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Aus der Kategorie »just work«

Die treue Leserin wird es wissen: Früher habe ich einmal ein Zweitblog geschrieben. Es hieß „Stadtwacht” und ich schrieb dort über die kleine Stadt, in der ich lebe.
Die Stadtwacht ging dann irgendwann den Weg aller Blogs und ich wandte mich anderen Dingen zu. Serious work und twitter und so.

Aber da sich die Kreise ja bekanntlich doch immer wieder schließen, habe ich die letzte Zeit mit dem Aufbau einer Website verbracht, die sich wieder mit dieser Stadt beschäftigt.
Hintergrund ist der: Wir hatten hier früher einmal zwei Lokalzeitungen. Eine davon hieß sogar „Mendener Zeitung”, weil sie eben hier gegründet war. Und das schon vor 150 Jahren – so ein richtig schönes Stück Tradition also.
Aber weil wir bösen Blogger den Markt für Print kaputtmachen gibt es diese Zeitung seit einigen Wochen nicht mehr. Eine der Schreiberlinge (so nennt sie sich selbst) wollte aber nicht ganz aufhören, über ihre Stadt zu schreiben und so fragte sie mich, ob ich ihr nicht eine Website bauen könnte.
Konnte ich natürlich. Falls Sie also aus der Gegend sind und/oder sonst gerade nichts vorhaben: schauen Sie doch mal rein, ins Mendener Magazin.


Eine Million für die Umwelt

Aus der Kategorie »just jawl«

Seit ein paar Tagen – die geneigte Leserin wird es bemerkt haben – steht oben ein Banner „Eine Million für die Umwelt”. Um zu erklären, was es damit auf sich hat, lasse ich einfach die Initiatoren der Aktion zu Wort kommen:

Nach über drei Jahren „Die Esel und Teddy Show” wollen wir unsere Podcast-Popularität endlich einmal in ein sinnvolles Projekt fließen lassen, den Schutz unserer Umwelt. Dafür haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Wir wollen mit Eurer Hilfe eine Million an Spenden für den BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) sammeln! Damit erreichen wir nicht nur etwas für die Natur, sondern können auch zeigen, dass man in und mit der deutschen Podcast-Szene richtig was bewegen kann.

Da ein Ziel von einer Million Euro für den Anfang vielleicht eine Nummer zu groß wäre, möchten wir zurzeit eine Million paraguayische Guarani erreichen* (Gegenwert ungefähr 160 Euro). Sollten wir mit Eurer Hilfe dieses Zwischenziel schaffen, wird es nicht nur eine weitere Überraschung für alle Fans unseres Podcasts geben, sondern wir werden ein nächstes, höheres Zwischenziel in einer neuen Währung festlegen. So steigern wir uns ganz allmählich in Richtung eine Million Euro.

Eine Website zur Aktion gibt es bei Helpedia, Fragen beantworten die beiden unter spendenaktion(a)esel-und-teddy.de oder bei Formspring. Die Aktion wird regelmäßig verlängert und läuft bis zum 24. 12. 2010.

Eine schöne Aktion, die ich gerne unterstütze.


You might like it

Aus der Kategorie »just tools«

Ich probiere hier gerade das facebook-„Gefällt mir”-PlugIn aus. Unter jedem Artikel dürft Ihr also ab sofort Eurer Begeisterung freien Lauf lassen.

Wer’s nachmachen will – hier gibt’s den Code für WordPress.

Also – wenn’s Euch gefällt..?


Von der normativen Kraft des faktischen

Aus der Kategorie »just people«

Im Anfang schuf der Lee Server und Client. Und er sah dass es gut war.
Dann passierte erst mal wenig, dann kam die DotComBlase, dann wieder wenig, dann das Web 2.0 und irgendwann in der Zeit war das Web in der Mitte der Gesellschaft – da wo der Gerhard immer hin wollte – muahaha – angekommen.

