Jaco und Nina.

Aus der Kategorie »just people«

Ebenfalls aus gegebenem Anlass veröffentliche ich auch noch einmal diesen Text, der vor ein paar Jahren schon einmal bei mindestenshaltbar erschienen war.
Vor exakt zehn Jahren erfuhr ich morgens von ihrem Tod.

So mit 16 las ich in einem Musik-Magazin, das mir Freunde in mein Dorf importiert hatten etwas über Jaco Pastorius, einen Jazz-Bassisten, der wohl manisch-depressiv war. Jazz war damals eine fremde neue Welt, Bassist war ich auch, „manisch” sagte mir nichts und es gab noch kein Internet zum Nachschauen. Aber das alles klang viel aufregender als die ewig gleichen Geschichten von zerstörten Hotelzimmern, Groupies und Drogen, die der Rock’n’Roll so lieferte.
Und auch „depressiv” klang spannend. Es klang so als gäbe es einen Namen für meine Traurigkeit, für mein Verzweifeln an der Welt, über das ich mit niemandem reden konnte. So, als wäre ich nicht alleine.
Und nicht nur das, es kam sogar noch besser: Es war nicht nur ein Wort, nicht nur ein Name, es hatte auch noch den größten Bassisten der damaligen Zeit kreativ beflügelt. So las es sich.

Ich beschloss: Ich wollte auch manisch-depressiv werden.

In meinem Kopf verwirbelte Depression mit Weltschmerz, mit Hesse und „Still got the Blues”. Verschwurbelte mit des jungen Werthers Leiden und mit der Erinnerung an jeden einsamem Abend auf dem Dorf, an denen mich wieder niemand zur Jahrgangsparty gefahren hatte.
Ich hörte jedes traurige Lied, das jemals veröffentlicht wurde, ich sog aus jedem Text den Schmerz der ganzen Welt und ich wusste zum ersten mal seit Jahren, dass das alles einen Sinn machen würde: Ich würde ein wahrer, echter Künstler werden. Tiefgründig und bewundert.

Jahre später lernte ich Nina kennen. Nina war ein eher muffiger Typ, ruppig, aber nicht ohne eine gewisse Herzlichkeit. Ich mochte sie irgendwie.
Nina verschwand alle paar Monate für ein paar Wochen. Niemand der anderen, die sie alle schon länger kannten sprach darüber und auch wenn sie dann eines abends wieder in der Kneipe stand fragte niemand. Ich also erstmal auch nicht.
Hinter vorgehaltener Hand erzählte mir dann jemand, sie sei „wieder in der Klinik”. Hinter vorgehaltenen Händen sprechen war noch nie mein Ding und ich fragte sie, als sich die Gelegenheit ergab.

Seitdem hatten wir so etwas wie einen besonderen Draht. Wenn sie mich wieder einmal anpflaumte, schob sie ein „Weisst doch wie ich bin” hinterher, knuffte mir einen Moment später die Schulter und murmelte „bin schlecht eingestellt”.
Und wenn es ihr auf einmal wieder auffallend gut ging, wenn sie auf einmal Pläne zur Übernahme der Weltherrschaft in die Kneipe posaunte, dann konnte ich damit umgehen. Dann wusste ich, sie würde wohl bald wieder ein paar Wochen weg sein.

Jetzt ist sie schon 10 Jahre mehr als nur ein paar Wochen weg. Als sie merkte, dass sie den Kampf nicht mehr gewinnen konnte, fuhr sie zur lange vorher ausgewählten Brücke und hörte einfach auf zu kämpfen.

Es gibt kaum einen Tag, den ich mich seitdem nicht für meinen jugendlichen Wunsch geschämt habe.


With the lights out it’s less dangerous

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Die Musik war so wütend wie ich und ich fühlte mich das erste Mal seit vielen Wochen zu Hause.

Ich hole aus gegebenem Anlass mal was älteres wieder hervor. Gehen Sie doch kurz nach da, es hätte heute auch frisch geschrieben sein können.

Zwanzig Jahre. Verdammter Mist, zwanzig Jahre.


