Du flattr – haftes Ding, Du
»Flattr? Wassen das schon wieder?« fragt sich die geneigte Leserin vielleicht, wenn sie den kleinen Button unten unterm Artikel sieht.
Ganz einfach:
Flattr ist die Revolution im Micropayment. Flattr ist gelebter Sozialismus im Web. Flattr ist der wir-haben-uns-alle-ganz-dolle-lieb-Button. Oder so.
Ok, im Ernst: Wer sich bei Flattr anmeldet zahlt ein bisschen Geld ein. Geht ganz easy über PayPal zum Beispiel. Und dann legt er fest, wie viel davon er in einem Monat davon an andere verteilen möchte.
Beispiel: Nehmen wir an, ich beschließe, 2 Euro pro Monat zu investieren und klicke im Laufe des Monats 10 mal einen flattr-Button an. Dann bekommt jeder geflattrte Blogschreiber Ende des Monats jeweils 20 Cent von mir. Wenn ich hingegen nur 2 mal geklickt habe, dann bekommt jeder einen ganzen Euro. Klar, oder?
(Der Teil war jetzt die Revolution im Micropayment.)
Und genauso könnt Ihr – wenn Ihr einen Account habt – jetzt hier kräftig flattrn. Dann bekomme ich nämlich am Ende des Monats vielleicht von Euch allen zusammen 2 Euro. Dann habe ich 2 Euro gezahlt und 2 Euro bekommen.
(Das ist dann der Teil mit dem gelebten Sozialismus)
Auf jeden Fall – und das meine ich jetzt völlig ernst – ist es eine sehr simple und sehr nette Art und Weise, um dem Schreiber einens guten Beitrags eine Form von Anerkennung zukommen zu lassen.
(Dass das der Teil mit dem Liebhaben ist, das habt Ihr Euch schon gedacht, oder?)
That’s why I like it. Flattrn wir also mal los.
[...] befindet sich im Moment noch in der unvermeidlichen Beta-Phase, wird aber in Deutschland schon rege genutzt. Über die Internetseite lassen sich im Internet kleine Geldbeträge bequem per Mausklick an [...]