Die Filme im April 2014

Aus der Kategorie »just movies«

Alle Filme – egal ob @Kino oder @home im Februar 2014.

  • Tangled (Rapunzel neu verföhnt) (IMDB)
    @home
    Die alte Gothel findet eine Zauberblume, die sie verjüngt. Nach jahrelangem Gebrauch gerät die Blume jedoch auch noch an Rapunzel, die übernimmt die Zauberkraft, dafür übernimmt die Alte dann Rapunzel, sperrt sie in einen Turm und es dauert achtzehn Jahre bis jemand vorbei kommt.
    Animationsfilm von Disney, den ich leider nicht bis zum Ende ausgehalten habe, so uninteressant fand ich ihn.
    Hübsch animiert (ein Stern) und bestimmt war die Auflösung super und ich hab sie verpasst (noch ein Stern).
    Bechdel-Test: Jup.
    ★★☆☆☆☆☆☆☆☆
  • The counselor (IMDB)
    @home
    Ein Counselor wird von einem Drogenbaron in ein Drogengeschäft hineingezogen. Alles geht aber irgendwie ein bisschen schief.
    Ridley Scott hat hier Regie geführt und ich hatte an der ein oder anderen Stelle das Gefühl, dass er vorher ein bisschen viel Tarantino geguckt hat. Die Leute reden stundenlang miteinander, manch einer mag es auch schwafeln nennen und zwischendurch passiert heftige, sehr skurrile Gewalt.
    Und irgendwo dazwischen marschiert Cameron Diaz her und ist sehr cool.
    Und ich mag sowas.
    Bechdel-Test: Ich denke nicht.
    ★★★★★★★★★☆
  • Silver Linings (IMDB)
    @home
    Pat Solitano Jr. (Bradley Cooper) kommt gerade aus der psychiatrischen Klinik – er hatte dort einige Zeit verbracht, nachdem er den Liebhaber seiner Frau Nikki ins Krankenhaus geprügelt hat. Er hätte seine Frau gern zurück, darf sich ihr aber – mit einer einstweiligen Verfügung gestützt – nicht nähern. Bei einem Abendessen lernt er Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen, die nach dem Tod ihres Mannes auch heftige psychische Probleme hat. Die bietet ihm erst Hilfe an, wieder mit Nikki zusammen zu kommen, aber irgendwie werden dann auch die beiden Freunde.
    Jennifer Lawrence hat für ihre Rolle den Oscar gewonnen. Zu Recht. Aber auch alle anderen und die sehr schräge Story und überhaupt der ganze Film sind sehr grandios.
    Bechdel-Test: Nope.
    ★★★★★★★★★☆
  • Zack and Miri Make a Porno (IMDB)
    @home
    Miri und Zack, zwei Freunde, die sich seit der High School kennen und auch zusammen wohnen, sind eh andauernd pleite – und eines Abends hat man ihnen Strom und Wasser abgestellt. Um an Geld zu kommen beschließen sie, einen Porno zu drehen. Außer sich selbst als Hauptdarsteller finden sie noch ein paar Freunde, die ihnen helfen. Die Idee scheint gut, die Freunde sind begeistert und der Beginn der Dreharbeiten setzt bei allen viel Energie frei – doch irgendwie haben die beiden ewigen platonischen Freunde übersehen, dass sie sich sehr mögen.
    Ich bin durch Zufall in die ersten drei Minuten reingezappt und hängen geblieben, weil das alles so liebevoll und schön gemacht war. Zack und Miri sind zwei sympathische Loser, die nicht begreifen, wie sehr sie sich lieben und auch wenn das Ende absehbar ist (Naaa? Ob sie sich wohl kriegen??) ist das ein sehr, sehr hübsches kleines Filmchen.
