Wir waren mal wieder am Teich gewesen

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Collage Hexenteich

Guckstu bei flickr.


Möchtet Ihr etwas über meine Woche wissen?

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Damit ist alles gesagt.


Sag mal, was machst Du da eigentlich, Christian?

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Jugendzimmer 1987Schön, dass Du fragst. Ich hatte ja schon fast befürchtet, dass die wild über facebook, Instagram und Twitter verteilten Bilder von Bass-Fragmenten in verschiedenen Stadien des auseinander- und zusammengebaut-seins nicht unbedingt für jede Leserin Sinn ergeben.

Vorgeschichte etwas ausführlich er: Als ich 16 war, wollte ich Gitarrenbauer werden. Ein Freund und ich wühlten in Katalogen, lasen uns in die Klangeigenschaften verschiedener Holzsorten und Tonabnehmer ein und träumten von Instrumenten. Der Bassbauer, bei dem ich wegen einer Ausbildung vorsprache fragte mich dann aber, ob ich reiche Eltern oder im Lotto gewonnen hätte – oder wovon ich wohl leben wolle. Das hat mich nachdenklich gemacht.

geagedVorgeschichte kürzer: Vor guten eineinhalb Jahren baute ich auf Basis eines Bausatzes meinen ersten Bass – also meinen ersten nicht von der Stange gekauften. Das bauen hat mich voll glücklich gemacht und das Spielen macht es noch heute.

Vor guten zehn Jahren hatte ich mir mal einen Fretless-Bass gekauft. Der klang ganz prima, aber zum einen war das Ding so kopflastig, dass es nicht richtig Spaß machte ihn zu spielen …
Exkurs für nicht-Bassisten: Ein gutes Instrument ist so ausbalanciert, dass es einfach gerade vor dem Körper hängt. Er hängt gerade am Gurt und muss nicht abgestützt werden, beide Hände können sich aufs Spielen konzentrieren. Ist der Bass kopflastig, muss die linke Hand ständig dagegen halten und das ist anstrengend und unbequem.
… außerdem war er wirklich nicht besonders hübsch.

Vor ein paar Wochen schraubte ich also alles abschraubbare ab und brachte das übrigbleibende Stück Holz zum Möbelschreiber. Auf das Stück Holz hatte ich ein in selbst-ausgedachter Form ausgesägtes Stück Sperrholz geschraubt, damit der Schreiner eine Vorlage hatte.

Mehr Mut zur Farbe!Seit vorgestern ist das Stück Korpus wieder hier und das Ergebnis gefällt mir sogar noch besser als gedacht. Seit gestern wird lackiert – da das alte und das neue Holz farblich nicht ganz passt muss ein deckender Lack drauf.
Und es macht wieder alles voll glücklich.

Und morgen erzähle ich Euch von den Linien, die ich ins Griffbrett säge, was das damit zu tun hat, dass ich besser gucken als hören kann und warum ich einen lustigen Engländer brauchte, um mir das einzugestehen.

neuer Korpus mit Hals


For The Love Of God

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Ich hatte es gestern versprochen.
Aber erst ein paar Worte dazu. Steve Vai ist – schaut man sich das Video an – nach heutigen Maßstäben natürlich furchtbar. Optisch ist er fast noch mehr das pure Klischee eines achtziger-Jahre-Rockstars als Bon Jovi und das will wirklich etwas heißen. Konsequenterweise tritt er heute auch gerne mit einer Windmaschine vor sich im Boden auf.

Egal. Blendet man das mal aus, erliegt man nicht der reflexhaften Versuchung, sich über Haare, offene Rüschenhemden und ähnliches lustig zu machen und hört statt dessen der Gitarre zu – dann ist das einfach beeindruckend. Und nicht nur technisch.

