Merry …

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XMAS!


Hingucken macht Mut.

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Darf man bei einer Monate-alten Blogparade noch mitmachen? Ach bestimmt.

Seit ein paar Jahren läuft immer mal wieder eine Werbung für … ups. Keine Ahnung. Vermutlich Cola? Egal. Eine Werbung also, die uns als erstes erzählt, dass auf jeden produzierten Panzer 100.000 Kuscheltiere kommen.
Und abgesehen davon, dass das natürlich ein ziemlich plumper Vergleich ist, der spätestens bei der Gegenüberstellung der jeweiligen Produktionskosten in sich zusammenbricht, erwischt mich diese Werbung irgendwie.
Der Versuch, nicht immer nur auf das Negative zu schauen, der Versuch, dem übermächtigen Übel der ganzen Welt etwas tagtäglich kleines Gutes gegenüber zu stellen ist vielleicht gar nicht doof. Denn sonst kann man an dem großen Ganzen schon verzweifeln.
Dabei passiert immer wieder etwas, was Mut macht.

Also versuche ich, immer wieder genauer hinzusehen und immer wieder die manchmal winzigen Kleinigkeiten den Zwanzig-Uhr-News gegenüber zu stellen …:

Der Überwachung durch die NSA die Freunde, die mich fragen, was mich daran so aufregt und wie man denn nun eMails verschlüsselt.

Dem Frauenhass im Internet und den dummen Sprüche auf dem Firmen-Flur die Freundin, die nach dem Gespräch nicht mehr ruft, sie wäre natürlich keine Feministin und im Briefing fordert, die Software, die ich für sie schreiben soll, solle bitte gendern.

Den 15000 Menschen, die gegen Ausländer auf die Straße gehen den Bekannten, der die Gutscheine für Asylbewerber in Bargeld tauscht und abends Deutschunterricht gibt.

Den Bildern aus den Schlachthöfen die wachsende Zahl von Freunden, die sich mit uns über vegane Rezepte austauschen wollen.

Und wenn ich weiter nachdenke, fallen mir noch viele, viele weitere Beispiele ein. Das ist das Schöne daran.

Keiner von uns kann alleine das ganze System ändern – aber je nachdem, was für Nachrichten man so liest, in welcher Filterbubble man sich so aufhält wirkt es zu oft so, als müsse man genau das tun.
Nein, muss man nicht. Aber wenn es gerade wieder mal so scheint, dann drehe ich mich ein paar Zentimeter, setze die andere Brille auf und sehe: Ja, da läuft ganz schön viel Mist. Aber nicht nur.
Und auch, wenn das natürlich irgendwie Allgemeinplätze sind – wenn ich sehe, dass ich nicht alleine bin, dass überall auch Gutes passiert: Das macht mir dann Mut.

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Women should …

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(via dasnufs facebook)


Argumente für aktuelle Software

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Ich habe – eigentlich erstmal nur zum Spaß – auf der Fehlerseite der Tina Dico-Fanpage ein paar Zeilen Code ergänzt, die mir bei jedem Aufruf der 404er-Seite eine Mail schickt.
In der Mail steht einfach nur, welche Datei aufgerufen wurde.

Das hat mir zum einen ermöglicht, noch ein paar blöde Fehler wie sie immer mal wieder passieren auszumerzen.
Und zum anderen – und das finde ich im Moment fast noch spannender: Ich sehe, was Menschen bzw ihre Scripte so alles versuchen, um auf einen fremden Server zu kommen.
Hier eine kleine, absolut unvollständige Liste, was für Dateien in den letzten Stunden (ja, wirklich) aufgerufen wurden:
/user
/admin.php
/administrator/index.php
/wp-login.php
/shop/piwik.php
/[jeder-beliebige-ordner]/piwik.php
/[jeder-beliebige-ordner]/admin.php
/manage/fckeditor/editor/
/admin/fckeditor/editor/
/fckeditor/editor/
/js/fckeditor/editor/
/include/fckeditor/editor/
/manage/fckeditor/editor/filemanager/browser/default/connectors/asp/connector.asp
/admin/fckeditor/editor/filemanager/browser/default/connectors/asp/connector.asp
/fckeditor/editor/filemanager/browser/default/connectors/asp/connector.asp
/editor/filemanager/browser/default/connectors/asp/connector.asp

Oder, in anderen Worten: Leute, haltet Eure Software aktuell.
Lest die Update- und Security-Feeds und haltet Eure Software aktuell.


