(Beim kotzenden Einhorn gefunden)
Gearbeitet: Sprachtherapie / Logopädie in Menden
Kurz vor dem Weihnachtsurlaub habe ich noch schnell im Auftrag eine kleine Web-Vistenkarte für die Mendener Sprachtherapeutin Dr Claudia Scherzant umgesetzt. Schaut doch mal vorbei, vor allem, wenn Ihr ein Bot seid.
Denn wie es sich für eine Web-Visitenkarte gehört stellt die Seite kurz das Leistungsspektrum der Praxis
- Lerntherapie
- Therapie bei Sprachstörungen
- Therapie bei Schluckstörungen
- Therapie bei Sprechstörungen wie Stottern oder Poltern
- sowie die Therapie bei Stimmstörungen
und natürlich auch Dr. Claudia Scherzant selber vor.
Gestaltung und Konzept stammen von Catrin Trorlicht, der ich für die nette Zusammenarbeit danke :)
Hat hier jemand »Googlefutter« gesagt? Ach sei doch ruhig.
Die Links vom 22.12.2011
heute aus dem Feedreader gepickt:
- Eine Million Euro gesammelt: "Crowd" bringt "Stromberg" ins Kino – Fans der Fernsehserie "Stromberg" haben innerhalb weniger Tage mehr als 3.000 Investoren rund eine Million für die Produktion des ersten Kinofilms über den Alptraum-Chef der gleichnamigen Fernsehserie investiert. Eine Geldsammelaktion im Internet zur Finanzierung des Streifens brachte allein am Mittwochnachmittag rund 270.000 Euro.
- Was tun, wenn’s brennt? – … dass dieses Gesprächsangebot von der Polizei selbst kam, und der aufgeschlossene Vertreter Wiro hervorragend vermitteln konnte zwischen der „Behörde Polizei“ und den doch sehr erwartungsvollen Social Media Profis. Die Community und Social Media Manager brachten eigene Fragestellungen mit, werden doch in den meisten Communities, je nach thematischer Ausrichtung, mehr oder weniger regelmäßig Selbstmorde oder Amokläufe angekündigt, Gewalttaten gemeldet, zu Straftaten aufgerufen oder andere Personen rufgeschädigt. Fragt man nach, erhält man schnell eine skurrile Fallliste, die jeden Krimiautor die Hände reiben ließe. Doch wohin mit diesen Fällen – was tun, wenn’s brennt?
- Eine andere Sau durchs Dorf — der Freitag – Die Tatsache, dass Skandale, Fehlverhalten Vorteilsnahmen aufgedeckt wurden sagt nichts aus über das tatsächliche Ausmaß an skandalösen Entscheidungen, Verhalten und Missachtung demokratischer Tugenden. Gar nichts. Eher frage ich mich, warum man gerade Diesen oder Jenen erwischt hat und warum Andere nicht und was dahinter stecken mag.
Automatisches Teilen mit Pinboard, RSS und IFTTT. Und so.
Bis vor einiger Zeit tauchten hier im jawl immer die Artikel auf, die ich im Laufe eines Tages gebookmarkt hatte. Oder die ich bei twitter oder bei facebook schon geteilt hatte. (Das hängt zusammen, darauf komme ich noch)
Der letzte dieser Artikel ist nicht zufällig am letzten Tag vor der großen Umstellung bei delicious erschienen – denn ich habe immer gerne delicious genutzt, um Inhalte ins Netz hinein zu teilen. Tja, schade, delicious, Chance vertan.
Ich habe dann ein bisschen gesucht und jetzt – hoffe ich – wieder ein funktionierendes SetUp:
Artikel lesen
Ich nutze zum Lesen entweder auf dem Mac oder auf dem iPhone den Reeder. Reeder ist zum einen meiner Meinung nach der schönste RSS-Reader auf dem Markt, und zweitens synchronisiert er sich quer über alle Geräte mit dem Google-Reader. Somit kann ich auf dem Mac meine Morgenrunde durch die Blogs beginnen und auf dem iPhone fortsetzen – ich habe immer überall den gleichen, aktuellen Stand an gelesenen und ungelesenen Artikeln.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auf meinem Arbeits-PC noch ein FeedDemon installiert ist, der sich auch synchronisiert, aber der ist im Vergleich so hässlich und plump, dass ich ihn nicht mehr nutze.
Artikel merken
Neben Schönheit und Usability bietet der Reeder noch ein weiteres Feature: Es gibt für die wichtigsten Dienste, die man so braucht kann direkt einen Button. Entdecke ich also zum Beispiel etwas, was ich per Mail jemandem schicken will genügt ein Klick und das Eintragen der Mailadresse im aufpoppenden eMail-Fenster.
Will ich – was weit häufiger ist – einen Artikel gerne mit Euch teilen klicke ich auf den Pinboard-Button (Warum Pinboard? Dazu gleich mehr). Es erscheint ein Fensterchen und ich kann Titel, Beschreibung und Tags eingeben. Es gibt da zum Beispiel den Tag »twitthis« (was eine Kurzform für »twitter dies, Du Sau!« ist). Den gebe ich Artikeln, die ich gerne mit Euch allen teile, es gibt auch noch den Tag »gruenemenden«, (Wofür der ist muss ich nicht erklären?) und noch einige andere, zu denen ich gleich komme.
Artikel verteilen
Nun kommt ein weiterer Dienst ins Spiel. Er trägt den schönen Namen »if this then that«, der auch direkt das Konzept dahinter erklärt: Man kann dort kleine Arbeitsabläufe einrichten, die IFTTT dann für einen übernimmt.
