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Den Kundenberater sprechen? Nein.
Meine Sparkasse ist – gibt es hier Mendener Mitleser? die wissen es nämlich – vor gar nicht so langer Zeit ziemlich vor die Wand gekachelt und von der Sparkasse der Nachbarstadt aufgekauft worden. Und seitdem ist alles anderes. Ich glaube seitdem wird Service groß geschrieben. Oder so.
Ich war nett daran gewöhnt, dass ich meine Kundenberater anrufen kann, wenn ich eine Frage hatte. Gerade wollte ich zum Beispiel mal wissen, was daran 8 Wochen dauert, meine Bankkarte fürs Online-Banking freizuschalten (Vorgeschichte doof, aber hier unwichtig).
Da aber mein Kundenberater gewechselt hat – nicht, dass mir das mitgeteilt wurde, das hab ich beim letzten Anruf nebenbei erfahren – rief ich halt die Zentrale an.
Habe die Kontonummer gesagt, habe die übliche „das Konto läuft aber auf Ihre Frau – ach so, auf Sie beide”-Pause über mich ergehen lassen und dann nach der Durchwahl des neuen Beraters gefragt, weil ich eh gerade bei der Pflege meiner Adressen wäre.
Nein. DIE kriegen Sie nicht.
Pause.
Also: Nein, DIE darf ich Ihnen nicht geben.
Worum es denn ginge?
Habe ich gelacht und gesagt, eine Frage zum Online-Banking, ich würde das gerne mit ihm besprechen, es gäbe da ja auch eine Vorgeschichte ..
Ja worum denn?
Habe ich also kurz die Geschichte runtergeleiert, habe die gute dann beim Versuch alles korrekt zu wiederholen viermal korrigiert, weil sie es nicht verstanden hatte; bis dann endlich „Ach soo, das verstehe ich” durch die Leitung kam.
Ja, da müsen Sie mit Herrn X sprechen. (Ach was?)
Der ist aber zu Tisch.
Nachtrag
Herr X hat mir dann später noch aufs Band gesprochen. Ich weiß zwar nicht, was sie ihm gesagt hat, aber „er hat noch eine Nuance geändert und könnte sich jetzt gut vorstellen, dass jetzt alles funktioniert”.
Gerade im Bereich Online-Banking finde ich es schön, wenn der Fachmann sich gut vorstellen kann, dass es funktioniert.
Nachtrag 2:
Wundert es wen, dass natürlich gar nichs funktioniert?
Hach.
Hach. Nein, ernsthaft – ich gucke den beiden jetzt schon ein ganzes Weilchen zu und finde es unglaublich, wie sie ihre Musik ins Volk tragen. Ob im Web, mit diesen wunderbaren Videos oder jetzt hier auf der Straße. Und ein bisschen neidisch bin ich natürlich auch, so hätte ich das damals auch gerne gelebt.
Biste berühmt, lässte andere für Dich bloggen …
… liegste krank auf der Couch, am besten auch.
Ich bin nicht berühmt, lieg aber krank auf der Couch und würde daher darum bitten, dass Ihr alle mal rüber zur Isa geht, die hat nämlich eigentlich alles wichtige schon geschrieben. Also über den Mittwoch Abend, wo wir alle zusammen auf einem ganz wunderbaren Konzert waren.
Je veux de l’amour, de la joie, de la bonne humeur!
SEO for Dummies
Telefongespräch mit potentiellem neuen Kunden. Wir unterhalten uns über seine Website, die ich eventuell übernehmen soll.
- Ich: Und wie siehts mit den Suchmaschinen aus? Werden Sie in den Suchmaschinen gefunden?
- Er: Jaha! Wenn man »seltener firmenname« bei Google eingibt, dann stehen wir auf Eins.
- Ich: Ja, aber wie wahrscheinlich ist denn das – Ihren Firmennamen kennt ein potentieller Nekunde doch nicht. Der sucht doch nach »halbwegs verbreitetes Produkt«. Wie sieht’s aus, wenn man danach sucht?
- Er: Oh.
Die Links vom 29.08.2011
Am 29.08.2011 aus dem Feedreader gepickt:
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Immer wieder muss ich dich kritisieren, dass dir Barrierefreiheit so wenig am Herzen liegt und dich auf deine Versäumnisse hinweisen. Glaubst du, mir macht das Spaß oder ich hab irgendetwas Befriedigendes davon? Ganz im Gegenteil. Es ist ungeheuer frustierend zu erleben, dass DU etwas grundlegendes nicht verstanden hast, was in anderen Ländern längst erfolgreich umgesetzt worden ist und gelebt wird – Barrierefreiheit und Inklusion – für dich ist alles eine Kostenfrage, aber den Banken und anderen fragwürdigen Projekten pumpst du Geld im Überfluss rein, ohne darauf zu achten, ob der Erfolg wirklich nachhaltig ist.
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Wie müssen die vielen kundigen Diplomaten des Auswärtigen Amts inzwischen unter diesem Minister leiden? Wie lange will die FDP ihnen und dem Land diese Peinlichkeiten noch zumuten? Vor allem fragt man sich: Welchen Schaden richtet er als nächstes an, wenn er nicht bald gestoppt wird?
Natürlich, es liegt menschliche Tragik in diesem Fall. Selten zuvor ist ein Politiker so hoch gestiegen und so tief gefallen. Natürlich kann man sagen, dass viel zu viel Häme und Spott über ihm ausgegossen worden sind. Auch kann man Mitleid empfinden, aber das Auswärtige Amt ist keine politische Besserungsanstalt. -
Weil ein behinderter Mensch mit Prothesen startet, glaubt der Deutsche Leichtathletik-Verband, der Sport verliere seine Identität.
Mit bestem Dank an delicious.





