Hallo Lieblingsmensch – kein riesen Kompliment

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Der schlimmste Moment an dem Liedchen „Hallo Lieblingsmensch“ ist der Kiekser in der Stimme bei „… kann ich verrückt sein …“

Ich sehe es quasi vor mir, wie der Produzent sich den Schnäutzer streicht und sagt „… ja da war schon viel schönes … – aber kannst Du bei »verrückt« vielleicht auch irgendwas crazy machen?“
Und dann beruhigt das Häkchen hinter „freches Element“ in der Hit-Checkliste setzte als sie kiekste.

Überhaupt ist das ein gutes Merkmal: Wenn Menschen darüber sprechen, wie „verrückt“ sie doch sind, dann lohnt sich ein zweiter Blick. Kein echter Künstler sagt das von sich.
Echte Künstler müssen das, was sie tun, nämlich einfach tun.
Weil es ihnen ein Bedürfnis, manchmal fast innerer Zwang ist, sich irgendwie auszudrücken. Und wenn sie damit in Konflikt mit den Normen der Gesellschaft geraten, wenn es knirscht, wenn die Welt sie nicht versteht, weil sie etwas anders machen – dann schmerzt es sie meist viel zu sehr, als noch mit ihrer „Verrücktheit“ zu kokettieren.
Menschen, die sich verrückt nennen, die sind meist dumpfeste Spießer, die nur gerne etwas von dem Glamour abhaben möchten, den sie bei Künstlern zu sehen glauben. Leider reichts damit oft für eine Karriere bei taff oder exklusiv, Sendungen übrigens, die von Menschen betrieben werden, die von Kunst soweit entfernt sind wie die Amigos von Eastcoast-credibility. Aber damit hat sich dort ein verrücktes (pun intended) selbsterhaltendes System geschaffen.

Ich setze also hiermit „verrückt“ in Selbstbeschreibungen sowie PR-Texten gleich neben „frech (e Frisur)“ auf die 100%-No-Go-Liste.
Danke für die Aufmerksamkeit.


I live by the river! (Katzenjammer – The Gearbox Sessions)

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Ich habe schon mal erzählt, wie ich Katzenjammer kennen lernte: Sehr zufällig, als wir eigentlich bei Zaz waren. (Zaz? Wer war nochmal Zaz? Entschuldigung.)

Ich habe die vier danach sehr aufmerksam und voller Liebe beobachtet und wann immer möglich live gesehen, denn nahezu nichts geht so sehr ab, wie ein Katzenjammer-Konzert.
Und die nebenbei solo fleißige Marianne Sveen hat es zu einer eigenen Dandylion-Woche hier im jawl gebracht – mit Rezensionen ihrer drei EPs und einem kleinen Interview am Ende. Igjen mange takk for det!

Und dann geschah Ende letzten Jahres auf einmal alles auf einmal. Zum einen kamen die vier noch einmal auf Tour und wir bekamen noch eine Entschädigung dafür, dass wir sie im Sommer irgendwie verpasst hatten. Zum ersten mal sahen wir ein Hallenkonzert mit Lightshow und allem und das hat auch wieder sehr gerockt. Außerdem hörte ich dort zum ersten mal, wie Turid (in die ich mich sowieso ein wenig verliebt hatte) „London Calling“ sang und das hat meine alte Punkseele sehr berührt.
Dann warfen die vier ein unfassbares Projekt in pledgemusic.com rein und ich kaufte mir für eine nicht genannte Summe Geldes eine Vinyl-Platte. Gut, es ist eine Vinyl-Patte, auf der ich in den Special Thanx erwähnt werde – da gibt man schon mal mehr aus, als für einen iTunes-Download.
Und dann erklärte uns Marianne auf facebook, sie würde die Band verlassen.