Wie gestern angedeutet, hatte ich das Video mal der Bürokollegin gezeigt – hauptsächlich, damit wir uns gemeinsam darüber amüsieren konnten, wie die Menschen, deren Musik micht früher sozialisiert haben mit dem Blick von heute so wirken – und dann sprach sie: „Der hat mir ja gerade mit der Gitarre eine Geschichte erzählt”.

Open minded eben. Sucht man sich seine Bürokollegen gut aus, dann kann man so ein Glück haben.

Aber hier, bitte: Mr Steve Vai. Ehemals bei Frank Zappa zuständig für „Stunt Guitar” mit einem Song seiner ersten Solo-LP. Einem mit dem er meiner Meinung nach perfekt beweist, dass er nicht nur technisch einer der besten ist, sondern dass er all die Technik dafür einsetzt, sein Instrument sprechen zu lassen.


Daft Punk – Get Lucky | Played by 10 Epic Famous Guitar Players

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Ich weiß, dieses Video hatten alle schon, aber ich finde es einfach zu gut, um es nicht auch noch einmal zu verbloggen. Gerade für Rockmusik-sozialisierte Menschen oder auch selber-Musik.machende ist es ein großer Spaß, denn: Der Typ hat’s wirklich ziemlich drauf, die Stilistiken und Sounds der verschiedenen Gitarristen zu spielen.

Dentaku meinte in Frau Kaltmamsells Kommentaren, er wäre mit Steve Vai nicht ganz einverstanden, da kann ich mich leicht anschließen.

Aber sonst? Ein Lehrstück für alle, die beim Gitarrensolo verächtlich die Nase rümpfen und behaupten, das wäre eh immer das gleiche krachige Rumgedudel.

(Und morgen zeige ich Euch dann als Fortsetzung das Video von Steve Vai, nach dessen Genuss die Büropartnerin erstaunt sprach: „Der hat mir gerade mit seiner Gitarre eine Geschichte erzählt!”)


Amerikanische Verhältnisse

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Grade wenn man über Arbeitsbedingungen oder über Lebensmittel spricht, dann höte ich gerne mal den Satz „In Amerika ist das ja alles noch viel schlimmer.”
Manchmal gefolgt von einem geseufzten: „Na, das wird wie alles schlechte schon auch hier ankommen …”

Stimmt! Wenn es nach unserer Regierung geht, sogar lieber heute als Morgen!


[*.txt] – wünschen

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Was ist denn bitte *.txt? Ganz einfach: *.txt ist ein Blogprojekt von Dominik Leitner, an dem ich teilnehme.
Mehr dazu bei Dominik. Alle meine Artikel finest Du hier.

„Kinder die was wollen, kriegen was auf die Bollen”, sagte ihre Mutter als sie sich zu Weihnachten ein Pony wünschte.

„Für Mädchen reicht die Realschule”, sagte ihr Vater, als sie nach der Zehn die Schule wechseln wollte.

„Ficken?” fragte ihr Freund, als sie sich an ihn kuschelte.

„Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre”, sagte ihr Ausbilder und schickte sie, das Lager aufzuräumen.

„Guck Dich doch mal an; der ist einfach nicht Deine Liga”, sagten die Freundinnen, als sie erzählte, dass der Typ mit den lieben Augen sie offensichtlich einfach nicht sah.

„Niemand muss tagelang aufs Wasser starren”, sagte ihr Mann und so fuhren sie halt wieder in die Berge.

„Aber Du hast die Kinder doch unbedingt gewollt?”, sagte er und sie sagte ihrem alten Chef ab.

„Wir haben Dir gleich gesagt, der ist kein guter”, sagte ihre Mutter, als sie ihn mit der Sekretärin in der Stadt gesehen hatte.

 

„Sie müssen wieder lernen, sich etwas zu wünschen”, sagte Ihre Therapeutin.

Dieser Text gehört zum Projekt *.txt und entstand zum zweiten gemeinsamen Begriff „wünschen”


Twitter-♥ im Januar 2015.

Aus der Kategorie »just twittered«

Anne sammelt wieder alle Twitter-♥