Experte in einem Meeting

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Sehr treffend. Geradezu schmerzhaft treffend.


Was macht denn der?

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Hier nicht so viel. Aber das hat Gründe.

Zum einen habe ich die letzten Stunden, Tage, ach was sag ich: Wochen damit verbracht zusammen mit der wunderbaren Serotonic für die nicht minder wunderbaren Isa und Maximilian deren neues Projekt aus der Taufe hoch ins Web zu heben: Was machen die da?

Was machen die da?

Ich lasse die beiden der Einfachheit halber selber zu Wort kommen:

Irgendwas wird ja dauernd gemacht, darum geht es hier. Wir besuchen Menschen, die etwas machen, fragen sie aus und fotografieren sie dabei. Das werden Menschen unterschiedlichster Art sein, und es werden wild gemischte Tätigkeiten sein. Meistens wird es um Berufe gehen, aber zwischendurch auch um Ehrenämter, Hobbys und so weiter. Was aber alle verbinden wird: die Menschen tun diese Dinge gerne. Wir suchen Menschen, die das mögen, was sie machen, wir suchen die Begeisterung im Alltäglichen.
Dabei denkt man unwillkürlich zuerst an tolle Berufe, an den Künstler, die Schauspielerin, den Feuerwehrmann. Die können hier auch alle gerne vorkommen, aber es gibt natürlich auch Postzustellerinnen, die das gerne machen, was sie sich als Beruf gesucht haben. Oder Baggerfahrerinnen, Lehrer, Steuerprüfer und so weiter. […] Wir hören uns das an, fragen nach und fotografieren das, womit diese Menschen arbeiten, spielen, umgehen. Und die Menschen, die fotografieren wir natürlich auch.
Die ersten Gespräche haben uns schon gezeigt, wie ansteckend diese Begeisterung sein kann.
Isa und Maximilian

Eine ganz voll wundertolle Idee, wie ich finde.

°°°

Außerdem habe ich in den letzten Tagen ein paar Geschichten zum (auf eine ganz andere Art aber) ebenso wunderbaren Techniktagebuch beigetragen. Und ich werde es wieder tun – treue Leserinnen wissen ja eh, dass ich ständig die Technik und unseren Umgang damit beobachte und spannend finde. Und die ein oder andere ähnliche Geschichte war ja auch hier schon zu finden. Da aber ist der Rahmen viel größer, das ist toll und deswegen schreibe ich da jetzt auch auf, wenn mir etwas interessantes passiert oder ich mich an etwas erinnere.

Und dann gibts da noch etwas, das hat zwar nicht viel Zeit gekostet, aber das ist toll. Aber das kann ich Euch noch nicht erzählen. [Cliffhanger-Musik]


Twitter-♥ im März 2014

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Die Filme im März 2014

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Alle Filme – egal ob im @Kino oder @home im Februar 2014.