Ich und tausend andere erklärten ihr in den Comments, sie sei mutig wie nichts gutes und dass wir ihr alles Glück der Welt wünschen würden. Und natürlich jeden Ton kaufen würden, den sie irgendwann und irgendwo veröffentlicht.
Trotzdem: Uff.

katzenjammerAber zurück zum Pledge-Dings.
Sorry, ich muss jetzt etwas technisch werden, aber lest es Euch bitte durch, um zu verstehen, wie geil dieses neue Album ist. Wenn Ihr normalerweise im Radio irgendwo Musik hört, dann ist die folgendermaßen aufgenommen worden: Die Musiker haben ihre Songs geschrieben, (hoffentlich) geprobt und sind dann ins Studio gegangen. Dort haben sie nacheinander ihre Parts eingespielt. Haben sie dabei einen Fehler gemacht, konnten sie von vorne anfangen. Als Aufnahmemedium dient normalerweise (Überraschung!) ein Computer.
Sind alle Parts eingespielt, kann man mit dem Computer noch hier was schneiden, da aus mehreren Parts einen zusammensetzen, hier ein bisschen Bass mehr reindrehen, dort ein wenig Hall hinzufügen, dort den leichten Kiekser in der Stimme wegmachen, vielleicht noch ein paar Instrumente hinzufügen und überhaupt alles machen, was das Herz begehrt. Ihr könnt Euch vorstellen was alles, wenn Ihr mal irgendeinen DSDS-Gewinner live habt singen hören. Oder Madonna. Sorry.

In den Gearbox-Studios macht man das anders. Dort stellt man sich in einen Raum und spielt. Aufgenommen wird zwar auch mit modernsten Mikros aber der Ton aller zusammen geht nicht auf einen Computer, sondern auf den Rohling einer Vinyl-Platte. Keine Möglichkeit zur Korrektur; absolut gar keinen. Hat die Bassistin bei der Aufnahme lauter gespielt als beim proben, kann man nicht mal den Bass leiser drehen.

Und exakt das hat Katzenjammer uns zum Ende der Dekade in dieser Besetzung geschenkt. Acht Titel direkt aus dem Aufnahmeraum in den Wachs.

Heute kam der Download und ich sitze hier und verdrücke mir das ein oder andere Tränchen. So eine direkte Aufnahmemethode hat nämlich nicht nur die für uns volldigitale Menschen auf den ersten Blick offensichtliche Nachteile, sondern – im Gegenteil – sie macht etwas mit den Musikern. Live zu spielen ist etwas anderes, hat eine andere Energie und wenn man sich gut kennt auch eine andere Magie als die eher technischen Aufnahmen im Studio. Und so habe ich zwar jetzt schon den ein oder anderen kleinen Fehler gehört, musste ich schon grinsen, als Sol sich mal räuspert, aber dafür klingt das alles, als ständen die vier hier im Zimmer.

Außerdem ist „London Calling“ drauf und – wie gesagt: Mein altes Punkherz bumpert dolle.

Tusen takk. Jeg elsker dere alle.


Antigone 2015 – Die Fotos

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Ihr erinnert Euch vielleicht, dass im Herbst das kleine 365-Tage-Projekt etwas ins Stocken geriet, ich aber trotzdem recht zufrieden davon berichtete, dass ich dauernd in einem kleinen Theater säße und dort Fotos machen dürfe?

Vorschau-CollageWie es immer so ist, dauern manche Dinge etwas länger, aber jetzt kann ich endlich die Bilder zeigen, die damals entstanden sind.

Da in diesem Theater, das war aus vielen Gründen eine recht großartige Zeit.
Zum einen ist so eine Theaterproduktion eh schon etwas spezielles. Man hockt sehr viel sehr dicht aufeinander und wenn die Chemie zu Beginn auch nur einigermaßen stimmt, dann haben sich am Ende alle ganz furchtbar lieb.
Exkurs: Das bedeutet auch, dass man nach der letzten Vorstellung in ein tiefes Loch fällt. Dann vielleicht eine der anderen auf der Straße trifft und merkt, dass man außerhalb des Theaters wenig gemeinsam hat. Man schweigt sich etwas an, geht auseinander und fällt in ein noch viel tieferes Loch. Nach vielen Jahren auf und hinter Bühnen weiß ich das zum Glück. Exkurs Ende.

Zum anderen war das eine wirklich sehr schöne Produktion. Ich habe ja schon an einigem in diesem Theater mitgearbeitet und manches mag man dann im Ergebnis, manches ist ganz ok, über manches spricht man nur noch nach viel Bier und manches ist wirklich toll. Antigone war toll. Eine (mich Buchbanause überraschende) gute Geschichte und ein paar Menschen, die sich sehr beindruckend da einiges aus dem Leib gespielt haben.