    Extrem traurig finde ich zu lesen, dass in Amerika teilweise der Titel geändert wurde, um das Wort „Porno” zu vermeiden und dass es verschiedene Filmplakate gibt – eines mit einer Strichzeichnung – um jeden Schmuddelverdacht weit genug von sich zu weisen.
    Bechdel-Test: Nicht ganz, denke ich.
    ★★★★★★★★☆☆
  • Unknown identity (IMDB)
    @home
    Der Amerikaner Dr. Martin Harris, ein Biologe, landet mit seiner Frau in Berlin um auf einem wichtigen Kongress zu sprechen. Nach einem Autounfall liegt er vier Tage im Koma und als er wieder aufwacht weiß niemand mehr wer er ist. Seine Frau erkennt ihn nicht, auf dem Kongress läuft ein Dr. Martin Harris herum und er soll verhaftet werden.
    Auf Basis einer der klassischen Alptraum-Situationen entwickelt sich ein spannender Thriller mit einem ganz soliden Auflösung. Konnte ich mir gut angucken.
    Bechdel-Test: Nope.
    ★★★★★★☆☆☆☆
  • The Amazing spiderman 2: Rise of Electro (IMDB)
    @SuperDuperKinoInAltena
    Peter Parker ist ein HighSchool-Schüler und im Nebenjob der Superheld „Spiderman”. Dieser Job beeinträchtigt hin und wieder seine Beziehung zu seiner Freundin Gwen. Der kleine Oscorp-Angestellte Max fühlt sich unbedeutend und ewig übersehen und wird bei einem Unfall zu einem Dings mutiert. Der Dings beschließt, böse zu sein und will sich aus Gründen an Spiderman rächen. Nachdem der alte Oscorp-Chef gestorben ist, braucht sein Sohn und Nachfolger, Harry, Spidermans Hilfe – der muss ihm die aber verwehren. Harry beschließt, sich zu rächen.
    Obwohl das alles ja weder neu noch bisher nicht schon mal verfilmt gewesen wäre also eine Menge zu erzählen – und man ging auch mit viel irgendwas dran. Irgendwas wurde leider nicht genauer definiert und so fand ich das atemberaubendste an dem Film, wie er alle Handlungsfäden kurz aufnimmt um sie dann gekonnt vollkommen zu vergessen und schnell irgendetwas anderes (nicht) zu erzählen. Als Handlungsersatz gibts viele stille Momente mit Großaufnahmen von traurigen Gesichtern oder Wände anschreiende, Dinge werfende Protagonisten. Ich fürchte, das soll gehaltvoll sein.
    Auf facebook schrieb ich: „Die habe auf dem Kinoplakat was vergessen – der Film muss »The amazing much to long spiderman« heißen.” Und damit ist alles gesagt.
    Bechdel-Test: Überraschenderweise auch das nicht.
    ★★★☆☆☆☆☆☆☆
  • Außerdem habe ich, Stromberg durch. Großer Spaß.
    Und bei Mad Men* bin ich in der vierten Staffel angekommen. Ebenfalls ganz großes Kino.
    Ach ja: Im Fernsehen läuft Homeland und The Blacklist und das sind auch noch mal zwei Serien, die wirklich Spaß machen und nicht von ProSieben totgesendet werden (da muss ich auch dringend mal was drüber bloggen).
  • Und ganz dringend ans Herz legen möchte ich Euch noch Sing my song, eine wunderhübsche Sendung Dienstags Abends auf vox, in der Xavier Naidoo sich Sandra Nasic, Sarah Connor, Sascha, Andreas Gabalier, Roger Cicero und Gregor Meyle eingeladen. In jeder der sieben Folgen steht eine oder einer der sieben im Mittelpunkt und die anderen sechs singen jeweils eines der Lieder des siebten. Und die ersten beiden Folgen waren ganz wunderbar, weil alle sieben wirklich großartige Musiker sind, die mit großem Respekt und großer Freude an die Hits der anderen gehen. Wenn man Musik mag, dann lohnt das wirklich sehr.

