Fornika für alle (1)
Ein wenig aufgedreht durch Kaffee, zwei Stunden Nachtfahrt und vor allem ein ziemlich überwältigendes Konzert hier die Kurzfassung:
Eupen ist hübsch. Das Capitol ein wunderbares altes Kino, mit Platz für geschäzte 1000 Zuschauer. Jeder kennt jeden über 6 Ecken – ich weiss seit ein paar Monaten, dass ich Smudo um eine Ecke kenne. Die Vier kamen gerade aus dem Bus, als wir ankamen. Vom Künstler mit Handschlag gegrüßt werden macht neidische Blicke. „Wir stehen auf der Gästeliste” sagen auch. Einen Platz auf dem Balkon kriegen auch. Aftershow-Tickets kriegen auch. Balkon-Plätze sind geil. „Yeah Yeah Yeah” ist ein geiler Opener. Danach sehr guter Querschnitt, viele neue Stücke, alle Klassiker (Populär, dicker Pulli, Sie ist weg, Picknicker, Troy, MFG, Krieger). Lieblingsmoment 1: Bei Picknicker fällt die P.A. aus, die Crowd fängt an, „Was geht” zu singen und die vier holen sich ihre Megaphone und ziehen das Stück gemeinsam mit dem Publikum voll durch – unterstützt vom akustischen Schlagzeug und dem Bassamp auf der Bühne. Dafür geht man zu Konzerten, hell yeah. Ich bin stockheiser. Lieblingsmoment 2: Smudo, der ohne Vorwarnung und mit vollem Anlauf in die Crowd springt und sich Populär durch die Halle tragen lässt. „Ernten, was wir säen” ist ein geiles Konzertende. Gute zwei Stunden Vollgas machen alte Rapper müde – die Party fiel aus. Vom Künstler mit Handschlag verabschiedet werden macht neidische Blicke. Dabei wars beide Male purer Zufall, dass wir genau gemeinsam vor der Tür aufeinanderstiessen.
Danach von den Schildern noch durch Aachen geleitet worden. Ich mag die Stadt. 2 Stunden durch die Nacht. Mein Golf fährt 210, die Polizei hats nicht geseh’n.
Grossartig.
Vielen, vielen Dank!

serotonic
(24. Mai 2007 - 08:37 Uhr)
*strahl* Was ich mich für dich freue!
(und wie neidisch ich jetzt dreinblicke! ;))