  • Feuchtgebiete (IMDB)
    @home
    Die 18-jährige Helen, eine sehr freizügige junge Frau mit großem Vergnügen an allem Körperlichen schneidet sich bei der Intimrasur in den Po und muss ins Krankenhaus. Rund um die OP und ihren Aufenthalt erinnert sie sich an ihre Kindheit und Jugend, träumt sich ihre geschiedenen Eltern wieder zusammen und denkt so über ihr Leben nach.
    Die Buchvorlage ist von Charlotte Roche und war nicht ganz unumstritten. Ich habe eine signierte Ausgabe, mit Widmung and I love it.
    Wie sag ichs? Sag ich, dass mir der Film nicht gefiel, denken alle, ich hätte ihn ekelig, schamverletzend, obszön oder so gefunden. War nicht so, ich habe jede Grenzüberschreitung geliebt. Aber ein bisschen mehr Film drumherum hätte mir gut gefallen. So war mir das doch alles arg collagenhaft, zu sehr ein Versatzstückchen nach dem anderen. Schade.
    Was mir richtig gut gefiel: Die Kamera, die Schnitte und Blenden, die immer sehr fein mit der Phantasie und den Erwartungen des Betrachters spielten.
    Bechdel-Test: Jup.
    ★★★★★☆☆☆☆☆
  • American Hustle (IMDB)
    @Kino
    New York, 1978. Der kleine Trickbetrüger Irving Rosenfeld hat sich in seinem Leben ganz gut eingerichtet, als er Sydney Prosser kennen lernt. Mit ihr zusammen kann er seine Geschäfte ausweiten; die beiden ergänzen sich geschäftlich und auch privat bestens. Dann werden sie bei einem Geschäft vom etwas übereifrigen FBI-Agenten Richie DiMaso geschnappt und bekommen unter der Bedingung, ein paar andere Betrüger auffliegen zu lassen Straffreiheit versprochen.
    Doch, wie gesagt: Richie DiMaso ist etwas übereifrig und so wächst die Aktion immer weiter und alle verlieren sich in der Frage, wer gerade wen betrügt.
    Ein großer Spaß. Mode, Musik, Tonfall führen von der ersten Minuten tief in die späten 70er und die wunderbaren Schauspieler … ach: wow. Die Geschichte ist nicht super-neu, aber spannend erzählt und meine Einschätzung, wer am Ende wen betrogen hat wechselte circa viertelstündlich. Ihr seht mich begeistert.
    Und wieder vollkommen verliebt in Frau Lawrence, die den Film in der Rolle von Rosenfelds Ehefrau mit wunderbarem Trailerpark-Charme beglückt.
    Bechdel-Test: Knapp dran vorbei, schätze ich.
    ★★★★★★★★★☆
  • Van Halen Live Without A Net (IMDB)
    @home
    1986, Van Halen haben gerade den größten Hit ihrer Karriere (Ja klar: „Jump”) hinter sich, haben sich folgerichtig danach von ihrem Sänger Dave Lee Roth getrennt (oder er von ihnen?) und haben mit Sammy Hagar das Album 5150 aufgenommen. Und sind damit auf Tour.
    Ich weiß, die meisten betrachten Sammy Hagar dann auch gleich wieder als den Tiefpunkt in Van Halens Geschichte. Wieder andere fanden schon, „Jump” wäre der Fehler gewesen (Igitt – Synthesizer!) – aber ich mag Sammy sehr. Und die „5150” ebenfalls.
    Also freute ich mich, als ich auf dieses Konzert stieß und schaute und hörte mit großem Spaß zu. Die Band war damals auf den Gipfel ihres Ruhms und wenn man ihnen so zuschaut auch auf dem Höhepunkt ihrer verrückten Spielfreude. Geht lauter, greller, mehr? Machen wir doch lauter, greller, mehr!
    Und es fliegen tatsächlich BHs.
    „5150” ist übrigens in Amerika der Polizei-Code für entlaufene Geisteskranke. Nur so am Rande.
    ★★★★★★★☆☆☆
  • Peter Gabriel live in Athens 1987
    @home
    1987, Peter Gabriel hatte ein Jahr zuvor sein erfolgreichstes Soloalbum „So” veröffentlicht, hatte die Musikwelt mit dem Video zu „Sledgehammer” umgehauen und war mit dem Album auf Tour gewesen. Das Abschlusskonzert der fast einjährigen Tour fand in Athen in einem Amphitheater statt und wurde damals aufgenommen. Ende letztens Jahres gab es endlich eine DVD-Veröffentlichung und ich konnte sie jetzt endlich sehen.
