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Icon zum Themaalte Rezepte aus der Schweiz

Manche dieser alten, seit Generationen immer nur am Sterbebett dem ältesten ins Ohr geflüsterten Rezepte, diese Rezepte, die die Industrie vergeblich seit Jahrzehnten zu kopieren versucht beruhen ja an sich auf sehr simplen Zutaten.
So ist ja vor Zeiten nur irgendeinem Schweizer das über dem Herd zum Trocknen aufgehängte Kräuterbündel in die Zuckermasse gefallen – und schon war das erfolgreichste Hustenbonbon der Welt geboren. Wer hats erfunden?
Aber auch andere Rezepte beruhen auf eher einfachen Ereignissen.

So machte auch der Uri Peter aus Chur in Graubünden im Jahr 1854 eine bahnbrechende Entdeckung: Nachdem er einen Tag hart auf der Alm und beim Vieh gearbeitet hatte setzte er abends seine Mütze ab, die er getragen hatte um seine immer höher werdende Stirn vor der Sonne zu schützen. Seine Frau zog ihn schon damit auf, aber die lichten Stellen rechts und links wurden halt immer größer.
Mit gerechtem Hunger und dem Schwung der letzten Stunden noch in der Bewegung strich er sich Schweiss und Staub des Tages von der Stirn und die Mütze flog quer über den Tisch und blieb genau auf dem Brotlaib liegen, den die Heidi gerade dort abgestellt hatte. Nicht sehr hygienisch, würden wir heute sagen, aber damals entstand in diesem Moment der …

Geheimratskaese
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