Was ist eigentlich dieser Bechdel-Test? Guckstu hier. Banner und Links mit Sternchen führen zu iTunes und sind affiliate-Links



Twitter-♥ im April 2014

Aus der Kategorie »just twittered«

Anne sammelt wie immer alle Twitter-♥-Listen


Switch im Home-Office. Nachtrag.

Aus der Kategorie »just tools«

Vor knapp einer Woche schrieb ich ja über meinen Wechsel der Arbeitsumgebung – und schon ist es Zeit für einen kleinen Nachtrag:

komodo u transmit

Editor und FTP:
Dank eines Telefonats* mit meinem Webhoster stieß ich auf die beiden Programme, die sich in den Tagen danach sofort ihren Platz im Standard-Workflow gesichert haben.
Da ist einmal Komodo Edit, der als Editor schon in der Standard-Einstellung ca. 90% von dem mitbrachte, wie ich gerne arbeiten möchte. Da er aber auch extrem offen dafür ist, sich an jeder Ecke anpassen zu lassen war es nicht sehr schwer, die gewohnten Tastenkürzel fest zu legen und schon merkte ich gar nicht mehr, dass ich mit einem neuen Programm arbeite.

Außerdem erwähnte er Transmit, ein FTP-Programm. Ich kannte bis dahin nur FileZilla und Cyberduck auf dem Mac – und die fand ich beide ganz ok und hatte keinen Ersatz gesucht. Vor allem, wo ich ja davon ausging, dass mein Traum-Editor eh FTP-Funktionen mitbringt.
Transmit macht aber alles irgendwie etwas besser und bietet vor allem die Funktion, die lokalen Daten und den Server zu synchronisieren – was mir erspart darüber nachzudenken, was ich denn jetzt eigentlich gerade bearbeitet habe.
Außerdem kann ich Komodo als Standard-Programm für alle Dateitypen eintragen, so dass ich im Komodo eine Datei auf dem Server doppelklicke, Transmit eine lokale, temporäre Kopie anlegt und mir die im Komodo öffnet. Wenn ich die bearbeite und speichere kümmert sich Transmit dann wieder um den Upload. So mag ich das.

synergy

Arbeitsumgebung:
Außerdem vergaß ich im ersten Artikel zu erwähnen, dass natürlich immer noch das MacBook links neben mir steht. Da ich mich aber, wenn ich da mal kurz etwas tippen muss, nicht halb nach links drehen möchte, nutze ich Synergy (genauer: Die UI SynergyKM), um das MacBook zu bedienen. Ich kann also den Mauszeiger nach links aus dem Bildschirm des MacMini heraus schieben und Synergy erkennt: Oh, es geht auf dem MacBook weiter. Und bewegt dann da die Maus und hört auf die Tastatur.
Neben dem Vorteil, dass ich eine Maus/Tastatur ohne Kabelgedöns für zwei Rechner nutze, gleicht Synergy auch die Zwischenablagen ab, so dass ich auf dem MacBook etwas in die Zwischenablage kopieren und auf dem Mini woanders einfügen kann.
Wer mit zwei Rechnern arbeitet, dem dürfte der enorme Nutzen klar sein. Synergy arbeitet übrigens auch OS-übergreifend.

Bildschirmkalibrierung:
Ach ja: Ich habe mir einen neuen Spyder gegönnt. Den Spyder4Express gibt es gerade zum Sonderpreis und ich kann es ja nur empfehlen, sich vor einen kalibrierten Monitor zu setzen, wenn man etwas mit Grafik oder Fotos macht.

Sonst ist weiter alles schön, Danke der Nachfrage. Und an Herrn Kocks von Inetsiteworld an dieser Stelle noch einmal ein großes Danke!

Jaja, wenn man bei Strato oder 1&1 ist, passiert einem so etwas natürlich nicht :)


Woanders

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Ups? Wo ist denn der Monat hin? Ach ja, es war ja Ostern, da gibts natürlich keine kommentierten Links. Aber jetzt wieder.

Beginnen wir mit einem Thema, mit dem wir als Gesellschaft irgendwie noch nicht so richtig Übung haben: Mit dem Tod eines bekannten Menschen und wie wir in diesem sozialen Internet damit umgehen. Viele meinen ja, das Web sei hauptsächlich ein Ort für Hass und Häme, für Tratsch und Dummheit und abgesehen davon, dass ich unter anderem deswegen hier als Gegenbeweis immer wieder lesenswertes verlinke ist das an vielen Stellen oft wahr. Auch Frau Quadratmeter nimmt den Tod einer Prominenten als Anlass, mal kurz darüber zu schreiben, was sie alles nicht lesen möchte. Und ich finde, sie hat sehr recht.

Machen wir aber einen kurzen Abstecher zu einem etwas älteren Filmchen. Wollen wir das Web verstehen, wollen wir verstehen was es mit der Gesellschaft und die Gesellschaft mit dem Web macht, dann müssen wir auch auf die schauen, die das alles anders sehen und verstehen als wir. Es müssen ja nicht gleich zu Beginn unsere Innenminister sein, die wir verstehen wollen.
Aber nehmen wir als Beispiel mal ein paar Prominente in einer der angenehmeren deutschen Talkshows.
Der Anlass ist schon etwas her; der Anlass ist der PoetrySlam-Beitrag von Julia Engelmann, der ja auch schon genügend durchs Dorf getrieben worden ist. Lassen wir den selbst heute mal beiseite und schauen statt dessen, was passiert, wenn eine Web-Prominente, die einen unfassbaren Web-Hype erlebt hat, in eine Runde traditioneller deutscher Promis kommt. Gucken wir uns den Film mal daraufhin an, wie sie alle versuchen, das Phänomen zu verstehen, wahlweise Julia Engelmanns Geschichte in ihre eigenen Erfahrungshorizonte zu pressen. Wie sie staunend feststellen, dass auch gutes im Web passiert. Wie sie alle betonen, ja nicht zu surfen. Wie sie immer wieder nach schlechtem im Hype suchen. Das ist alles eher subtil, aber es ist da. Und ich find’s spannend: Julia Engelmann bei 3 nach 9.

So, das war ja jetzt alles sehr Meta, kommen wir doch zu drei eher praxisorientierten Beiträgen; man soll ja den Service-Gedanken auch in so einer kleinen Link-Reihe nicht vergessen.

Da ist erstens für alle iPhone-Besitzer ein Artikel von einem langjährigen Genius-Bar-Mitarbeiter. Und der erzählt, wie man bei seinem iPhone Strom sparen und so die Laufzeit des Akkus verlängern kann.