    Was soll ich sagen? Die „So” ist und bleibt eine der besten Pop-Platten der Musikgeschichte, in der Band spielen einige meine all-time-favorite-musicians und exakt diese Zeit war die, als ich zum Fan wurde.
    Das Konzert kann seine Zeit nicht verleugnen, was es vor allem modisch und auch in den Rockerposen der Musiker an manchen Stellen etwas seltsam macht. Im Rückblick zu sehen, dass Peter Gabriel, der oft so zeitlos wirkt, so sehr in der jeweiligen Epoche beeinflusst ist, ist schon sehr interessant. Aber ich vermute fast, dass das hier Gabriel auf dem Höhepunkt seiner Stimme mit der Energie einer super Tour zu einer super Platte ist und das ist auf jeden Fall ziemlich geil.
    Der Sound wurde neu gemixt und macht auf unserem neuen Surround-Dings ziemlich Spaß. An zwei, drei Stellen merkt man, dass man gar nicht ein Konzert guckt, sondern eins hört und den Zusammenschnitt mehrerer Auftritte sieht – das wudnert mich bei Herrn Gabriels bekannt hohem Anspruch dann doch etwas.
    ★★★★★★★★☆☆
  • Stromberg (IMDB)
    @Kino
    Crowdgefundetes Kino-Spin-Off der ProSieben-Serie, die seit 2004 in fünf Staffeln zu wenigen Zuschauern großen Spaß machte.
    Die Capitol wird 50 und es gibt ein großes Fest irgendwo in der Pampa – also: Betriebsausflug! Stromberg will erst nicht, der inzwischen etwas selbstbewusstere Ernie will doch – der Streit zwischen den beiden zieht sich durch den ganzen Film; außerdem Strombergs Umgang damit, all seinen alten Feinden wieder zu begegnen. Und schließlich erfährt er zufällig, dass massive Kürzungen anstehen und er wegen seiner – wenn auch unfreiwilligen – Entertainment-Qualitäten von der Führung als geeignet angesehen wird, die Kündigungen den Angestellten schmackhaft zu machen.
    Ich kann Stromberg immer nur in eher kleinen Dosen ertragen, zu sehr ist das alles lustig, weil es eigentlich alles so weh tut. Der Film macht recht nahtlos weiter, wo die Serie aufgehört hat; ich glaube, man versteht das alles auch ohne Serienkenntnis, aber mehr Spaß macht es mit.
    Und die letzten 10 Minuten waren eindeutig jenseits des Hais. Davor: Großes Kino.
    Bechdel-Test: Ich glaube nicht.
    ★★★★★★★★☆☆
  • Ender’s Game (Endres Game – das große Spiel) (IMDB)
    @home
    Vor 50 Jahre ist die Erde von Außerirdischen angegriffen und arg verwüstet worden. Die Menschen planen einen Gegenschlag; der hochbegabte Junge Ender Wiggin wird ausgewählt und auf eine Militärschule geschickt, um dort das Kriegshandwerk zu lernen. Er scheint derjenige zu sein, der den Sieg bringen kann.
    Hm. Guckt man oberflächlich, dann ist das ein ziemlich guter, düsterer, ziemlich stimmiger Science Fiction-Film mit guten Effekten. Aber Kindersoldaten sind eben Kindersoldaten und ob das so unterhaltsam ist, wenn hochbegabte Kinder in einen menschenverachtenden Drill gesteckt werden, um für das große Ganze zu kämpfen …?
    Bechdel-Test: Sowohl der Ausbilder als auch Ender haben einen weiblichen Sidekick. Mädchen werden auch dort ausgebildet und dürfen auch Krieg führen. Die Frauen sprechen aber nicht miteinander, wenn ich mich richtig erinnere.
    ★★★★★★☆☆☆☆
  • Außerdem habe ich begonnen, Stromberg komplett zu gucken, alle Folgen der Reihe nach. Das steht zwar leicht im Widerspruch zu dem, was ich oben sagte, aber es macht großen Spaß. Mal sehe, wie weit ich komme.

