Gelesen und gemerkt am 17.9.2012
Aus der Kategorie »just linked«
Heute aus dem FeedReader gepickt und gemerkt:
- Scheinheilig (denkding.de)
»Wenn sich irgendjemand disqualifiziert hat in den letzten Monaten, dann nicht Bettina Wulff durch ihre Klage gegen Google und ihre nachvollziehbaren Versuche, ihren Ruf wiederherzustellen, sondern alle Medien, die sich jetzt, bei erster Gelegenheit auf sie stürzen – während sie allen Ernstes weiter behaupten, ihre Inhalte seien alleine schon deswegen legimiert und qualifiziert, weil sie a) lediglich berichten, und b) eine Redaktion durchlaufen haben. Wenn das nicht scheinheilig ist, habe ich das Prinzip von Scheinheiligkeit wahrscheinlich nicht verstanden.« - Wolfgang Blau: Auch das schärfste Urheberrecht würde den Verlagen nicht helfen « Stefan Niggemeier
»In jedem Fall sollten wir bei der Diskussion über eine Reform des Urheberrechts für das Netzzeitalter einkalkulieren, dass unser aller Blick — auch wenn Sie sich sogar für einen »digital native« halten mögen — von einer ausklingenden Ära geprägt ist und dass deshalb — und nur deshalb und nicht etwa aus Gerechtigkeitsgründen — dass deshalb die großen Profiteure dieser ausklingenden Ära nicht Ihre primären Gesprächs– und Denkpartner sein sollten, wenn Sie sich auf die Suche nach einem Urheberrecht für die Zukunft machen.«
Besten Dank an Pinboard!