Dann ist da ein kleiner Leitfaden (haha, ich hätte fast Leid-faden geschrieben. Du lustiges Unterbewusstsein, Du!), ein kleiner Leitfaden also zum korrekten Verhalten, wenn man einen Vertrag kündigen möchte. Mit Ratschlägen zum Umgang mit Briefen von Russland-Inkasso und so. Kann man ja vielleicht auch mal brauchen.

Und drittens hat facebook ja für uns entschieden, dass Videos in der Timeline automatisch starten, wenn sie ins Sichtfenster gescrollt kommen. Hurra. Man kann das abschalten – hier steht, wie.
Wer – wie ich – PlugIns eh komplett nur auf Anforderung aktivieren möchte und sich dazu in die Konfigurations-Hölle begeben mag, findet für Firefox und Chrome eine Anleitung, alle PlugIns auf „Click to play” zu stellen.

Abschließen noch etwas Eigenwerbung: Diese Woche schrieb ich im Techniktagebuch über eine Erinnerung daran, wie ein Großmarkt schon Ende der siebziger die Kasse und das Warenwirtschaftssystem verbunden hatte und seine Kunden dazu zwang, mit Lochkarten zu hantieren.

Mein Lieblingslied in der vergangenen Woche war Morenika von Avishai Cohen. Die Musik erinnert mich sehr an das Esbjörn Svensson Trio und das ist fast das beste, was mir musikalisch so passieren konnte.


Science Slam in Dortmund am 25.4.2014

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Als ich ihr gestern Mittag davon erzählte, staunte die weltbeste serotonic „Ach, sowas gibts in Eurem Kaff?” Nein, natürlich nicht. Aber in Dortmund; und Dortmund ist ja nicht weit.

Was gibts nicht in unserem Kaff? Einen Science Slam. Du weißt nicht, was ein Science Slam ist? Ganz einfach: Man braucht eine Bühne, einen Beamer, ein paar Wissenschaftler oder Menschen, die zu einem wissenschaftlichen Thema etwas erzählen mögen und ein bisschen Publikum. Nicht verkehrt ist ein guter Moderator. Als Hilfsmittel ist alles erlaubt, was in den Raum passt und „nicht mit den Brandschutzvorschriften kollidiert”.
Die Wissenschaftler bekommen jeweils zehn Minuten Zeit, ein Thema ihrer Wahl vorzutragen und das Publikum stimmt mittels Applaus-Lautstärke über den Sieger des Abends ab.
Der breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde das Format durch Giulia Enders und ihren wunderbaren Vortrag zum menschlichen Darm. Kann man sich auch mal angucken.

zeche-zollernGestern also Science Slam in Dortmund und wir waren dabei. Genauer: In der Zeche Zollern.
Mit einer Zeche kriegst Du mich ja eh sofort, mit so einer wunderschönen mit ganz viel zu gucken und einer tollen Halle als Veranstaltungsort erst recht. Ich kann so was immer schlecht schätzen, aber gefühlt zweihundert Menschen waren gestern Abend da – eine schöne Kulisse also.

Den Anfang macht ein ganz wunderbarer Moderator, der die Leute blitzschnell auf Stimmung brachte – obwohl die Abstimmung ergab, dass höchstens ein Viertel von ihnen vorher schon einmal auf einem Slam waren. Die Reihenfolge der fünf Slammer wurde ausgelost und dann begann der erste Vortrag zum Thema „tödlicher Genuss” und klärte die Frage, ob man wirklich die Kerngehäuse von Äpfeln nicht isst. (Spoiler: Ja, es entsteht Blausäure).

Dann erzählte eine kleine Goth-Psychologin von ihrem Lieblingsthema „Der Unterschied zwischen Sadisten und grausamen Sadisten. Und Psychopathen.”. Sie zog das alles am allseits bekannten und beliebten Harry-Potter-Psychopathen Lord Voldemort auf und fand interessante Parallelen zu den sieben Todsünden aus der guten alten Bibel.

science-slamEs folgte ein Forensiker der erzählte, was man aus einer abgefeuerten Waffe alles heraus lesen kann. Also er, wir nicht. Spoiler: Wenn Ihr mal jemanden erschießt, ist ein laufender Hochofen danach ein guter Ort für die Waffe, wenn ihr nicht erwischt werden wollt. Alternativ der Marianengraben oder der Mond.

Nach einer kurzen Pause berichtete eine Archäologin vom Im-Schlamm-Robben in engen Höhlen und von den Gesichtern der Museumskuratoren, wenn sie mit der Bohrmaschine an Ausstellungsstücken Proben nehmen will.

Und den Schluss machte ein Paläontologe, der seine Behauptung, er wäre Paläontologe geworden, um ewig Kind bleiben und weiter mit Dinos spielen zu können zumindest mit seinem grandiosen Humorverständnis vollkommen belegen konnte. Spoiler: Ob man einen Knochen oder einen Stein vor sich hat, kann man durch einfaches Lecken an der Probe feststellen. Das ist auch garantiert nicht unhygienisch, jedenfalls wenn man der erste ist, der es testen möchte.