Ich habe dort also eingerichtet: IF ein neues Pinboard-Bookmark mit dem Tag »twitthis« THEN poste das bitte bei Twitter. Ein weiterer Ablauf postet »twitthis« auch bei facebook. Und ein dritter auch in einen Evernote-Ordner, so dass ich dort automatisch ein Archiv habe. (Was ich nicht nutze, ich sollte das noch mal überdenken)
Dann gibt es einen Ablauf, der »gruenemenden« an die Pinnwand der facebook-Seite der Grünen Menden postet, einen Tag für meine netz:coaching-Seite bei facebook und so weiter.
Artikel bloggen
Bis vor nicht allzu langer Zeit hat delicious dann noch abends die twitthis-Bookmarks ins jawl gebloggt. Aber delicious möchte das nicht mehr tun. Überhaupt macht mir das nach dem Verkauf und dem großen Relaunch nicht mehr den allzu überzeugendsten Eindruck und so bin ich seit kurzem Kunde bei Pinboard.
In Zusammenarbeit mit dem WordPress-Plugin Postalicious sollten jetzt wieder jeden Abend die Links des Tages hier auftauchen. Ob es wirklich geht werden wir heute Abend sehen.
Was noch?
Mit Hilfe von delicious hatte ich mir auch noch Seiten gebookmarkt, die ich nicht verteilen wollte. Zum Beispiel gab es meine prsönliche MODx-Dokumentation mit Dingen, die ich häufig nachschlagen musste. Das alles war schön mit aussagekräftigen Titeln versehen und mit dem wunderbaren delicious-PlugIn für den Firefox direkt im Bowser abrufbar. Leider kann das PlugIn seit dem Verkauf keine Bookmarks mehr alphabetisch darstellen, sondern nur noch nach Datum sortiert. Meine schönen Titel mit Doku: X, Doku: Y oder PlugIn: X, PlugIn: Y war also komplett für die Tonne. Ich bin lustig im Kreis gesprungen, als ich es entdeckte.
Pinboard hat leider kein PlugIn, das habe ich aber so gelöst:
Ich habe mir im Firefox einen Link z.B. auf die Pinboard-Unterseite meiner MODx-Bookmarks gesetzt – also auf https://pinboard.in/u:jawl/t:modx/?sort=title. (Wie man aus dem URL schon sehen kann haben die Pinboard-Programmierer die anspruchsvolle Sortierung nach dem Alphabet hinbekommen.)
Bei diesem Firefox-Bookmark habe ich aber zusätzlich noch das Häkchen »In der Seitenleiste öffnen« gesetzt – und schon habe ich links neben dem Browserfenster meine Bookmarks alphabetisch gelistet und kann die gesuchte Seite im Hauptfenster aufrufen. Jetzt muss ich nur noch ein User-CSS anlegen, das die Schrift etwas verkleinert, aber das ist ja nur noch eye-candy*.
Ja, so sieht’s aus. Und jetzt bin ich sehr gespannt auf heute Abend. Postalicious bietet eine Menge Möglichkeiten, die Bookmark-Postings zu stylen, ich denke, ich werde da erst noch etwas rumprobieren müssen. Aber das kennt Ihr ja …
Weiterlesen »
Gar kein Katzenjammer
Marianne Sveen – ein Viertel der von mir ja sehr geschätzten Katzenjammer – steckt hinter diesem sehr atmosphärischen, ganz wunderbaren Stück Musik:
01 Dandylion – The Monster by Propeller Recordings
Ab 18
Oh Du goldene Weihnachtszeit. Menschen bestellen Geschenke für andere, andere bestellen Geschenke für sich selbst. (Noch andere besuchen die Innenstädte und kaufen dort ein, aber von denen soll jetzt nicht die Rede sein)
Ich habe mir zum Beispiel letztens zur Vervollständigung meiner Patricia Kaas-Sammlung die DVD »carnets de scène« bestellt. Beim letzten Schritt vor dem Bestellen – Ihr wisst schon, diesem »Kontrollieren der Angaben«, was natürlich vollkommen überflüssig ist, weil man ja nicht zum ersten Mal bei amazon einkauft – bei diesem letzten Schritt also machte mich ein kleiner Text darauf aufmerksam, dass nur ich persönlich das Paket annehmen dürfe. Weil nämlich mindestens einer der Artikel erst ab 18 freigegeben sei.
Eine Konzert-DVD? Ab 18? Interessant. Ach nee, doch nicht – die DVD gab es nämlich in Deutschland damals nicht, dementsprechend gab es auch keine FSK-Freigabe. So hab ich mir das jedenfalls zusammengereimt.
Heute kam dann die Post und der Adressaufkleber, der das DHL-Männchen auf die gewünschte Ausweiskontrolle hinweisen sollte, war dann auch angenehm dezent.

(Sagt mal, amazon, jeder Schweinskram-Versandhandel wirbt mit der neutralen Verpackung seit ich unter der Schulbank den ersten Beate Uhse-Katalog sah. Also – was soll denn bitte DER Scheiß?)
Das DHL-Männchen fragte dann also brav nach dem Ausweis und guckte dabei aber etwas seltsam. Und weil wir ja eh Zeit hatten, erklärte ich ihm, was in dem Päckchen sei: Eine DVD. Aus Frankreich. Ohne FSK-Freigabe, weil in Deutschland nicht erschienen.
Hier merkte ich dann, dass das noch nicht so ganz entlastend war und fügte hinzu: »Ein Konzertfilm«
Das Männchen stutzte und guckte mich entrüstet an: »Dann lohnt der Scheiß hier ja nicht mal!?«



