offene Server und wie man damit umgeht
Vielleicht bin ich zu naiv. Vielleicht ist es zuviel verlangt, dass man ein „Dankeschön” bekommt, wenn man jemanden anruft und so etwas wie „Sie haben da einen Konfigurationsfehler, man kann in einer Art und Weise auf Ihren Server zugreifen, wie Sie das sicher nicht wollen” sagt.
Ich tue das, wenn ich so etwas bei Kunden oder Bekannten oder so bemerke.
Im Normalfall werde ich uninteressiert abgewimmelt oder beschimpft, warum ich das gemacht hätte.
Oder es greifen die rudimentär gelernten Deeskalationsgrundsätze und ich werde freundlichst hingehalten. Man kenne sich da jetzt auch nicht so aus (schade, dann verbinde mich doch weiter), aber man werde mir bestimmt bald weiterhelfen können (wieso mir??).
Das erinnert mich an meine ersten Online-Banking-Erfahrungen. Als ich eine Fachfrage hatte und in der örtlichen Bank-Filiale stand. Gebetsmühlenartig wurde mir erklärt, das sei „alles sehr sehr sicher”.
Danach hatte ich zwar nicht gefragt, aber trotzdem. Bis mir – nach wiederholtem Bohren – jemand erklärte, sie würden sich leider alle nicht auskennen, aber die IT hätte erklärt, das sei alles sehr sehr sicher, das könne man ruhig so weitergeben.
Leute, wenn Ihr schon alle ins Internet müßt, dann schnallt Euch an, schaltet ABS und ESP nicht aus, haltet Euch an die Verkehrsregeln und habt einen Mechaniker greifbar.

Pepino
(20. November 2006 - 10:44 Uhr)
Gutes Personal ist eben schwer zu bekommen… dazu dann noch mit Sachverstand, gesundem Menschenverstand und vernünftigen Umgangsformen, dürfte fast unmöglich sein…