Und das alles war so unfassbar unterhaltsam und spannend, so witzig und lehrreich, dass wir erstens schon nach weiteren Terminen Ausschau gehalten haben und uns zweitens den ganzen Rückweg darüber unterhielten, wie geil es gewesen wäre, wenn uns damals in der Schule in den obligatorischen Berufs-Orientierungstagen mal so jemand etwas über seinen Beruf erzählt hätte. Oder ob man vielleicht heute an Schulen dieses Format etablieren kön… und dann haben wir geseufzt.


Switch im Home-Office. Von Windows 7 zum Mac

Aus der Kategorie »just tools«

Ich erwähnte es: Ich habe letzte Woche den Wechsel von Windows zum Mac vollzogen. Wer nachschauen möchte, wie ich insgesamt in meinem HomeOffice so arbeite, kann gerne hier nachlesen, das meiste hat immer noch Gültigkeit.
Grund für den Wechsel war, dass ich wirklich, wirklich, wirklich keine Lust auf Windows 8 hatte, da half auch 8.1 und die Rückkehr des Startmenus nichts – ich möchte das einfach nicht.

Hier möchte ich ein bisschen zusammenfassen, wie der Switch lief und läuft – denn so etwas ist natürlich irgendwie nie abgeschlossen. Da ich schon seit einigen Jahren mit einem MacBook arbeite, werdet Ihr hier weder begeisterte „Hach, ist diese Oberfläche aber hübsch”-, noch verwirrte „also dieses Dock soll jetzt mein Startmenu sein?”-Absätze finden.

desktopKurz zur Hardware: Da ich zwei Monitore brauche und auch zwei Monitore besitze, fiel die Wahl logischerweise auf einen Mac mini. Ich habe beim Bestellen jeweils die unterste Option angeklickt und so jetzt einen ausreichend schnellen Prozessor und viel RAM. Und das schicke FusionDrive, weil ich weder auf die Geschwindigkeit einer SSD noch auf eine große Platte verzichten wollte und konnte.
Außerdem habe ich mir ein MagicTrackpad gegönnt, nach vielen Jahren am MacBook ist es toll, die gewohnten Gesten zum Blättern und Zoomen jetzt auch am Schreibtisch nutzen zu können.

Da das MacBook auf der Software-Seite größtenteils gut ausgestattet war, habe ich als Basis zum Einrichten das letzte TimeMachine-BackUp genommen und hatte so nach 10 Stunden ein laufendes System mit allen Einstellungen an der gewohnten Stelle.
Achtung: Will man danach aber zwei verschiedene Rechner haben, nutzen und auch sichern, sollte man die TimeMachine dann auf dem neuen Rechner einmal neu einrichten und auch die Sicherheitsabfrage beim ersten BackUp lesen und verstehen. Sonst überschreibt das BackUp des neuen Rechners die Sicherungen des alten und es gibt großes Chaos.

Spannend wurde es danach, da ich das Laptop selten zur produktiven täglichen Arbeit, sondern eben als Zweit- und Mobilrechner benutzt hatte.

Das System und das Dock
In so ein Startmenu passen ja nun deutlich mehr Dinge als in ein Dock. Das führt bekanntlich unter Windows schneller als einem lieb ist zu wahnsinnigem Wildwuchs, weil jeder Hersteller das ausnutzt und seinen Mist dort hinschreibt. Aber ein paar Dinge habe ich doch ganz gerne schnell greifbar, ohne sie ständig vor der Nase (also zB auf dem Desktop) zu haben.
Ordnr im DockMeine Lösung: Irgendwo in meinen Dateien habe ich mir einen Ordner angelegt – bei mir heißt er „Quick Access”, er könnte aber auch „Startmenu” heißen. Oder „Gurkensalat”. Darin befinden sich thematisch benannte Unterordner und in denen wiederum lege ich Aliase zu den Programmen oder Dateien an, die ich früher ins Startmenu gepackt hatte.
Diese Ordner wiederum habe ich dann rechts ins Dock gezogen, in den Optionen die Ansicht auf „als Ordner anzeigen” und „Liste” gestellt und schon habe ich quasi ein Startmenu mit selbst definierten Einträgen. Das bleibt sauber, weil sich kein Programm selber reinschreibt, trotzdem ist der Zugriff schnell möglich. Also: Wenn ich die Hand gerade auf der Maus oder dem Touchpad liegen habe …

quicksilver

Quicksilver
… denn: ja, ich kenne Spotlight. Aber ich bin weder durchweg Tastatur- noch durchweg Mausnutzer – ich möchte da, wo ich gerade die Finger habe, ein Programm starten können. Daher auch mein Startmenu-Nachbau, daher aber auch meine Liebe zu Quicksilver. Meiner Meinung nach ist Quicksilver die bessere Alternative zu Spotlight und daher die Wahl, damit etwas zu suchen oder ein Programm zu starten, wenn ich die Finger auf der Tastatur habe.

