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Icon zum ThemaImmer wieder schön …

… wie mancher seine Arroganz als Stil verkauft.

17.10.2008 :: 22:25 Uhr :: 1 Kommentar » ::

Icon zum Themaamazon hat sich Mühe gegeben. Ehrlich.

amazon-Suchergebnisse

17.10.2008 :: 10:10 Uhr :: 4 Kommentare » ::

Icon zum Thema“Anprobe”

45 Minuten: Drehen Sie Ihren Kopf mal hier rüber? – zusammenbeissen – Hm – Mund auf bitte – Kronen raus – schleifen – Mund auf – Kopf hier rüber – Kronen drauf – zusammenbeissen – auf – zu – beissen – auf – Kronen raus – schleifen – Mund auf – Kronen drauf – zusammenbeissen – gehts? – nee. – auf – zu – halten – auf – Kronen raus – schleifen – Mund auf – Kopf hier rüber, danke – Kronen rein – passt? – hier ja, aber … – ah, da, ich sehe schon – zusammenbeissen bitte – einmal knirschen – auf, bitte – Kronen raus – hm, das passt ja alles nicht gut – machen Sie schon mal den Abdruck fertig, Frau Meier? – Mund auf, bitte – Kronen drauf – wir machen jetzt einen neuen Abdruck, Mund auf bitte  – *HustWürgSpuck* – oh, hatten Sie beim letzten mal auch einen Würgereflex? – mmmmhmhmm – ach ja *lach* – Sie können ja nichts sagen – jetzt warten wir drei Minuten – … – so, Mund auf – *schmatz* – so, dann kommen jetzt die Provisorien wieder drauf und nächste Woche sehen wir weiter.

Nee, fön if waf anderef.

16.10.2008 :: 13:36 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaInternet ist doof (früher war alles besser)

Früher – also vor dem Internet wie wir es kennen – war alles besser. Ich saß auf dem Dorf, hatte viel Zeit, hörte viel Radio und hatte mir vom Dorfelektriker einen sogenannten Din-Stecker an meinen Fernseher schrauben lassen. Damit konnte ich den Ton vom Fernseher über meine Stereoanlage meinen Ghettoblaster hören und: Ich konnte auch aus dem Fernsehen aufnehmen.

Alles zusammen führte dazu, dass ich eine ganz nette Musiksammlung aufbauen konnte – darunter auch einige Stücke, die sonst niemand hatte weil sie eben nur einmal im Fernsehen gelaufen waren.

Ich war da sicher nicht der einzige auf der Welt, aber in meinem weiteren Bekanntenkreis reichte es als Alleinstellungsmerkmal, wie man heute ja so schön sagt.

Eines dieser damals auf Cassette aufgenommenen Lieder war die Live-Version eines 80er-Jahre-Synthesizer-Hits eines gewissen Howard Jones. Das Lied kannten die meisten irgendwie, aber diese nur-ein-Mann-und-sein-Klavier-Version, die 1985 beim Live Aid-Konzert entstand war etwas besonderes und meist freuten sich die Menschen, denen ich es auf Mixed-Cassetten, später auf Mixed-CDs aufnahm und brannte.

Bei Maike habe ich jetzt das entsprechende Video gefunden. Abgesehen von der Freude, dass auch andere dieses wunderbare kleine Stückchen Musik zu schätzen wisssen und ich mich freue, die Bilder mal wieder zu sehen bleibt nur zu sagen: Alleinstellungsmerkmal am Arsch.
Scheiß Internet.

Howard Jones – »Hide and seek« beim Live Aid-Konzert 1985 im Wembley-Stadium.

15.10.2008 :: 11:23 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaJoschka 14.10.2008

14.10.2008 :: 11:42 Uhr :: 1 Kommentar » ::

Icon zum ThemaMan will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

Ein Bühnenbild, das den Namen nicht verdient. Eine Halle, die kaum auszuhalten ist, Coloneum heißt die Scheußlichkeit am Stadtrand, ist man einmal da, 17 km vom Zentrum entfernt, kommt man leider so leicht nicht mehr weg. Als wir kamen, lief die Veranstaltung schon etwa eine Stunde. Das sieht so aus, dass der Moderator Thomas Gottschalk über die Bühne schreitet und routiniert und ohne einen Funken von Witz oder Geist „Moderationen“ herunterhudelt, die er so oder anders schon tausendmal gemacht hat.
[…]
Wie jämmerlich die dargebotenen Produkte und Arbeiten in der Mehrzahl waren, wie jämmerlich unser Fernsehen ist, wie arm, wie verblödet, wie kulturlos, wie lächerlich. Wieso darf ein Simpel namens Atze Schröder da vorn seine Possen reißen? Wieso wird eine unterirdische Sendung wie „Deutschland sucht den Superstar“ zur Besten Unterhaltungssendung gekürt und gibt den Machern die Möglichkeit, frech zu sagen: Da seht ihr es, ihr intellektuellen Schreiberlinge, man liebt uns, und wir machen weiter?
[…]
Er ging nach ein paar lächerlichen, banalen und eher demütigenden Sätzen von Gottschalk, die wohl die Laudatio sein sollten, schwerfällig, gestützt, an das Rednerpult und war dann ganz der Gott des Donners und des Zorns, den wir an ihm kennen und lieben.

Danke, Frau Heidenreich. Aus tiefstem Herzen: Danke.

13.10.2008 :: 14:16 Uhr :: 1 Kommentar » ::

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