German Angst vor dem WLAN und Computer?

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Programmhinweis in eigener Sache

In den letzten Wochen und Monaten konnte man diese drei Meldungen lesen:

  1. In Hamburg werden Modellklassen eingerichtet, die überwiegend mit dem Computer statt mit Heft und Füller arbeiten sollen.
  2. Irgendjemandem fällt auf, dass dazu WLAN in den Klassen nötig ist. Das Projekt wird gestoppt, weil man Schüler nicht der gefährlichen Strahlung aussetzen will.
  3. Nachdem dieser Rückzieher groß durch die Presse ging, stellt er sich als klassische Ente heraus: Natürlich wird das Projekt starten.

Die interessierte Leserin folgt bitte diesem Link zu Bits’n’Kids, da gehts nämlich weiter.


VPN via hide.me – ein Erfahrungsbericht

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Im Rahmen der „Christian macht sein Internet sicherer”-Wochen, nutze ich seit einigen Wochen einen VPN-Anbieter.

VPN – was issen das?
Erstmal: VPN bedeutet „Virtuelles privates Netzwerk (Virtual private network)” – schon praktisch, wenn die deutsche und die englische Abkürzung die gleichen Buchstaben enthält.
Ich vereinfache mal ein paar technische Zusammenhänge:
Gehe ich so wie üblich online, dann verbindet sich mein Laptop, Computer oder Handy mit einem Server meines Internet-Providers und von dort aus werden meine Anfragen ins Web geleitet. Egal ob meine Anfragen an amazon.de, an youTube oder youp0rn, an wikileaks oder an meinen E-Mail-Anbieter gehen.
Nutze ich ein VPN, geht jede Anfrage zuerst verschlüsselt ins VPN und erst dann von dort aus ins Web.
Man kann sich das VPN wie einen verschlüsselten Schlauch vorstellen – am einen Ende sitze ich und am anderen Ende des VPNs steht ein Rechner, der dann so tut, als wäre er ich. Und in den Schlauch kann keiner reingucken.

VPN – warum?
Gründe, ein VPN zu benutzen gibt es einige:

  • Bin ich unterwegs und nutze ein fremdes WLAN – ganz egal ob eines bei Starbucks oder eines z.B. bei Freunden – dann kann mit relativ wenig Aufwand jeder im gleichen WLAN mitlesen, was ich denn da gerade so im Web tue. Kann sehen, wo ich gerade surfe oder was in meinem Einkaufswagen liegt. Im schlimmsten Fall legt er noch was rein oder liest meine eMails und Passwörter. Er muss nur im gleichen Starbucks sitzen.
    Das ist mehr als lästig, das möchte ich nicht.
    Ein VPN verhindert das, da meine Daten verschlüsselt durch das VPN laufen.
  • Rufe ich eine Website auf, dann kann der Betreiber sehen, wo ich bin. Vielleicht, um mir Werbung einzublenden („heiße Girls in Menden wollen mit Dir chatten”), vielleicht aus anderen Gründen.
    Das kann praktisch sein, wenn ich gerade auf GoogleMaps bin, das kann aber auch lästig sein, vielleicht möchte ich das manchmal nicht.
    Das andere Ende eines VPNs kann irgendwo auf der Welt stehen. („hot girls in Florida are waiting for you!”)
  • youtubeRufe ich eine Website auf, kann der Betreiber bestimmte Inhalte speziell für mich bereitstellen, weil ich aus Menden komme. Oder weil ich aus Deutschland oder aus Europa komme. Oder er kann auch welche sperren, weil ich aus Menden, Deutschland oder Europa komme.
    Das kann lästig sein, vielleicht möchte ich manchmal fürs Internet kein Mendener sein. Oder kein Deutscher.
    Wie gesagt: Das andere Ende des VPNs kann überall stehen. Auch zum Beispiel in einem Land, wo sich Gema und YouTube nicht streiten.
  • Rufe ich eine Website auf, dann kann der Betreiber und jeder andere, der aus irgendwelchen Gründen an der Leitung lauscht sehen, welcher Internet-Zugang (also: meiner) welches Angebot benutzt.
    Wenn es Gründe gibt, dass ich das nicht möchte und viele Menschen zusammen mit mir das gleiche VPN nutzen, dann verschwinde ich in der Masse, weil der Website-Betreiber nur das öffentliche Ende des VPNs sieht.