Zwei Bildschirme:
Der Mac hat zwei Möglichkeiten, mit zwei Bildschirmen umzugehen: Dock und Menuleiste auf beiden oder Dock und Menuleiste nur auf einem. Sind Dock und Leiste auf beiden, kann man Fenster zwar hin- und herschieben aber nicht quer über beide Screens platzieren. Dafür hat jeder Screen seine eigenen Places. Ich habe mich für einen Haupt- und einen Zweit-Bildschirm entschieden, die Option findet sich in Einstellungen -> Mission Control -> Monitore verwenden verschiedene Spaces.

cc

Die tägliche Arbeit:
Die eine Hälfte meiner Arbeit, das Screendesign, spielt sich im Photoshop ab. Da ich eh noch mit CS6 arbeitete, habe ich die Gelegenheit genutzt, mich in die Arme der AdobeCloud zu werfen. Hurra. Aber vollkommen unkompliziert.
Naja fast, bei genauerem Hinsehen sind ein paar Shortcuts anders belegt und wenn man seit ca. 15 Jahren mit einem Programm arbeitet, dann ist es arg irritierend, wenn eine Bewegung nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Das Bewegungsgedächtnis ist nämlich ein sehr egoistisch-totalitäres Arschloch und den Wechsel von die-Taste-ganz-links-unten-außen + Buchstabe zu die-vierte-Taste-von-links-ganz-unten + Buchstabe dort zu verankern wird wahrscheinlich noch ein paar Tage dauern. Noch machts mir Spaß, mich selbst beim Verwirrt-sein zu beobachten. Mal sehen, wie lange das anhält.

office

Office:
Den Office-Kram, den mir meine Kunden schicken, den bekomme ich gut in Pages*, Numbers* und Keynote* auf. Wobei ich im Moment noch die alten Versionen nutze, die Apple netterweise im Ordner iLife09 gespeichert hat, als die vieldiskutierten Updates kamen. Die haben ein paar Funktionen mehr.
Ich selber habe in Word nur Angebote und Rechnungen geschrieben und muss mir die Tage mal meine Briefpapier-Vorlage in Pages nachbauen. Sollte nicht so schwer sein, if you can make it in word, you can make it anywhere.
Musste ich selber mal eine Präsentation machen, habe ich das schon seit Jahren in Keynote getan. Aus Gründen.
Und wenn ich längere Texte schreibe (so wie den hier), dann tue ich das auch schon länger im iA Writer*. Weil es unfassbar hilft, sich zu fokussieren.

coda

Editor:
Gut, dass Du fragst. Die zweite Hälfte meiner Arbeit findet nämlich in einem Html-Editor statt. Bisher in Blumenthals Webeditor und an den hatte ich mich fast noch mehr gewöhnt, als an Photoshop.
SublimeText sucks, BBEdit sucks, Espresso sucks. Jedenfalls für mich. Das mag und soll jeder anders sehen – aber Gewohnheiten sind schwer zu brechen. Und da kann einer der drei noch so tolle Funktionen haben, die ich vielleicht noch entdecken müsste – im Moment muss ich arbeiten und da saugt alles, was nicht spontan mindestens halbwegs so reagiert, wie ich es kenne. Im Moment freunden Coda2* und ich uns etwas an, aber wenn noch jemand Empfehlungen für einen wirklich guten Html-/CSS-Editor hat (Tag-Vervollständigung, Code-Falten, FTP-Funktion, vernünftige Snippet-Verwaltung, vernünftige Projektverwaltung), dann her damit.
Ach: Wer in den Kommentaren jetzt einen Editor-Flame-War beginnt, der fliegt. Ich meine das ernst.

online

Mail:
Nach Jahren des Outlook-Zwanges bin ich glücklich wieder heim im Thunderbird-Reich. Apples Mail ist mir zu … ich weiß nicht. Zu viele Vereinfachungen, die ich nicht möchte, zu wenig Einstellmöglichkeiten, die ich möchte. Das Imap-Handling ist mir irgendwie suspekt und außerdem habe ich noch nirgends gefunden, wo ich die Darstellung von Html-Mails abstellen kann. Und das möchte ich, bei Mails bin ich echt altmodisch.
Im Thunderbird machen mir FolderPane View Switcher, Allow Html Temp, Extra Folder Cloumns, LookOut, Manual Sort Folders und Signature Switch das Leben schöner.

Weiß jemand ein Programm, mit dem ich ein paar Gigabyte Outlook-PST-Archive unfallfrei rüberholen und als Thunderbird-(mbox? eml?)-Archive ablegen kann?

