Lustigerweise hatte Anke heute Nachmittag einen Werbespot verlinkt, einen aktuellen Quattro-Spot. Und nachdem ich ja heute Nachmittag auch schon ein Quattro-Filmchen hatte muss ich das natürlich hier ergänzen.
»Massenhafte Funkzellenabfrage jetzt auch in Berlin: Was Vorratsdatenspeicherung wirklich bedeutet (netzpolitik.org) Der Skandal um die massenhafte Auswertung von Mobilfunk-Daten in Dresden hat unsere Warnungen und Befürchtungen bestätigt: Ist die Vorratsdatenspeicherung einmal da, werden die Daten auch freizügig verwendet.
Dass die Dresdner Aktion nur die Spitze des Eisbergs ist, verdeutlicht ein neuer Fall aus Berlin. Wir haben Akten erhalten, die eine weitere massenhafte Abfrage von Mobilfunk-Daten belegen. Ende 2009 haben Polizei und Staatsanwaltschaft die “Erfassung und Übermittlung sämtlicher Verkehrsdaten und Verbindungsdaten” eines Stadtgebiets angefordert und bekommen.«
»Neulich im Einwohnermeldeamt – haekelschwein.de Könnten Sie mal meine Einkaufstüte halten, ich muss mir den Schuh zubinden. Danke schön, jetzt sind Ihre Fingerabdrücke auf der Tüte. Meine nicht, ich trage ja Handschuhe. Und jetzt überfalle ich eine Bank, lasse mir das Geld in die Tüte packen und werfe die leere Tüte in Tatortnähe weg. Früher hätte Sie kein Mensch verdächtigt, denn die Polizei hatte nur Fingerabdrücke von Verbrechern vorliegen, aber nun hat man auch Ihre und wann immer ein Gegenstand oder Ort, den sie angefasst haben, etwas mit einem Verbrechen zu tun hat, werden Sie ein Alibi besitzen müssen«
Ich weiß gar nicht, ob ich es schon einmal erwähnt hatte? Ich bin ja auf dem Dorf aufgewachsen. Und wir hatten ja nichts. Also war man als Junge in den frühen Achtzigern darauf angewiesen zu nehmen was man kriegen konnte – für geschlechterneutrale Erziehung oder so war da kein Platz.
Also mochte ich Autos. Matchbox-Autos, Playmobil-Autos, echte Autos. Autos auf den Straßen, Rennwagen, Ralleywagen.
Die Konstrukteure von Ralleywagen hatte in den frühen achtzigern gerade erlebt, dass ihr beschauliches Leben durch eine deutsche Firma kräftig durcheinander gerüttelt worden war. Oder – wie es eine qualitativ hochwertige Dokumentation auf DMAX mal sagte: »Es gab Ralleywagen vor dem Audi Quattro und dann gab es lange nichts mehr außer dem Audi Quattro«
Ich hatte dann also auch folgerichtig ein von Walter Röhrl handsigniertes Poster im Zimmer hängen und konnte ebenso folgerichtig nicht widerstehen, als ich bei Helmi einen Blogartikel mit Video fand, daraus einen eigenen Beitrag zu schreiben. Mit Video (die spinnen doch, diese Leute da am Straßenrand):
»Professioneller Spam oder: Trau, schau, wem? (wer-weiss-was Blog) Ich denke, dass in Zukunft die Themen Qualitäts-, Reputations- und Incentivierungs-Management an Bedeutung gewinnen werden. Der Aufwand in diesen Bereichen wird zunehmen müssen, ohne dass die Teams nennenswert aufgestockt werden können. Sicher werden auch rechtliche Auseinandersetzungen mit den Verursachern von organisiertem Spam zunehmen, einige Unternehmen haben bereits Abmahnungen für unerlaubte Werbung verschickt. Intelligente, nachhaltige Konzepte zur Spam- und Fake-Prävention sowie ein effektiveres Handling sind gefragt.«
»Einen Rücktritt hat es in der Neonaziaffäre bisher nicht gegeben: Wo es wirklich um Würde geht (taz.de) Und das Wühlen in Wulffs schillerndem Umfeld erscheint deutlich sexyer, als sich weiter mit hässlichen Neonazis und ihren Strukturen in Ost- und Westdeutschland zu befassen. "Jetzt reichts auch langsam mal wieder mit diesen Glatzen", heißt es in zahlreichen Redaktionen.
