Daft Punk – Get Lucky | Played by 10 Epic Famous Guitar Players

Aus der Kategorie »just music«

Ich weiß, dieses Video hatten alle schon, aber ich finde es einfach zu gut, um es nicht auch noch einmal zu verbloggen. Gerade für Rockmusik-sozialisierte Menschen oder auch selber-Musik.machende ist es ein großer Spaß, denn: Der Typ hat’s wirklich ziemlich drauf, die Stilistiken und Sounds der verschiedenen Gitarristen zu spielen.

Dentaku meinte in Frau Kaltmamsells Kommentaren, er wäre mit Steve Vai nicht ganz einverstanden, da kann ich mich leicht anschließen.

Aber sonst? Ein Lehrstück für alle, die beim Gitarrensolo verächtlich die Nase rümpfen und behaupten, das wäre eh immer das gleiche krachige Rumgedudel.

(Und morgen zeige ich Euch dann als Fortsetzung das Video von Steve Vai, nach dessen Genuss die Büropartnerin erstaunt sprach: „Der hat mir gerade mit seiner Gitarre eine Geschichte erzählt!”)


Amerikanische Verhältnisse

Aus der Kategorie »just politics«

Grade wenn man über Arbeitsbedingungen oder über Lebensmittel spricht, dann höte ich gerne mal den Satz „In Amerika ist das ja alles noch viel schlimmer.”
Manchmal gefolgt von einem geseufzten: „Na, das wird wie alles schlechte schon auch hier ankommen …”

Stimmt! Wenn es nach unserer Regierung geht, sogar lieber heute als Morgen!


[*.txt] – wünschen

Aus der Kategorie »just people«

Was ist denn bitte *.txt? Ganz einfach: *.txt ist ein Blogprojekt von Dominik Leitner, an dem ich teilnehme.
Mehr dazu bei Dominik. Alle meine Artikel finest Du hier.

„Kinder die was wollen, kriegen was auf die Bollen”, sagte ihre Mutter als sie sich zu Weihnachten ein Pony wünschte.

„Für Mädchen reicht die Realschule”, sagte ihr Vater, als sie nach der Zehn die Schule wechseln wollte.

„Ficken?” fragte ihr Freund, als sie sich an ihn kuschelte.

„Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre”, sagte ihr Ausbilder und schickte sie, das Lager aufzuräumen.

„Guck Dich doch mal an; der ist einfach nicht Deine Liga”, sagten die Freundinnen, als sie erzählte, dass der Typ mit den lieben Augen sie offensichtlich einfach nicht sah.

„Niemand muss tagelang aufs Wasser starren”, sagte ihr Mann und so fuhren sie halt wieder in die Berge.

„Aber Du hast die Kinder doch unbedingt gewollt?”, sagte er und sie sagte ihrem alten Chef ab.

„Wir haben Dir gleich gesagt, der ist kein guter”, sagte ihre Mutter, als sie ihn mit der Sekretärin in der Stadt gesehen hatte.

 

„Sie müssen wieder lernen, sich etwas zu wünschen”, sagte Ihre Therapeutin.

Dieser Text gehört zum Projekt *.txt und entstand zum zweiten gemeinsamen Begriff „wünschen”


Twitter-♥ im Januar 2015.

Aus der Kategorie »just twittered«

Anne sammelt wieder alle Twitter-♥


Flatwounds, Baby!

Aus der Kategorie »just pix«

Flatwounds, Baby!


[*.txt] – Gratwanderung

Aus der Kategorie »just people«

Was ist denn bitte *.txt? Ganz einfach: *.txt ist ein Blogprojekt von Dominik Leitner, an dem ich teilnehme.
Mehr dazu bei Dominik. Alle meine Artikel finest Du hier.

gratwanderung

Mit zehn lief ich mit meinen Eltern durch eine Klamm im Allgäu. Ich fand das spannend und turnte lustig am Geländer herum. Meine vorsichtigen Eltern verstand ich nicht; später erfuhr ich, wie gefährlich die Strecke von den Einheimischen eingestuft wurde.

Mit sechzehn besuchte ich einen Freund und wir machten eine Radtour im nahen Steinbruch. An einer steilen Stelle rutschte ich mit dem fremden Fahrrad weg und kippelte ein paar Sekunden am Abgrund rum. Als ich wieder stabil fuhr, sah ich, wie blass er geworden war. Ich hatte nichts gemerkt.

Mit achtzehn brach ich von heute auf Morgen meine Zelte im Dorf ab und zog meiner Freundin hinterher, die zum Studieren in die ferne Stadt zog. Ich hatte wenig Ahnung, wie es dort weiter gehen sollte, aber als ich da war und mich gerade für eineinhalb Jahre gebunden hatte, machte sie Schluss und ich saß alleine in der Stadt. Ich hatte erst vier der beschissensten und dann siebzig der besten Wochen meines Lebens.

Mit zwanzig hatte ich eine Band, eine richtige Rockband. Wir probten in einer alten Fabrik, in der es bestimmt zwanzig Proberäume und dementsprechend viel langhaariges Rockmusiker-Pack gab. Wenn man sich abends nach der Probe noch in einem der Räume traf, reichte ich kreisende Tüten oder hochprozentige Flaschen einfach weiter. Als einige meiner Bandkollegen auf härteren Stoff um- und sich dabei beinahe umbrachten, wunderte ich mich.
Meine Freunde erzählten mir später, wie groß ihre Sorgen zu der Zeit gewesen wären.

Mit fünfundzwanzig warf ich eine langjährige Beziehung und ein ebenso langjähriges Studium über Bord und verließ die Stadt um mit ihr zu leben. Alle Freunde fanden das vollkommen wahnsinnig und ließen mich alleine, weil sie mich nicht verstehen konnten.
Wir sind jetzt seit siebzehn Jahren zusammen.