Browser:
Immer noch Firefox. Wegen Firebug, PageSpeed, FireShot, der Html Validator und der PrefBar, Screengrab und so weiter. Man hat ja so seine Gewohnheiten.

helferlein

Allerlei Helferlein:
Wenn ich eine Bilddatei anklicke, dann will ich schnell das Bild sehen. Nein, die Vorschau ist nicht schnell, die ist unhandlich. XEE ist mein Freund (Nein, nicht die aktuelle Version 3 aus dem AppStore, sondern die freie Version 2.2).
Bisher hatte den Job ACDSee gemacht – das habe ich jetzt in der Mac-Version ebenfalls installiert, um schnell große Bildermengen zu sichten und zu verwalten.
Meine eigenen Fotos verwalte und bearbeite ich schon seit ein paar Jahren mit Aperture*.
BetterRename* hilft mir, Ordnung in Dateinamen zu halten.
Tunnelblick macht den VPN-Tunnel zu einem Kunden auf.
Integrity* checkt Websites nach Broken Links.

2048Fluid macht aus Websites, die eher App als klassisch Web-Seite sind, ein eigenes Programm. Das kann hübsch sein, sehr viel mehr Grund gibt es aber kaum. Es sei denn, man richtet seiner Mama zB eine pixlr.com-App ein und versteckt so vor ihr, dass sie gar kein Grafikprogramm hat. Oder man erklärt unglaublich sinnvolle *hust* Zeitvertreibe zur App und gibt ihnen damit etwas mehr Bedeutung.

Um meine Arbeitszeiten zu protokollieren nutze ich jetzt Tyme*. Das ist hübsch und funktioniert, macht höchst interessant anzuschauende Statistiken über das eigene Arbeitsverhalten, kann mir CSV- oder PDF Exporte anfertigen, pausiert selbstständig, wenn ich es auch tue und synct per iCloud auch mit dem Laptop. Nice.
Meine Projekt-Stoppuhr unter Windows konnte die protokollierten Arbeitszeiten direkt noch in den Outlook-Kalender schreiben, das fand ich ja sehr praktisch. Ich hab mit dem Tyme-Entwickler mal darüber gesprochen, er verstand den Sinn nicht. Naja.

outlook

Kalender und Kontakte:
Das stellte ich mir einfach vor, ich dachte: Mach ein letztes BackUp Deines iPhones auf Windows (sicher ist sicher). Stell dann dort die Synchronisierung im iTunes ab und mache die (bisher nicht genutzte) iCloud an. Dann sollte doch alles auf dem Mac sein.
Hach, wie naiv man sein kann.
Nein, im Ernst: Im Prinzip ging das auch so. Die Termine habe ich dann aus dem einen Kalender, den Outlook und iPhones miteinander teilen konnten in ein paar thematische sortiert und mich gefreut. Über die Möglichkeit, jetzt endlich funktionierend mit der Liebsten Kalender zu teilen erst recht.
Als ich aber meine Kontakte in Gruppen sortieren wollte, überraschte mich die Wolke mit einem recht standhaften Ignorieren meiner Bemühungen. Genauer: was auch immer ich tat, es setzte sich irgendwann in den nächsten 10 Minuten wieder zurück. Sehr überraschend und ziemlich ärgerlich. Egal, ob ich auf dem Mini, dem MacBook, auf icloud.com oder auf dem iPhone etwas änderte.
Und als ich das dritte Mal 385 Kontakte in Gruppen sortiert hatte und schnell einen Export des Adressbuchs machte, bevor sich alles wieder zurücksetzte sah ich: Die Adressbuch-Datei wird 1.6GB groß. Da konnte was nicht stimmen.
Was auch immer da passiert ist – die Lösung war dann eigentlich einfach. WLAN aus, Adressbuch sortieren (natürlich habe ich bei der Gelegenheit ausgemistet, das ist auch sehr zu empfehlen), alle Kontakte als VCF exportieren. Das waren dann 6MB, das schien mir realistisch; ein Blick in die Datei mit einem Text-Editor bestätigte die Vollständigkeit.
Dann habe ich im Adressbuch alle Kontakte gelöscht und alle VCFs importiert. Und dann das WLAN wieder angemacht. Voila.
Direkt auf dem PC die iCloud für Outlook anzustellen kann ich natürlich auch empfehlen – wenn man darauf steht, danach wirklich lange aufzuräumen, tausende doppelte Einträge zu entsorgen und überhaupt sehr, sehr viel Angst zu haben, dass gerade alles den digitalen Bach runter geht. So gings mir jedenfalls. Finger weg.