Soweit, so prima.

Warum erst jetzt? Bislang gab es zwei Gründe für mich, kein VPN zu benutzen: Mir fehlte eine Empfehlung, welcher Anbieter denn wohl gut wäre. Und weil ich ja gar nicht so Nerd bin wie manche denkt, scheute ich auch die Einrichtung.

Dann las ich das sowieso durch und durch empfehlenswerte Buch Spurlos & Verschlüsselt!: Von sicherer Kommunikation und anonymem Surfen* und darin eine recht eindeutige Empfehlung für den Anbieter hide.me.

Einrichtung hideme (1)Ich guckte mich um und war erfreut. Abgesehen davon, dass alles, was ich hier erzähle dort noch einmal deutlich hübscher und besser erklärt ist, hat mich besonders die abolut idiotensichere Anleitung beeindruckt. Screenshots erklären Schritt für Schritt, wie ich am Mac, am iPhone oder auch am PC das VPN einrichte. Sehr schön.

hide.me bietet verschiedene Tarife und ich habe mich zum Testen erst einmal für die kostenlose Variante entschieden. Neben der einfachen Einrichtung ist für mich im Betrieb natürlich wichtig: Ist „mein” VPN gut erreichbar? Wenn ich jedesmal, wenn ich mich anmelden will erst 5 Minuten und 25 Versuche warten muss, ist das ganze wertlos – dann nutze ich es spätestens am dritten Tag nicht mehr.
Und: Ist es schnell oder merke ich Unterschiede zum normalen Surfen? Schluckt das VPN drei Viertel meiner Surfgeschwindigkeit, ist es ebenfalls praktisch unbrauchbar.

Aber: Mit beidem hatte ich absolut keine Probleme. Die Anmeldung klappte immer ohne jede Verzögerung und ich habe keinerlei Unterschied in der Geschwindigkeit bemerkt. Bestens also.

hide.me bietet eine lange Liste mit bis zu 20 verschiednen Serverstandorten (im freien Tarif nur 2) in den verschiedensten Ländern. Ich kann mir also bequem aussuchen, wo mein „Schlauch endet”.

Einrichtung hide-me (2)Auf der Website www.whoer.net kann man sehen, welche IP-Adresse man gerade hat und von wo aus man sich ins Internet eingewählt hat. Whoer sagt: Ich sitze im Moment in Seattle, USA. Da ich aber ziemlich sicher bin, hier auf meiner Couch zu sitzen, funktioniert also alles.
Dass ich gerade ohne Probleme Videos auf YouTube gucken kann, über deren Inhalte sich Gema und YouTube noch nicht einig sind, nehme ich als weiteres, auch ganz praktisches Indiz.

Alles zusammen bin ich also höchst zufrieden und habe mich dafür entschieden aus dem kostenlosen in einen höheren Tarif zu wechseln. Offenlegungs-Dings: Durch diesen Artikel bekomme ich von hide.me ein Jahr kostenlos.

Seattle?Frage zum Abschluss: Aber wenn man sich mit so einem VPN verstecken kann, dann kann man das doch auch missbrauchen? Ja, kann man. Leider. So wie man übrigens auch Messer, Baseball-Schläger oder die aus Krimis bekannten schweren stumpfen Gegenstände missbrauchen kann.

*)Affiliate-Link zu amazon.


10 albums that have influenced me

Aus der Kategorie »just music«

Auf facebook ging so ein Stöckchen-Dings rum und ein paar Wochen nach dem pflichtgemäßen Beantworten denke ich: Ach, ich schreib da mal ein paar Worte mehr zu.

Die Aufgabe lautete:

I’ve been challenged to list 10 albums that have had an impact on me. This challenge is not about best sellers or classics … just 10 albums that have had an effect on you in some way and it does not have to be in any particular order.

