… wie mancher seine Arroganz als Stil verkauft.
Inhalt
Immer wieder schön …
amazon hat sich Mühe gegeben. Ehrlich.
“Anprobe”
45 Minuten: Drehen Sie Ihren Kopf mal hier rüber? – zusammenbeissen – Hm – Mund auf bitte – Kronen raus – schleifen – Mund auf – Kopf hier rüber – Kronen drauf – zusammenbeissen – auf – zu – beissen – auf – Kronen raus – schleifen – Mund auf – Kronen drauf – zusammenbeissen – gehts? – nee. – auf – zu – halten – auf – Kronen raus – schleifen – Mund auf – Kopf hier rüber, danke – Kronen rein – passt? – hier ja, aber … – ah, da, ich sehe schon – zusammenbeissen bitte – einmal knirschen – auf, bitte – Kronen raus – hm, das passt ja alles nicht gut – machen Sie schon mal den Abdruck fertig, Frau Meier? – Mund auf, bitte – Kronen drauf – wir machen jetzt einen neuen Abdruck, Mund auf bitte – *HustWürgSpuck* – oh, hatten Sie beim letzten mal auch einen Würgereflex? – mmmmhmhmm – ach ja *lach* – Sie können ja nichts sagen – jetzt warten wir drei Minuten – … – so, Mund auf – *schmatz* – so, dann kommen jetzt die Provisorien wieder drauf und nächste Woche sehen wir weiter.
Nee, fön if waf anderef.
just listen (Die kleine Werbung zwischendurch)
Sheryl Crow: The globe sessionsNummer drei - soweit ich weiss fast die bekannteste. Single-Hits (oder ähnliches) habe ich von Frau Crow nie mitbekommen, sorry.
Internet ist doof (früher war alles besser)
Früher – also vor dem Internet wie wir es kennen – war alles besser. Ich saß auf dem Dorf, hatte viel Zeit, hörte viel Radio und hatte mir vom Dorfelektriker einen sogenannten Din-Stecker an meinen Fernseher schrauben lassen. Damit konnte ich den Ton vom Fernseher über meine Stereoanlage meinen Ghettoblaster hören und: Ich konnte auch aus dem Fernsehen aufnehmen.
Alles zusammen führte dazu, dass ich eine ganz nette Musiksammlung aufbauen konnte – darunter auch einige Stücke, die sonst niemand hatte weil sie eben nur einmal im Fernsehen gelaufen waren.
Ich war da sicher nicht der einzige auf der Welt, aber in meinem weiteren Bekanntenkreis reichte es als Alleinstellungsmerkmal, wie man heute ja so schön sagt.
Eines dieser damals auf Cassette aufgenommenen Lieder war die Live-Version eines 80er-Jahre-Synthesizer-Hits eines gewissen Howard Jones. Das Lied kannten die meisten irgendwie, aber diese nur-ein-Mann-und-sein-Klavier-Version, die 1985 beim Live Aid-Konzert entstand war etwas besonderes und meist freuten sich die Menschen, denen ich es auf Mixed-Cassetten, später auf Mixed-CDs aufnahm und brannte.
Bei Maike habe ich jetzt das entsprechende Video gefunden. Abgesehen von der Freude, dass auch andere dieses wunderbare kleine Stückchen Musik zu schätzen wisssen und ich mich freue, die Bilder mal wieder zu sehen bleibt nur zu sagen: Alleinstellungsmerkmal am Arsch.
Scheiß Internet.
Howard Jones – »Hide and seek« beim Live Aid-Konzert 1985 im Wembley-Stadium.