Apropos „aus dem Leib spielen“: Nicht versäumen möchte ich einen riesigen Dank an das Ensemble. Theaterproben sind gerne mal etwas echt intimes. Wenn man ausprobiert, wohin einen der Text und die Regieanweisungen führen und dabei vielleicht selbst überrascht ist, was aus einem rauskommt. Wenn man trauert, wütet, liebt, weil Regisseur und Text es einem sagen – Danke, dass ich immer dabei sein und es festhalten durfte!

Wo war ich? Ach ja: Last but absolutely not least war die Zeit für mich persönlich sehr großartig, denn: Ich war ja dorthin gegangen, um Bühnenfotografie zu üben. Schaue ich heute mit etwas Abstand über die 2914 Bilder, dann kann ich sagen: Ich habe viel geübt und dabei eine Menge gelernt.
Von daher würde ich mich freuen, wenn Ihr mir mal wohlwollend auf meine kleine Foto-Seite folgt und Euch dort die 18 best of 2914 anschaut. Hope u like it 2.


Über das Lernen.

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Also: Erstmal über mein Lernen. Das hier ist ja eines von diesen OldSchool-Blogs, da darf ich mit anekdotischer Evidenz kommen. Und auch mit Fachausdrücken direkt im ersten Satz.

Beginnen wir mit einem Geständnis: Ich kann nicht lernen. In der Grundschule flog mir alles zu und ich war Klassenbester und deswegen habe ich nie gelernt, zu lernen. Und deswegen habe ich meine Schullaufbahn dann auch mit dem schlechtesten Abi seit 10 Jahren (oder so) beendet. Danach bin ich dann noch komplett am System Uni gescheitert und dann hab ich mir selbst beigebracht, was ich heute tue.
(Was vielleicht ja bedeuten könnte, dass ich doch lernen kann?)

Seit ein paar Wochen lerne ich Englisch. Also genauer: Ich treffe mich einmal die Woche in einer Sprachschule mit (m)einer Lehrerin und wir reden eine Stunde über dies und das. Und wenn ihr auffällt, dass ich etwas falsch mache, dann reden wir darüber und sie zaubert Arbeitsblätter dazu aus der Tasche.
Nach längerem Überlegen war ich zu ihr gegangen, weil ich die kläglichen Reste meines Leistungskurs-Wissens so furchtbar … – na eben kläglich fand. Sie bestätigte mir B2-Niveau und verstand nicht ganz, was ich wolle – aber ich geh trotzdem und liebe jede Minute; oft ist die Stunde das Highlight meiner Woche.
Ich liebe den Input, ich liebe den konzentrierten Umgang mit einem Thema – ich schätze, ich liebe das Lernen.

Stellt sich ja die Frage: Wie kommt das denn jetzt?

Gestern saß ich in Aachen in einem Cafe und hörte zwangsweise das Gespräch am Nebentisch mit. Schnell war klar, dass dort zwei zukünftige Grundschullehrerinnen saßen. Die eine jetzt frisch, die andere schon ein Jahr im Referendariat.
Ich zitiere mal ein paar Gesprächsfetzen:

  • Schon anstrengend, jetzt nur noch sechs Wochen Ferien im Sommer zu haben. Sind denn wenigstens da auch wirklich Ferien oder will das Seminar dann noch was von uns? Ostern waren ja auch nur zwei Wochen in der Sonne, das reicht einfach nicht
  • Ach, ich hätte so einen tollen Flug nach New York gehabt, aber da wär ich am letzten Feriensonntag abends um elf zurück geflogen. Letztens hat schon wer im Seminar wegen Urlaub gefragt und die haben ganz komisch reagiert. Viel zu streng, man muss da offensichtlich echt immer hin, oder?
  • Aber ich muss dringend mal wieder nach New York. – Ja, Amerika ist so toll. Und so billig! – Die anderen sagen ja immer, Thailand wäre auch so schön, aber da ists ja arg fremd. Da sind bestimmt auch Tiere, so wie in Afrika. – Ja und auch die Menschen ganz fremd; ich war ja letztens in Rom, aber das ist ja schon ne andere Mentalität, das mag ich nicht so. Deswegen flieg ich ja nach Amerika, die sind so wie wir. – Ja, nur cooler! Hahaha …

