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Icon zum Thema 'linkwertig' Gelesen und gemerkt am 28.12.2011

Heute aus dem Feedreader gepickt:

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Icon zum Thema 'linkwertig' Gelesen und gemerkt am 26.12.2011

Heute aus dem Feedreader gepickt:

  • »"Informationen sind der Kitt unserer Gesellschaft" – In der Sprechstunde besuchen wir regelmäßig eine Koryphäe ihres Fachs. Diesmal: Die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel
    ZEIT Campus: Sie würden sagen, wir haben eine digitale und eine reale Identität?
    Meckel: Ich würde sogar weiter gehen und behaupten, dass wir noch viel mehr Identitäten haben. Wenn ich hier an der Uni eine Vorlesung halte, lebe ich einen anderen Teil meiner Identität, als wenn ich den Sonntagabend mit Freunden und viel Rotwein verbringe. Als wirtschaftliche Beraterin aktiviere ich wiederum andere Teile. Am integrativsten bin ich, als wenn ich als Autorin ein Buch schreibe.«
  • »Maria und Josef im Ghetto des Geldes
    Nur eine Frau um die 40, die gerade Einkaufskörbe aus ihrem Mercedes hievt, kann uns nicht entkommen. Sie ist der Typ Familienmanagerin mit Kurzhaarschnitt und Parka. Viola fragt, ob sie die Toilette benutzen dürfe – und macht Bekanntschaft mit einer beheizten Klobrille. Das ist mehr, als zu erwarten war, in jeder Hinsicht. Diese Frau ist die Erste, die uns ihre Tür öffnet, zu einer hell gefliesten Hauswelt mit Fensterfront zur Burg, an den Wänden Kinderzeichnungen. Sie ist auch die Erste, die nach unserer Geschichte fragt«

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Icon zum Thema 'movietime' In Time

Plakat »In Time«Wir haben es in den letzten Tagen tatsächlich mal wieder geschafft, ins Kino zu gehen. Sogar ein paar Mal. Darüber, dass ich mir zweimal den Vampirfilm angeschaut habe erzählich ein anderes Mal, aber richtig beeindruckend fand ich gestern Abend »In Time – Deine Zeit läuft ab«

Die Story ist eigentlich recht einfach:

Der Film spielt in der Zukunft und beschreibt eine neue Form des weltweiten Wirtschaftssystems. Die Währungen wurden durch Lebenszeit ersetzt, die wie Geld verdient und ausgegeben, sowie auch verschenkt oder gestohlen werden kann. In dieser Zukunft endet der Alterungsprozess eines jeden Menschen aufgrund einer Genmanipulation im Alter von 25 Jahren. Um eine Überbevölkerung der Erde zu vermeiden, bleibt danach eine restliche Lebenszeit von einem Jahr, die von einer implantierten Uhr auf dem Unterarm als Countdown angezeigt wird. […]
Will Salas lebt in einem Ghetto […], die Menschen dort leben von einem Tag auf den anderen und haben selten mehr als einen Tag Restlebenszeit auf der Uhr. Er rettet in einer Bar Henry Hamilton vor den sogenannten „Minute-Men“, einer Gruppe von Kriminellen, welche Besitzer von Lebenszeit bestehlen. Er bekommt von dem Geretteten aus Dankbarkeit 116 Jahre geschenkt, bevor sich dieser danach das Leben nimmt. […] Er durchquert mit der nun gewonnenen Zeit einige Zeitzonen und gelangt nach New Greenwich, einem sozial starken Gebiet […] Dort lernt er den sehr reichen Finanzmogul Philippe Weis und seine Tochter Sylvia kennen. Er gewinnt im Casino 1100 Jahre gegen Philippe beim Pokern und lernt dessen Tochter näher kennen. Doch er wird vom „Timekeeper“ Raymond Leon und seinen Kollegen, die den Auftrag haben, das Wirtschaftssystem im Gleichgewicht zu halten, verfolgt, die Salas unterstellen, er sei zu Unrecht im Besitz seiner Lebenszeit. Leon konfisziert Wills gesamte Zeit bis auf zwei Stunden. Als Leon sich danach abwendet, überlistet Will dessen Gehilfen, nimmt Sylvia als Geisel und flieht zurück nach Dayton.

(Aus der Wikipedia)

Nicht wirklich überraschenderweise kommen sich die beiden während der Verfolgung näher und die verwöhnte Tochter beginnt, das System von Zeitreichtum und -Armut zu hinterfragen.