Mit fünfunddreißig verließ ich meine kleine Agentur, um wieder alleine selbstständig zu sein. Ich hatte jahrelang schon gekämpft, ich wusste, es würde hart werden. Ich machte mir Sorgen, lag nachts oft wach und überlegte, ob das alles richtig war.
Es wurde so hart, dass es mich krank machte.

Mit zweiundvierzig umwarb mich jemand, um mit ihm ein StartUp zu gründen.
Ich zweifle und grüble und weiß nicht, ob ich mich traue.

Vermutlich bin ich am besten, wenn ich nicht weiß, wie nahe an der Abrisskante ich mich bewege.

Dieser Text gehört zum Projekt *.txt und entstand zum ersten gemeinsamen Begriff „Gratwanderung”


Filmtipp? Filmtipp.

Aus der Kategorie »just movies«


Jahres-Charts 2014

Aus der Kategorie »just music«

Wie gute Traditionen es erfordern habe ich mich auch dieses Jahr auf den Weg zu last.fm gemacht und habe dort die Jahrescharts aufgerufen. Ich habe doppelte Interpreten rausgeworfen, all die Musik, die ich nicht gehört, sondern zum Play-along-Bass-Spielen genutzt habe ebenfalls großzügig übersehen und den Rest für Euch hier aufgeschrieben und in eine schicke Spotify-Playlist gepackt.
Ja, so bin ich zu Euch.

  1. Tina Dico – The Woman Downstairs
    Vollkommen überraschenderweise findet sich auf Platz eins Tina Dico. Wer hätte das gedacht? Meine Liebe zu ihrer Musik habe ich hier schon diverse Male ausgeführt, ich will Euch damit nicht langweilen. Dass „The Woman Downstairs” vorne liegt, überrascht mich hingegen gar nicht – ich habe das neue Album, das im Herbst erschien sofort sehr, sehr sehr geliebt.
  2. Aura Dione – Glass Bone Crash
    Eher bekannt für „I Will Love You Monday” oder „Geronimo” hat mich der zarte Opener ihres 2008er Albums vollkommen umgehauen, als ich – wie immer Jahre zu spät – auf Aura stieß. So ein wunderschönes kleines Stück. Überhaupt gilt auch hier: Wer nur die Chart-Songs oder die etwas provokativen CD-Cover kennt, sollte ruhig mal reinhören.
  3. U2 – The Miracle (Of Joey Ramone)
    Dieses Jahr schenkte uns U2 in Zusammenarbeit mit Apple ein Album. Wir alle schenkten U2 dafür die benötigte Aufmerksamkeit, als wir uns darüber empörten, beschenkt zu werden und dass diese bösen konservativer Estabilshment-Kommerzrocker dafür etwas innovatives ausprobierten.
    Ich fand das Album übrigens recht angenehm und vermutlich ist dieser Song hier in den Charts, weil er der Album-Opener ist.
  4. Me And My Drummer – Don’t Be So Hot
    Eines der Dinge, die an Spotify sehr mag ist es, den Playlists anderer Menschen folgen zu können. Die eh ganz wunderbare Tina hat zum Beispiel eine Playlist „Musik zum Dabeiarbeiten”. Und neben der vollkommen korrekten Wertung, die dieser Name ausdrückt mag ich auch die Playlist sehr gern. Und auch diesen Titel, der sie eröffnet.
  5. Tobias Fröberg – The Frantic Walk
    Tobias wer? Ehrlich gesagt keine Ahnung. Der Song aber ist Teil des Soundtracks zum Film „Someone You Love”, zu dem Tina Dico auch einen Teil beigetragen hat – ein perfekt atmosphärischer, meist sehr ruhiger Soundtrack der mich einigermaßen neugierig auf den Film gemacht hat.
  6. Heather Nova – Sugar
    Ach guck, ein Oldie. Heather liebe ich sehr, ich finde, man kann ihr immer noch anhören, dass sie auf dem Meer aufgewachsen ist und das geht mir aus bekannten Gründen natürlich direkt durch mitten ins Seelchen.
  7. Wayne Krantz – It’s No Fun Not To Like Pop
    Eine lustige kleine Funk-Jazz-Nummer, be der ich absolut keinerlei Ahnung mehr habe, wie sie in mein Spotify geriet. Wayne lag auf jeden Fall eine ganze Weil im Ordner „maguckn” rum und gefiel vor allem beim Autofahren immer sehr.
  8. Wallis Bird – River Of Paper
    Wallis habe ich vermutlich auch wieder mal deutlich zu spät – als Gast bei Anke Engelke entdeckt. Dieser Titel ist eher untypisch ruhig, aber das macht ja mal überhaupt nichts.
  9. Mike Stern – After All
    Noch ein Oldie. Mike Stern habe ich so rund ums Abi kennen gelernt, als wir alle versuchten uns in die weite Welt des Jazz hinein zu hören. Meine Versuche hatten bekanntermaßen als Ausgangspunkt meist Miles und Mike war einer derjenigen, die eine Zeit lang beim Prince Of Darkness gespielt haben. Ein schönes Beispiel, was man aus einem gar nicht so komplizierten musikalischen Thema machen kann, wenn man sich nur mal sieben Minuten Zeit nimmt.
  10. Rainbirds – Not Exactly
    Die Rainbirds – also die frühen Rainbirds mit Rod und Beckmann – sprangen mir irgendwann auf einem Foto mit vielen LPs in Kosmars Facebook ins Auge und ich erinnerte mich, dass ich doch damals an den beiden Alben viel Spaß gehabt hatte. War immer noch so.

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