… und das war nicht ganz einfach. Weil zehn einfach zu wenig ist.
Meine Herangehensweise sah so aus, dass ich jeweils die Alben genommen habe, die für mich eine neue Tür aufstießen. Hier finden sich also nicht unbedingt die „besten” oder die erfolgreichtsten Alben, sondern ganz einfach die, die mir als erstes begegneten.
Aber seht selbst:

  1. metallicaMetallica – Garage Days Re-Revisited
    (amazon)
    Nachdem ich der Hitparaden-Pop-Phase entkommen war, hatte ich ein bisschen im Heavy Metal-Sektor rumgesucht. Vieles davon hatte zwar durchschlagenden Erfolg in der Disziplin „Schock Deine Eltern”, aber eines der ersten Alben, die mich musikalisch richtig begeisterten war diese EP. Sie war nicht nur laut und schnell wie die anderen Metallica-Alben, sie war roher, ursprünglicher. Metallica hatten sechs Stücke gecovert und schon damals galt natürlich, was ich Jahrzehnte später von Dave Grohl hören würde: „If you want to learn about your idols, ask them about their idols”. Und so öffnete sich für mich die Logik hinter der Gewalt der „Master of Puppets”, die ich natürlich schon besaß und ich hörte zu und ich verstand, und ich sah dass es gut war.
    Ich kannte jetzt den Heavy Metal.
  2. supertrampSupertramp – Crime of the century
    (iTunes / amazon)
    Natürlich stößt man als musikinteressierter junger Mann irgendwann auf ProgRock und Konsorten. Auf die bombastisch arrangierten Konzeptalben von Genesis, Yes, Pink Floyd oder eben Supertramp. Bewegte man sich in einem Musik-affinen Umfeld, dann wusste man einfach, dass man so etwas hören musste.
    „School” und vor allem „Hide in Your Shell” trafen nebem dem intellektuellen Zugang, den ProgRock manchmal erforderte auch noch mein melancholisches Teenie-Seelchen und schon wars um mich geschehen. Ich habe diese Platte unzählige Male gehört und kann bis heute weite Teile auswendig.
    Ich kannte jetzt den Siebziger-Rock.
  3. Peter_GabrielPeter Gabriel – Plays live
    (iTunes / amazon)
    Zum Abschluss der zehnten Klasse fuhren wir nach Würzburg und irgendwie schaffte es der Herr Mennigmann, dem Busfahrer nicht nur ein Tape ins Cassettendeck zu drücken, sondern auch noch dafür zu sorgen, dass der es auch eine Woche nicht wieder heraus nahm.
    Natürlich kannte ich „Sledgehammer” aus dem Radio, aber das ist ja auch nur eines von vielen Puzzlesteinchen aus Herrn Gabriels Werk. Deutlich mehr vom großen Rest lernte ich also auf dieser Klassenfahrt kennen – auch wenn es arg nervte, wenn Herr M. mir bei jedem „Shock!” in „Shock The Monkey” den Zeigefinger in die Rippen kiekste. Treue Leserinnen kennen die Geschichte. Please apologize.
    Ich kannte jetzt Peter Gabriel (ja, der ist ein eigenes Genre).
  4. milesMiles Davis – You’re under arrest
    (iTunes / amazon)
    Ebenfalls wichtig in einem Musik-affinen Umfeld ist es, „bessere” Musik zu hören als die anderen. Jazz ist immer besser. Haha.
    Keien Ahnung, warum ich dieses Album wählte (Sting? Cindy Lauper-Cover? Michael Jackson-Cover? Zufällig gerade veröffentlicht?) aber es öffnete die Tür zum Jazz und es öffnete die zu Miles. Um hier nicht zu ausufernd zu werden, gehen Sie doch einfach hier entlang, der Herr Davis hat einen eigenen Eintrag hier im jawl bekommen.
    Ich kannte jetzt Jazz (Haha).
  5. zappaFrank Zappa – Broadway the hard way
    (iTunes / amazon)
    Von Jazz zu Zappa ist es ja auch nicht weit. Nur, dass Jazz manchmal so ernst ist. Gerade auf Jazz-Festivals begegnen Ihnen ja gerne die Jazz-hörenden Oberstudienräte – in schlechtsitzendes Jack Wolfskin gehüllt, die Augen geschlossen und mit dem linken Zeigefinger irgendwelche Rhythmen in die Luft klopfend, deren einziger Zusammenhang zu dem auf der Bühne der ist, dass er nichts damit zu tun haben darf. Die nehmen das sehr ernst. Oder der Besucher, der auf einer kleinen Party bei uns als erstes zu meinem CD-Regal ging und dann meinte: „Da ist aber auch viel Rockmusik dabei”.
    Zappa ist ja nicht so ernst.