Was ist eigentlich dieser Bechdel-Test? Guckstu hier. Die Banner führen zu iTunes und sind affiliate-Links



Woanders

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Demokratie ist manchmal schwer auszuhalten. Wenn die Mehrheit eine andere Meinung hat, obwohl man es selbst so genau weiß zum Beispiel. Oder wenn sich Gerichtsurteile, wenn sich Gesetze dem, was man so den gesunden Menschenverstand nennt, irgendwie entziehen. Wenn zum Beispiel jemand, der drei, nein achtzehn, nein achwereißwieviele Millionen Steuern hinterzogen hat dreieinhalb Jahre ins Gefängnis soll – wie lange muss dann wohl ein notorischer Schwarzfahrer ins Gefängnis? Schwer zu verstehen.

Wenn wir schon bei schwer zu verstehenden Urteilen sind, dann können wir auch gleich noch den Bogen schlagen und zu schwer zu verstehenden Ermittlungsarbeiten kommen. Genau: Die NSU-Geschichte. Was sind das für Menschen, wie konnten die zu dem werden, was dann Jahre lang mordend durch Deutschland zog und dabei ja noch an irgendetwas glaubte? Man versucht, sich anzunähern.

Und auch an anderer Stelle stehen sich nicht nur Polizeilogik und gefühlte Logik, sondern tragischerweise auch Polizeilogik und geltendes Recht gegenüber. Was tun? Aufstehen, zusammenhalten und es ihnen erklären. Meint jemand der aufstand, weil er sein Recht kannte.

Kommen wir von den großen zu den kleinen Themen, vom Land zu einer kleinen Stadt, zufällig zu der, in der ich lebe. Da sollte „sogenanntes WLAN” an Schulen eingeführt werden. Aber keine Sorge, so neumodischer Kram hat hier keine Chance.
Ich lebe so gerne hier.

Apropos „neumodischer Kram”: Selfies. (Na, war das ’ne Überleitung?) Waren die nicht sogar Wort des Jahres? Die haben es sogar auf die Oskars geschafft, schafften es, zum most-retweetet Dings der Welt zu werden – und das sogar ohne dass Frau Lawrence ihre Brust rausholte.
Frau Winnemuth hat hinter die Kulissen geguckt. Da ist wie oft nicht alles so hübsch.

Musik hab ich nicht gehört in der letzten Woche, aber in eigener Sache würde ich Sie gerne zur Frau Nessy rüberschicken. Die hat nämlich ein neues virtuelles Zuhause und ich freue mich sehr, dass sie mich darum bat, ihr das zu gestalten und zu programmieren.


Woanders

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Als ich das Wort „Prokrastination” kennen lernte, da war das natürlich auf Twitter und äußerte sich hauptsächlich im dauerndem Übermitteln neuer HighScores im sog. „Kügelchenspiel”. Und im nachhinein glaube ich, wir fanden uns da oft ganz niedlich mit. Kann aber auch unniedlich sein.

Wobei natürlich – jetzt mal weg von diesem speziellen Fall – die Möglichkeiten zur Ablenkung in unserem ach so hippen Arbeitsumgebung reichlich gesäht sind. Wir müssen gucken, was bei Twitter los ist, ob bei facebook mehr los ist, ob es bei instagram was neues zu essen gibt und dann vor dem Loslegen noch einmal kurz in die Mails … wir kennen das alle. Philippe Wampfler hat eine Woche versucht, ohne Handy und ohne diese ganzen Ablenkungen zu leben (hat so mittel geklappt) und kommt im Fazit zu einem wunderbar unaufgeregten Schluß.

Geht aber auch ganz anders: Das alles kann nämlich auch ein Beruf sein, wie Luca im Interview erklärt.

Kommen wir zu Ablenkung der anderen Art. „The internet is for porn”, sang es uns einst fröhlich aus einem Video entgegen. Das war ganz lustig, dieses Video.
Überhaupt nicht lustig ist, wenn die Menschen im Porn da gar nicht sein wollen. Und während uns abgeklärten Internetpeople nahezu klar ist, dass man da nix mehr machen kann, hat eine Mutter in Amerika den Kampf für ihre Tochter aufgenommen. Sehr beeindruckend. Und sehr erschreckend, wie groß der Aufwand werden musste.

Neben derart verletzten Persönlichkeitsrechten treffen wir im Web ja vermutlich nur noch häufiger auf verletzte Urheberrechte. Ein schwieriges Thema; dem Laien ist es oft nicht so einfach klar zu machen, was er darf und was nicht und Politiker brauchen wie so oft etwas länger. Nahezu unterhaltsam wird es, wenn die Politiker sich dann auch als Laien herausstellen. Und sich auch wie solche herausreden möchten.

Mein Lieblingslied in der letzte Woche war Under the bridge. Was bedeutet, dass ich viel Bass gespielt habe.