Computer sind nichts für Menschen
Seit heute morgen steht ein Laptop neben mir, das nicht mehr starten will. Und dessen Besitzer leider nicht mehr weiter wusste, nachdem ihm die drei Möglichkeiten „normaler Start”, „abgesicherter Start” und „letzte bekannte Konfiguration” nicht weiter geholfen haben.
Wie auch?
Meine Knoppix-CD und die jetzt seit Stunden laufende Datenrettung kommt ihm schon wie Zauberei vor – und ich weiss wie ich mich fühlte, als ich mal einen Guru an einem FreeBSD-Rechner sitzen sah.
Da passt es doch ganz gut, dass mir die Tage mal wieder eines meiner Computer-Lieblingsbücher von einem meiner Lieblings-Autoren in die Hände fiel:
Die Diktatur des schönen Scheins von Neal Stephenson
Die Diktatur des schönen Scheins ist ein Manifest, eine Hommage an Freiheit, Offenheit und Wissen um die Computer, die unseren Alltag immer mehr bestimmen. Nur wenn wir die technischen Mittel kennen und verstehen, die unser Leben zunehmend planen und vernetzen, können wir auch entscheiden, ob uns die Optionen auf den bunten Bildschirmen genug zu bieten haben.
Dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen.
„Lesebefehl!” würde ein anderer deutscher Blogger sagen.

Pjöni
(27. September 2007 - 10:31 Uhr)
Was ich in meinem Leben als Computernutzer gelernt habe ist, dass Computer einem alle Wünsche erfüllen können.
Allerdings tun sie nur was man ihnen sagt und nicht was man will.