Was uns wirklich beeindruckte war die Stimmung des Films. Während Science-Fiction-Filme ja gerne in die Falle tapsen, alles möglichst »hypermodern« darzustellen (und dann schon drei Jahre später bei der sat1 FilmFilm-Premiere veraltet und albern wirken) haben die Macher von »In Time« darauf verzichtet. Die Städte sehen ziemlich normal aus, die Autos sehen sogar eher aus, als wären es spät-70er-Fastbacks als heutige Autos. Nur die Uhren im Unterarm sind halt sehr science-fiction.
Aber genau deswegen – vermute ich – zog uns der Film völlig in seinen Bann.

Denn so einfach die Idee des Films an sich ist, so perfide ist sie dann, wenn man sie weiterdenkt: Zeit kann zwischen zwei Menschen durch einfachen Körperkontakt ausgetauscht werden, sie kann aber auch in kleinen Geräten gespeichert werden.
Und da die Menschen, wenn ihre Uhr im Arm abgelaufen ist, auf der Stelle tot umfallen und man durch einen einfachen Blick auf den Arm feststellen kann, wie lange sie noch haben, leben alle in einer ständigen Bedrohung. Bedrohung zu sterben, Bedrohung beraubt zu erden. Wobei so ein Raub dann auch schnell lebensbedrohlich ist.

Herr Timberlake gefällt mir schauspielend jedesmal besser und Frau Seyfried – Freundinnen der gepflegten HighSchool-Detektiv-Unterhaltung als tote aber erstaunlich präsente Lilly Kane bekannt – bekommt schon alleine für ihre Langstrecken-Sprints auf 12cm-Hacken einen Ehrenpreis. Hat aber auch sonst sehr gefallen.

Wir sind dann durchs Parkhaus gerannt wie die blöden und haben im Auto gemerkt, dass wir da wohl noch in der Stimmung gefangen waren.

Like! Wie man so neudeutsch ja gerne sagt.
★★★★★★★★☆☆

Bechdel-Test bestanden?
1. Es müssen mindestens zwei Frauen mitspielen, die
2. miteinander reden
3. und zwar über etwas anderes als Männer.
Will hat eine Mutter, die kurz mit ihm reden darf. Sylvias Vater hat Frau und Mutter, die beide kurz je einen Satz zu ihm sagen dürfen.
Bechdel-Test bestanden? Haha.


Icon zum Thema 'linkwertig' Gelesen und gemerkt am 26.12.2011

Heute aus dem Feedreader gepickt:

  • »Vorschau 2012 (JakBlog)
    Neuer Sendeplatz von Beckmann ist bei Facebook, Sandra Maischberger darf nur noch twittern, Frank Plasberg fühlt sich durch die Versetzung zu Google + degradiert. Die interaktiven Tagesthemen moderiert grundsätzlich Gutjahr von irgendeinem Ort der Welt aus, an dem er sich gerade befindet. Für Erstaunen sorgt auch das neue ARD-Logo, in dem sich eine “1″ um einen angebissenen Apfel rankt. Das “Wort zum Sonntag” besteht ab sofort aus jeweils 5-Minuten-Episoden aus der Biografie von Steve Jobs.«

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Icon zum Thema 'linkwertig' Gelesen und gemerkt am 25.12.2011

Heute aus dem Feedreader gepickt:

  • »Das Dilemma des offenen Politikers » Marinas Lied
    Sie sind neidisch, oder unzufrieden und sie machen ihren Emotionen Raum. Es sind möglicherweise sogar dieselben Menschen, die immer schimpfen: “Die da oben hören doch eh nicht auf uns”. Gleichzeitig sorgen sie aber selbst dafür, dass das so bleibt. Welcher Politiker würde schon auf jemanden hören, der ihn nur beleidigt? An diesem Kreislauf ist von beiden Seiten zu arbeiten. Politiker müssen nahbar werden. Aber mit dem Aufkommen des Internets, mit der neuen Vernetzung und der unmittelbaren Erreichbarkeit von Politikern, fällt auch dem Bürger ein größeres Maß an Verantwortung zu. Und die beinhaltet, drei Sekunden darüber nachzudenken, was sie schreiben und was das bringen wird, ehe sie es tun.«

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Macht’s Euch schön, woll?!


Icon zum Thema 'linkwertig' Die Links vom 23.12.2011

Heute aus dem Feedreader gepickt:



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