and on and on and … (Telekom die dritte)

Aus der Kategorie »just people«

Die Geschichte geht weiter.

Ich hatte dann damals sofort im T-Punkt meine Bestellung storniert. War auch kein Problem, mit ein bisschen gutem Willen konnte man sogar etwas wie eine Entschuldigung aus dem Gemurmel des Mitarbeiters heraushören.

Heute lag dann ein Brief im Briefkasten, der mir erklärte, ich könne von meiner Bestellung die nächsten 24 Monate nicht zurücktreten, denn im T-Punkt gäbe es – anders als bei telefonischen oder Web-Bestellungen – kein Widerrufsrecht.

Halten wir also fest: Ich zahle jahrelang auf Basis eines mündlichen „kommt bestimmt bald“ für die mir gelieferte Leistung zuviel an die Telekom.
Ich möchte – nachdem die Telekom dieses „bald“ innerhalb von drei Jahren nicht erfüllt meinerseits Preis und Leistung angleichen, sprich: downgraden.
Ich werde in dem entsprechenden Beratungsgespräch nicht richtig informiert.
Ich will das Downgrade stornieren und weiter zuviel zahlen, weil die Produktpakete entsprechend zu meinen Ungunsten geschnürt sind.
Ich bekomme diese Stornierung zugesagt.
Ich bekomme Wochen später (mal sehen, welche Frist dadurch jetzt wieder abgelaufen ist) Bescheid, dass ich nicht von der „Bestellung zurücktreten“ kann.

Kinder, nochmal langsam: Ich habe nichts bestellt. Ich habe einen bestehenden Vertrag geändert. Und das habe ich wiederum storniert, weil Ihr einen Fehler gemacht habt.
Also bitte.

Zu allem Überfluss musste ich dann auch noch ertragen, dass der Computer an der angegebene Hotline meine Rufnummer – egal ob gesprochen oder getippt – nicht erkannte und auflegte.
Die Dame an der anderen Hotline war höflich, verständnisvoll und hilfreich. Ich bin trotzdem skeptisch.

Nachtrag 10:54 Uhr: Gerade rief die Dame von der Hotline zurück, sie habe das gerade alles quasi rückgängig gemacht. Ich hab mich artig bedankt, aber nicht unerwähnt gelassen, dass ich nach der ganzen Geschichte skeptisch bin. Das hat sie verstanden. Also warten wir ab.


Hey, alles glänzt, so schön neu

Aus der Kategorie »just jawl«

Na? Gemerkt? Nein?

Ok, ich sag’s: Auch hier ist das Update auf WordPress 3.0 problemlos verlaufen.
Backup gemacht (mich dabei über das schnelle Internet gefreut), PlugIns deaktiviert, das automatische Update angestossen, die PlugIns wieder aktiviert, fertig.

Mal gucken, wann ich mich ans Mendener Magazin mit seinem Super-Duper-Theme und seinen 30 PlugIns traue …


Soundtrack meines Lebens: Young turks

Aus der Kategorie »just music«

Beim Lesen beim Bosch etwas entdeckt und für gut und nachahmenswert befunden. In loser Folge stelle ich hier Stücke vor, an die ich mich erinnere und/oder mit denen ich besondere Situationen verbinde. Folge 3 von …

Etwas später bekam auch die Verwandschaft mit, dass ich mich für Musik interessierte und so bekam ich zu einem Geburtstag das Doppelabum »Absolutely Live« von Rod Stewart geschenkt.

Und ich konnte erst einmal überhaupt nichts damit anfangen. Das Cover wirkte – gemessen am damaligen Miami-Vice-Stil – seltsam roh, auf den Innenhüllen prangte Herr Stewarts Lendengegend in einem Leopardentanga und die Musik passte so gar nicht zum glattgebügelten »Baby Jane«, das gerade in den Charts war.

Trotzdem: Irgendetwas berührte das Album in mir. Rod Stewart war damals schon ein chauvinistischer Dinosaurier aus den späten 70ern, seine Musik hing irgendwo in der Luft zwischen schon zu viel Pop und noch irgendwie Blues und Rock – und er selber: War mit seinem Leopardenklamotten sowieso völlig jenseits.
»Blondes have more fun«, so sagte er damals und suchte sich schon da – konsequent bis zum Letzten – seine Freundinnen alle paar Jahre neu. Insgesamt: Alles ziemlich indiskutabel – aber: Es hatte einen Stil. Und der war konsequent bis zum letzten durchgezogen.

All das merkte ich wohl irgendwo – und zusammen mit den großen Träumen über die Rod sang machte mir die Geschichte von Patti und Billy das Dorf um mich herum doch sehr, sehr eng. Ich hatte das erste Mal Rock’n’Roll geschnuppert.
Erst Jahre später – als es schon nur noch peinlich war, den Namen »Rod Stewart« anders als abfällig in den Mund zu nehmen – mochte ich das Album wirklich. Da hörte ich Jeff Becks Gitarrenarbeit und kannte Kim Carnes und auch Tina Turner, die Rod sich jeweils zu einem Duett auf die Bühne geholt hatte. Und wusste es zu schätzen, dass »Sailing« noch nur eine ganz hübsche Ballade und nicht das Lied von der ersten Kuschelrock-CD war.

In der Liste meiner ab irgendwann später streng durchnummerierten Cassetten war die Aufnahme die Nummer eins. Und irgendwie passt das auch sehr gut.

Alle Beiträge dieser Reihe kannst Du hier finden.


Gross, sehr gross, unheimlich gross, wahnwitzig gross, …

Aus der Kategorie »just tools«

Gerade im Outlook das erste mal auf »nach Größe sortieren« geklickt. Sehr gelacht.

Und spontan an einen Filmklassiker gedacht. Und noch mehr gelacht.


Sei doch mal etwas motivierter!

Aus der Kategorie »just links«

Beim Sixtus gefunden und 11 Minuten gebannt davor gesessen:

Ich geh dann jetzt mal die Welt retten. Das wollte ich schon immer …


Farben

Aus der Kategorie »just pix«

weiss-blau-grün-rot
Weiß. Blau. Grün. Und rot. Und kein Photoshop.


Mein Lieblingsmoment zur WM heute

Aus der Kategorie »just people«

Mein Lieblingsmoment zur WM heute war, als der eine Radiomoderator den Sportkollegen fragte, ob Ghana denn in Südafrika nicht Heimvorteil hätte. Seien doch schließlich auch Afrikaner.

Zum Glück konterte der das mit der Frage, ob Griechenland 2006 dann bei der WM in Deutschland auch Heimvorteil gehabt hätte. So wegen »auch Europäer«.

Ich bleibe bei meiner Wette: Einer sagt noch »diese Neger«.


Das Leben. So zur Zeit.

Aus der Kategorie »just people«

Da war mal ein Blogger aus Menden
der war heute mehr so auf Zen, denn
der Kalender spricht
ans Meer fährst Du nicht
musst Dich Deiner Arbeit zuwenden.

(enstanden in einer dann doch einigermaßen überschaubar gebliebenen Limerick-Schlacht bei isabo)