Aber wenn irgendwo die "Würde" verteidigt wird, dann sicher nicht unbedingt in den Auseinandersetzungen über das Amt des gegenwärtigen Bundespräsidenten. Verteidigt wird die Würde im Kampf gegen die Rechtsextremen.«
(Nicht wundern, Ihr habt von letzter zu dieser Woche nicht 27 Ausgaben verpasst, ich habe nur von meiner auf die »offizielle« Zählung umgestellt.)
Der beste Film mit Matt Damon ist für mich
eindeutig Dogma. Ich mag zwar auch die Oceans …-Filme und auch die Bourne-Trilogie (The better Bond!) und stelle überhaupt gerade fest, dass der Kerl ja doch eine Menge feines Zeug gedreht hat, aber Dogma ist einer meiner all-time-favorites. Wegen Gott und der Antwort auf alles. Möp!
Guy Ritchie hat mitSnatchseine beste Regiearbeit abgelegt, weil
dieser Film mich so grandios unterhalten hat in seiner Schrägheit. Und was anderes als mein Geschmack zählt hier ja nicht, oder?
Der beste Film mit Christina Ricci ist für mich Sleepy Hollow. Weil er so schön ist. Und so schaurig. Und so schaurig schön. Auch wenn ich mich überhaupt nicht erinnern kann, was sie da gespielt hat – ich erinnere nur, dass mir der Film gefallen hat.
Vergleicht man (beispielsweise) die alten Disney-Klassiker unter den Zeichentrickfilmen mit den heutigen Pixar-Animationsfilmen, fallen einem enorme Unterschiede auf. Wie ist eure Meinung zur Entwicklung des Zeichentrick-/Animationsfilm-Genres?
Vorneweg: Ich gucke die aktuellen Pixar-Sachen immer recht gerne, die sogenannten Disney-Klassiker (Schneewittchen, …) mag ich nicht so, so etwas wie Sport-Goofy ist aber ziemlich klasse und die alten Warner-Sachen liebe ich sehr.
Die Entwicklung. Hm. Im Moment habe ich etwas das Gefühl, dass alle ziemlich darauf abfahren, so realitätsgetreu wir möglich zu animieren. Tim&Struppi oder vor ein paar Jahren dieses Polarexpress-Dings fand ich da schon sehr seltsam. Ich mag, wenn Toons wie Toons aussehen, ich mag, wenn auf den Dingen das ACME-Logo steht. MööpMööp!
Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt?
Ich bin an manchen Stellen mit der Gabe des Vergessens gesegnet.
Filme ohne Happy-End
sind mir oft lieber als welche mit. Am schlimmsten finde ich es wenn man in typischen Hollywood-Filmen 14 Minuten vor Schluß merkt: Das Tempo zieht an, es läuft auf einmal irgendein Gospel- oder Popstück, das fast zum mitklatschen animiert und jetzt wird noch fix alles in die richtigen Bahnen gelenkt – damit dann 6 Minuten vor Schluß noch kurz der spannenden Moment (»Wird sie ihm verzeihen?«) und dann das Happy End folgen können. Ich möchte dann immer gerne schon mal gehen.
Das schlimmste Beispiel für so etwas ist Tatsächlich Liebe.
Mein zuletzt gesehener Film war … und der war … , weil …
Wir haben im Moment eher wieder Serien-Saison – New Girl hat angefangen, Ashton ist bei den 2,5 Männern angekommen und wir hatten da auch noch eine angefangene Staffel Prison Break liegen – und so: Ich hab tatsächlich diese Woche keine Filme gesehen. Irgendwann nachts bin ich in Face Off hineingezappt und habe ein bisschen zugesehen, aber das langt nicht für »Film gesehen«.
Oleg sucht den ultimativen Kick, das Spiel mit dem eigenen Leben. In einer verlassenen Kaserne treffen sich ein paar Maenner, um wie in einer Kriegssituation mit scharfen Waffen aufeinander zu schiessen. Sehr … äh … sehenswert.
»Kein Alkohol. Die ersten 14 Tage. (Pro2koll.) Ich notiere mir hier ein paar persönliche Eindrücke, die vermutlich vollkommen banal oder normal sind. So normal, wie der (sanfte) Alkoholismus unsere gesamte Gesellschaft durchzieht. Ich glaube, es liegt weniger an den Freunden, mit denen man sich umgibt. Es ist vielschichtiger und es liegt an all den gesellschaftlichen Ritualen und letztendlich an unserer Kultur. Ich muss auch an einen Kumpel denken, der nach einem halben Jahr Indien zurückkam und auch keinen Alkohol mehr trank. Mir kam das damals fast undenkbar vor.«