Ungefähr da konnte ich meinen Drang, den Kopf auf den Tisch zu schlagen nur noch mit lästernden Tweets (Hashtag: #referendarinnenamnebentisch) bekämpfen und fasste schließlich meine Fassungslosigkeit zusammen:

Aber vielleicht beinhaltet diese Aachender Anekdote ja doch auch irgendwie die Antwort auf die Frage am Ende meiner Lern-Anekdote.
Oder, wie mal ein kluger Mensch sagte: „Wir müssen dafür sorgen, dass nicht mehr die schlechtesten, sondern die besten eines Schuljahrgangs den Lehrberuf ergreifen“ (An mitlesende Lehrerinnen: No offense intended)

Die beiden verabschiedeten sich dann übrigens voneinander, gingen auseinander, merkten, dass es die falsche Richtung war, drehten synchron um, dengelten zusammen und stellten dann fest, dass für beide die dritte Richtung die richtige wäre. Dann sagte das erste mal der Freund der einen was: „Pass aber auf, die A4 ist hinter dem Aachener Kreuz voll gesperrt“
Die andere (wie vorher erzählt in Aachen geboren und aufgewachsen): „Was ist denn die A4?“


Miles ahead

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Meine Vorliebe für die Musik von Miles Davis war hier ja über die Jahre schon das ein oder andere Mal Thema.

Für alle die, die gerne mal einsteigen würden, vor der schieren Größe des Gesamtwerks aber bisher scheiterten, gibt es jetzt praktischerweise einen Kinofilm. Schaut selbst:


Wenn die die Klassenfahrt sind, bin ich die Jugendherberge. Oder so.

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Einfach ist es, darüber zu erzählen, dass gestern Pia, serotonic und Johannes hier waren. Sie nannten es Klassenfahrt und schickten eine Threema (ja, ich nutze das noch) als sie im Rheinland losfuhren, sie schickten Nachrichten bei jedem Autobahnwechsel und ich schnibbelte vorfreudig derweil Gurken und Paprika, rührte Dips und Rührei.
Und als sie hier waren saßen wir ein paar Stunden um den Tisch und verputzten das alles und quatschten, als sähen wir uns täglich.

Oder, in anderen Worten: Wir hatten halt eine äußerst nette Frühstücksverabredung.

Etwas weniger einfach, vor allem im Jahr 2016, ist es, darüber zu erzählen, warum wir uns trafen. Warum sie gestern oder letztens ich uns mehrere Stunden durch ein paar der meistbefahrenen Autobahnkilometer Deutschlands quälen, um uns zu treffen.

Wir alle haben uns kennen gelernt, als Blogs noch etwas anderes waren. Johannes und ich kennen uns sogar seit 14 Jahren, wir alle zusammen saßen vor 10 Jahren das erste Mal an einem Tisch. Blogs waren damals kleiner und persönlicher, gleichzeitig vielfältiger als das, woran man heute denkt. Es gabe keine Strick-, Näh-, Crafting- und Mutti-Blogs, keine Business-, Medien-Watch-, SEO- und Vegan- oder andere Foodblogs. Heute bleiben meist alle in ihren eigenen Blasen bleiben und haben außerhalb wenig miteinander zu tun. Damals reichte es, ein Blog zu haben.
Denn wir schrieben all das auf einmal, unsere Blogs waren unsere Spielwiese, auf der wir das Internet ausprobierten, auf der wir uns selbst ausprobierten und gleichzeitig das Medium erfanden. Und egal, wohin unsere Reisen, wohin unsere Blogs und wohin wir uns entwickelten – die Blogs waren immer persönlich und ehrlich und es ging letztlich immer um den Menschen dahinter.
Und diese Menschen habe ich damals kennen gelernt, gelesen und dann auch mal getroffen. Ich kannte erst ihre Blogs und ich wusste, dass ich sie mögen würde, bevor ich sie traf. Wie Pia letztens schrieb: Sie …

sind Menschen, die mir sehr nah sind. Emotional. Vertraut. Ich glaube, sowas würde ich heute auf so einem Treffen mit lauter Fremden gar nichts mehr finden. Man musste schon diese eine besondere Schraube locker haben, um 2005 Tagebuch ins Internet zu schreiben. Unser gemeinsamer Nenner.