fritz

HomeOffice:
Ich bekomme ja noch Faxe. Ich muss gelegentlich auch welche versenden. Und wir haben hier drei aktive Telefonnummern. Echtes ISDN noch. Jaha. Die Fritzbox hilft mir dabei, das alles zu verwalten und jetzt habe ich die fritz.mac-Suite entdeckt und mich sehr gefreut. Denn außer der gesuchten Fax-Funktion bietet sie mir auch etwas, was das Gespann aus Outlook, Windows und FritzBox seit Jahren versprachen aber nie gehalten haben – nämlich den Anruf eines Kontaktes per Mausklick aus dem Adressbuch heraus, sowie ein funktionierendes Anrufer Monitoring. Mein Telefon ist jetzt stumm geschaltet und wenn wer anruft, poppt ein Fensterchen auf, in dem der Name des Anrufers steht. Mit Bildchen! Ich steh auf sowas.
Bei dem Adressbuch unbekannten Anrufern wird schnell eine Rückwärtssuche im Web gestartet, führt die zu keinem Ergebnis, sehe ich immerhin den über die Vorwahl ermittelten Ort. iTunes und andere Player pausieren wenn ich abnehme und ich liebe es einfach nur.

Altlasten:
Ich habe viele Jahre mit CorelDraw gearbeitet. Das hatte immer einen schlechten Ruf, aber es tat wunderbar alles was ich wollte und das schnell und gut. Alte Rechnungen liegen im altbekannten doc-Format auf der Platte, das muss ich evtl auch noch mal dran. Aber ich werde mir dafür kein neues Office kaufen.
Naja, ich habe ja noch ein Windows7 im Parallels.

Apropos „Parallels”:
Wer ähnliches vorhat, dem gebe ich gern einen Tipp weiter, den die c’t zum Glück in einer der letzten Ausgaben für mich hatte: Ich habe Windows zuerst via BootCamp-Assistent installiert. Dann erst habe ich Parallels Desktop aufgerufen und dort die bereits vorhandene Installation ausgewählt. Klarer Vorteil: Ich kann den Mac im reinen Windows-Modus starten und so zB auch mal ein Spielchen spielen. Ich kann aber auch aus dem laufenden Betrieb heraus auf die selbe Windows-Installation zugreifen. Best of both worlds sozusagen.
Tipp: Um direkt beim Start in Richtung Windows zu booten, beim Start die ALT-Taste gedrückt halten – dann gelangt man zu einer Auswahl. Sonst bootet immer das System, das man unter „Einstellungen->Startvolume” ausgewählt hat.

So habe ich im Moment eine gut und fast wie gewohnt funktionierende Arbeitsumgebung, freue mich, dass in der Freizeit Logic* auf dem neuen Rechner viel flüssiger läuft und werde mal sehen, wie’s so weiter geht.

Offene Fragen:
Ich wiederhol’s nochmal: Hat jemand eine Idee, wie ich ein paar GB Outlook-pst-Archive sauber in den Thunderbird bekomme?
Wer einen guten Html-/PHP-Editor weiß, der mag erst oben lesen, was ich schon ausprobiert habe – und wenn er dann noch einen Tipp hat total gerne sprechen.

Links mit einem Sternchen sind übrigens Affiliate-Links zum AppStore.


Naherholung aka. Osterspaziergang

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Vom Eise befreit ist dieses draußen ja schön länger, aber hübsch isses da trotzdem.

Sorpe


Musik am Freitag *hust* Samstag

Aus der Kategorie »just music«

Mir wurde auf facebook vorgeworfen, ich wäre etwas eindimensional in meinen Musiktipps.
Deswegen hier mal wer anderes:

Als ich begann, Popmusik zu hören, da waren die Eurythmics schon da. Man fand sie gut, so wie man alles irgendwie ganz gut fand, was Schlagerralley und Mal Sandock so spielten, aber irgendwie war das auch noch die Zeit, wo es fast interessanter war, ob die beiden denn nun ein Paar waren oder nicht.
Und bald hörte man auch nicht mehr so viel von den beiden.
Oder, in anderen Worten: Ich hab damals noch gar nicht so recht begriffen, wie gut die Eurythmics eigentlich waren.

Als ich hingegen das erste Mal von Joss Stone, da begriff ich sehr schnell, was für eine wunderbare Ausnahmekünstlerin ich da vor mir hatte. Eine großartige Stimme und große Lust, sie weit abseits dessen einzusetzen was Frau Aguilera und Konsorten heute so Soulmusik nennen – damit macht mir Frau Stone immer wieder Freude.

Ich empfehle ja, in diesem Video die letzen zehn Sekunden zu skippen. Obwohl. Heute wissen wir ja irgendwie, was wir an ihm hatten.

Ps: Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich den Sound seiner Gitarre liebe. Und Ihr glaubt nicht, wie viel brachiale Gewalt man für so einen Sound braucht. Schaut mal unter die Saiten, unter seiner rechten Hand. So eine Holzschicht, will ja auch erstmal kaputtgespielt sein.