde die Aktion gut, aber erfährt man auch, wie’s überhaupt zu diesem Unglück kam? Gas-Explosion oder wie?


Am 13.07.2010 um 17:51 Uhr kommentierte Christian:

also ich weiss nichts, nein …


Am 13.07.2010 um 18:50 Uhr kommentierte CountZero:

Mag ja jetzt was hart klingen, aber:

für so etwas hat man – gerade als Familie, und noch mehr, wenn man seine eigenen Büroräume im Haus hat, eine Hausratversicherung!


Am 13.07.2010 um 19:46 Uhr meinte Christian:

… ehrlich gesagt klingt das nicht hart, sondern hauptsächlich ziemlich unempathisch und unüberlegt.
Diesen Satz “Aber dafür gibts doch Versicherungen” habe ich heute schon an vielen Stellen gehört und gelesen. Und er wird einfach nicht klüger: Versicherungen bezahlen Zeitwert und das oft nur unter Widerstand und nicht sofort.
Mal ganz abgesehen davon, wie grauenhaft es sein muss, alles! innerhalb von Minuten zu verlieren (dabei auch Dinge, die sich nie wieder ersetzen lassen, egal wie viel Geld einem irgendwer bezahlt) abgesehen davon brauchen die drei jetzt gerade sofort Hilfe. In jeder Form.


Am 13.07.2010 um 22:34 Uhr antwortete Dentaku:

@CountZero: es sind nur Andeutungen, aber hier (in Kommentar Nummer 11.) schreibt die Betroffene, dass die Hausratsversicherung sich bisher nicht gerade kooperativ verhält. Da können die Spenden schon zur Überbrückung gebraucht werden.


Am 14.07.2010 um 10:58 Uhr sprach Flummi:

Nur mal am Rande: Meine Hausrat zahlt nicht nur Zeitwert. Das kenn ich nur von der Haftpflicht …
Aber unabhängig davon dauert das Rumverhandeln mit Versicherungen oft genug zu lange, was in so einer Situation natürlich obendrein katastrophal ist.


Am 14.07.2010 um 18:34 Uhr sprach Christian:

Ich hab heute Morgen in einem leichten Wutanfall getwittert »wer “zahlt doch die versicherung” sagt, der guckt auch weg und sagt “soll doch die polizei helfen”«
Was da auf der Website passiert ist doch schlichtweg nur Nachbarschaftshilfe. Oder eben »Nicht-Weggucken“.

Wenn ich immer wieder höre »Aber das zahlt doch die Versicherung«, dann denk ich mir »Ja und?« darf ich deswegen nicht helfen wollen, weil irgendwer ja schließlich GELD zahlt? Weil wir in unserer Gesellschaft die Absicherung einer Institution überlassen haben darf ich mich nicht mehr für einen Mitmenschen in Not einsetzen? Das geht nicht in meinen Kopf …


Am 14.07.2010 um 23:52 Uhr ergänzte Flummi:

Doch, darfst Du – sehr gern sogar. Zeichnet Dich als empathischen (und somit direkt auch sympathischen) Menschen aus.
Geld und “etwas zahlen sollen” hat, das nimmt nicht wunder, eine Skepsis zutage befördernde Wirkung. Überall wird gebettelt, und viele geben ja auch was, aber man traut den Dingen nicht mehr so richtig, glaub ich. Daß dieser Fall hier im Speziellen was ganz anderes ist und mit “Betteln” nix zu tun hat, muß man dabei allerdings auch sehen.


Am 15.07.2010 um 17:34 Uhr kommentierte CountZero:

Christian, dann lass dir mal was über Hausratversicherungen beibringen, denn in diesem Fall bist du bemerkenswert uninformiert. Der Sinn und Zweck einer Hausratversicherung ist es, im Fall des Falles den WIEDERBESCHAFFUNGSWERT zu erstatten.
Auch wenn du das unempathisch findest, daran beißt die Maus keinen Faden ab.

Statt irgendwelche Leute im Internet abzumelken wäre es sinnvoller, die Situation zunächst im Kreis der eigenen Familie zu erleichtern. Aber ups, da hab ich wohl wieder was vergessen – von Geschwistern, Eltern und Großéltern wollen viele heute ja auch nichts mehr wissen, und da ists dann halt dumm, in einer Notlage plötzlich allein dazustehen. Also doch die Leute im Internet melken…..


Am 15.07.2010 um 20:42 Uhr kommentierte Hammwanich:

Sehr verehrter Count Zero,
Sie kennen also die Betroffene und ihre Familie? Wissen, dass Ihre Eltern noch leben und sie einen ganzen Haufen gutbetuchter Geschwister hat? Oder fabulieren Sie hier mal frech ins Blaue hinein und unterstellen einfach mal so, ohne Kenntnis der Umstände, unerwünschten Familienkontakt und persönliche Bereicherung?
Warum halten Sie sich hier nicht an Ihre Regel: Einfach wegschauen und weitergehen.
Wäre toll.


Am 15.07.2010 um 22:51 Uhr wusste Christian:

Juppie, endlich mal ne richige Kommentarschlacht im jawl, das hatte ich ja seit Monrose nicht mehr ;)

Wenn alle Versicherungen so gut funktionieren würden, wie sie das sollen dann wäre sicher alles gut. Ich persönlich habe da andere Erfahrungen gemacht …
Da ich zusätzlich gehört habe, dass die Versicherung in diesem Falle wohl nicht so funktioniert, wie man sich das als Mensch, dem gerade seine Existenz in Rauch und Löschwasser aufgegangen ist erhofft ist es schön, dass es Menschen gibt, die helfen.

Und auch ohne alles andere: Es ist doch schön, wenn man geholfen bekommt. Es ist schön, wenn Menschen sich solidarisch zeigen. Oder nicht? Muss man da sofort Unrecht oder Abocke wittern und auf die Bürokratie verweisen?

Ach ja: Die Initiative für diese Initiative ging weder von Melody noch von ihrem Mann, Kind oder Katz aus – deswegen ist das Wort “melken” doppelt falsch. Ich persönlich unterstütze die Aktion, weil Melody ein Mensch ist, den ich immer als hilfsbereit und großzügig erlebt habe.
Und wenn neben mir mein Nachbar abbrennen würde, den ich weder als hilfsbereit noch als großzügig erlebt habe, dann würde ich dem auch helfen. Wenn ich an Gott glauben würde, dann würde mir vielleicht jetzt das alte Wort “Christenpflicht” oder “Nächstenliebe” einfallen.

Bleibt: Ich verstehe einfach nicht, warum immer wieder der Verweis auf die Versicherungen kommen muss… – was bringt das wem, solch einen Hinweis zu sagen/schreiben/posten? kannst Du es mir erkären?


Am 16.07.2010 um 1:24 Uhr wusste rebhuhn:

fast-OT: ich glaube nicht an gott, aber an die nächstenliebe/christenpflicht. und das geht super so. :D


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