Heute versuchen Kommunikationsprofis oft ebenso verzweifelt wie erfolglos, ihren Kunden diesen Zauber zu erklären, den Blogs, vorher Foren und Mailinglisten und später jede andere Form von SocialMedia-Dings zu Beginn haben.
Aber während sie das versuchen, haben diese Menschen ihren Platz an meinem Herzen eingenommen und ich weiß sicher, die gehen da auch nicht wieder weg.

Auf die nächsten zehn, Ihr Lieben.


WMDEDGT April 2016

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WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

Sieben Uhr sieben
Ich wache auf. Also: Ich wache zum zigsten Male auf, den Dank eines Familienmitglieds, der gerne hin und wieder den 5.April dazu nutzt, per Brief seinen Hass über mir auszuschütten hab ich aus Angst miserabel geschlafen. Danke auch dafür.

IMG_5151Ich wache aber auch endgültig auf und stehe auf. Es knackt im Rücken, das muss das Alter sein.
Aber egal, als ich die Treppe runter komme steht da ein Kuchen! Mit Kerzen! Die Liebste hat für mich gebacken, denn heute werde ich … Fünf?? Naja, passten wohl nicht mehr Kerzen drauf :)

Außerdem habe ich heute Urlaub und die Sonne scheint es regnet nicht – das muss ja gut werden!

Zehn Uhr
Ups, da bin ich wohl noch mal eingeschlafen. Die kleine Schwester ruft an und singt mir ein Lied, das ist toll.
Draußen ists grau, es lohnt also überhaupt nicht, da raus zu gehen. Fürchte, ich werde diesen Tag mit einen PS-Controller in der Hand vor dem Fernseher verbringen – was man halt so tut, wenn man 44 ist.
Mal sehen, vielleicht kann ich Euch auch gleich erzählen, dass ich den Bass weiter gebaut habe – drückt Euch und meiner Motivation die Daumen.

Zwanzig nach zwei
Da ich im Moment an der Foto-Challenge 11 Wochen teilnehme, war ich ein bisschen in der Stadt unterwegs, um mich für das Thema dieser Woche umzuschauen. Es lautet „Der hässlichste Ort meiner Stadt“ und es fällt mir natürlich so viel dazu ein. Nehme ich eine der abgerissenen Fabriken? Die vielen leerstehenden Läden der Fußgängerzone? Werde ich metaphorischer und fotografiere meine alte Schule oder das Fraktionszimmer der CDU? Hach, so viele Ideen.
Dummerweise kam ich nicht sooo weit, denn es begann zu regnen. Also so richtig. Das macht zwar alles noch viel hässlicher, aber das war vermutlich nicht der Sinn der Sache.

25653022164_45a15a5252_mUps. 5 nach zwölf
Weil der Tag so doof war, beschloss die Liebste: „Du hast soviel gearbeitet und hast es verdient, wir fahren jetzt nach Dortmund und Du kaufst Dir das iPad.“ Und wer wäre ich, ihr zu widersprechen.
Wir stellten uns also in den Stau nach Dortmund, hielten noch kurz am Nähparadies, liefen zum Apfel-Dealer und … der hatte keine iPads mehr da. Hmpf.
Aber Sushi, Sushi gabs noch. (Nein, nicht beim Apfel-Dealer)

Ich machte noch ein Bild vom Abendsonnen-beschienenen Florian und wir fuhren nach Hause.
Gerade angekommen klingelte das Telefon und eine liebe Freundin sang mir erst ein Lied zum Geburtstag um danach die nächsten zweieinhalb Stunden durchzuquatschen. Das war ein schönes Ende für den Tag.

(to be continued)


Twitter-♥ im März 2016

Aus der Kategorie »just twittered«

Die gute Anne sammelt wieder alle unsere Twitter-Liebe. <3, Anne!

Wie immer mit „was zum Lachen“, „was zum Nachdenken“, was Klugem und erschreckend vielen Bildchen. Dieses Web wird doch noch ein Multimedia-Medium.