    Diese Platte war sicher ein leichterer Einstieg in Zappas Welt und ich muss noch heute grinsen, wenn ich an manche Sätze denke: You are not the illegitimate son of Michael Jackson!
    Ich kannte also jetzt Zappa (auch eher so ein eigenes Genre)
  6. garbarekJan Garbarek – Legend of the seven dreams
    (iTunes / amazon)
    Im Nachbarstädtchen gibt es eine Höhle und die ist groß genug, um darin Konzerte zu veranstalten. Vor den Fanta Vier wussten das schon andere Menschen und veranstalteten dort Ende der Achtziger ein Jazz-Festival. Ohne den Hauch einer Ahnung gingen wir hin.
    Am zweiten Tag, vollkommen übernächtigt und dementsprechend angeschlagen saß ich in der relativ leeren Höhle und dann begann vorne Herr Garbarek zu spielen. Sein Saxophon nahm mich mit auf eine Reise in die Geschichten und Mythen seiner skandinavische Heimat und als er fertig war und ich wieder im Sauerland ankam, hatte ich Tränen in den Augen.
    Ich kannte jetzt das, was die Skanidinavier aus Jazz und Musik allgemein machen. Ich würde es für immer lieben.
  7. ratmRage Against The Machine
    (iTunes) / amazon
    Nach der ersten Heavy Metal-Phase war ich ja nun arg verweichlicht. Hatte viel Popmusik gehört und mich von Jazzern zum Heulen bringen lassen. Was ein Glück, dass in Seattle der Grunge explodierte. Ich habe lange überlegt, welches Album meine traurige Wut aus dieser Zeit am besten repräsentiert, aber die unglaubliche Energie eines endlos wiederholten „Fuck you, I won’t do, what you tell me!” erreicht mich noch heute. Auch wenn natürlich auch heute noch gilt: Wenn die Lichter aus sind ist es nicht so gefährlich. Ach, ich sagte ja, es ist zu schwer, sich auf lächerliche zehn Alben zu beschränken.
    Ich kannte jetzt Grunge und es gab wieder Rockmusik in meinem Leben.
  8. lauschgiftDie Fantastischen Vier – Lauschgift
    (iTunes / amazon)
    Parallel zur Rockmusik aus dem Norden Amerikas begannen in Deutschland vier Jungs in bunten Klamotten über ein Mädchen zu rappen, dass Freitags nie konnte. Ich beobachtete das mit einiger Skepsis, aber da einige meiner besten Freunde sehr auf diesen Kram abfuhren und teilweise damit selbst später in den Charts auftauchten auch irgendwie mit Interesse.
    Die Fanta Vier selber hatten sich, als „Die da” durch die Decke ging selbst schon wieder davon emanzipiert und mit Lauschgift erschien ein Nachfolger, der eine Schneise durch die Scheisse schnitt und mich vollkommen mit nahm.
    Ich kannte jetzt (deutschen) HipHop.
  9. Faithless_ReverenceFaithless – Reverence
    (iTunes / amazon)
    Hip Hop hin, Acid Jazz her – ich war ein ehrlicher Rocker und wenigstens elektronische Tanzmusik kam mir nicht ins Autoradio. Als dritte Subkultur der Neunziger hatten ja ein paar DJs den Techno in die Charts gehievt und das wollte. ich. einfach. nicht.
    Dann erklärten mir Faithless, dass sie nicht schlafen konnten und sie machten das sehr überzeugend. Durch ein bisschen Vitamin B und nach dem Erwerb einer Flasche mittelguten Rotweins, die der türöffnende Hallenwart für eben dieses Türöffnen bekam, stand ich dann sogar eines Abends in der Frontrow der Phillipshalle, sah Faithless live und war endgültig verfallen. Wer jemals etwas über „Charisma” erfahren will, der schaue sich Maxi Jazz auf der Bühne an.
    Ich kannte jetzt elektronische Tanzmusik.
  10. tinadicoTina Dico – A beginning, a detour an open ending
    (iTunes / amazon)
    Jahrelang passierte wenig in meiner musikalischen Welt, dann lud Ina Müller Tina Dico zu sich in die Sendung ein. Ich besorgte mir eine Platte und sie sang jedes Wort nur für mich. Und erwähnte ich insgesamt schon meine Liebe zu skandinavischen Melodien?
    Der Rest ist Geschichte.
    Danke, Frau Müller!
    Ich kannte jetzt Tina Dico.

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Twitter-♥ im November 2014. Und im Oktober!

Aus der Kategorie »just twittered«

Anne sammelt wie immer alle twitter-Liebe

Da ich im Oktober ja etwas geschlunzt habe, kommt jetzt hier die doppelte Ladung Tweets!