Das war natürlich einerseits ganz hübsch, weil zum Beispiel Breitbandanschlüsse und mobiles Internet bezahlbar geworden waren, aber es hatte eben auch die DAUs in die bis dahin kuschelige Nerd-Welt gespült.

Auf „meinem” Server zum Beispiel läuft in direkter Nachbarschaft der installierten Mail-Software auch ein Virenwächter. Der ist einigermaßen strikt eingestellt und das find ich auch ganz gut so.

S. bekam heute vorwurfsvoll mitgeteilt, dass man versucht hätte, ihr eine Mail zu schicken. Die sei aber zurückgekommen, irgendwas mit Viren oder so. Da seien aber bestimmt keine Viren drin gewesen, also wäre da doch bestimmt bei ihr was kaputt.
Hätte man den Text gelesen, hätte man den freundlichen Hinweis gesehen, dass der Virenscanner doppelte Dateiendungen á la „wichtiges dokument. neu.doc” verdächtig findet und man das Problem durch einfaches Umbenennen oder Zippen der Dateien lösen könnte.
Fehlermeldungen lesen wird aber anscheinend allgemein überwertet, die Grundfähigkeit, eine Datei umzubenennen kann man auch nicht voraussetzen und so hatte ich auf einmal ein Problem, weil da draußen jemand sein Maschinchen nicht bedienen kann. Nicht der unfähige Absender, sondern ich.

Und so hat S. jetzt zusätzlich auch noch einen GMail-Account.
Vielleicht auch besser, man stößt ja eh da draußen immer auf Unverständnis, wenn man bei Diktieren der eigenen eMail-Adresse nach dem „@” nicht „web.de” sagt.


42?

Aus der Kategorie »just jawl«

Google hat mich nach dem ganzen Domain-Umzugs-Gerödel rund um das neue Layout echt ziemlich gekickt. Is mir ja auch egal.

Aber dass ich immer noch zum Thema „unendlicher Unwahrscheinlichkeitsdrive” gefunden werde, das finde ich schön.


R.I.P.

Aus der Kategorie »just music«

Keith Elam (Guru) 17.7.1966 – 19.4.2010


Fremdgegangen

Aus der Kategorie »just politics«

Ach ja: Wenn es wen interessiert, was ich im Moment noch so mache: Ich begleite hin und wieder unseren Landtagskandidaten und schreibe dann beim Freitag darüber.


Schaukel mich wie ein Wirbelsturm

Aus der Kategorie »just music«

Ja, ich weiß. Die Scorpions sind ein absolutes NoGo. Spätestens als Klaus „Kangoo-Mütze” Meine und Rudolf „Wasserstoffperoxyd” Schenker beschlossen haben als Botschafter des Rock’n’Roll durchs Unterschichtenfernsehen zu ziehen und zu Stammgästen auf Herrn Balders und Herrn Geissens Couch wurden ging gar nichts mehr.

Und seien wir ehrlich: Wäre David „ich spreche mit Autos” H. aus A. nicht so verdammt stolz darauf, dass er die Berliner Mauer mit seinem Lied zum Einsturz gebracht hat, hätten wir alle doch viel mehr im Blickfeld, dass Meine immer noch glaubt, er ganz alleine habe den Ostblock niedergepfiffen. Da haben die Hannoveraner Rocker einfach nur Glück gehabt, dass David einen unerreichbar größeren Sprung in der Schüssel hat.

Trotzdem: Die Scorpions waren meine erste Begegnung mit Rockmusik. Also so richtiger Rockmusik – als ich begann mich musikalisch zu emazipieren hielt man ja Duran Duran für harte Jungs.
Es war – wenn ich mich richtig erinnere – mein 14. Geburtstag und ich hatte mir das erste Sandra-Album gewünscht, bekam aber Besuch, der mir World Wide Live von den Scorpions mitbrachte.
Das Sandra-Album hab ich dann verkauft.

Mein Musikgeschmack wurde sehr schnell noch härter, aber das Scorpions-Live-Album blieb lange auf der Favoritenliste. Auch wenn mein headbangender Freundeskreis mich dafür damals schon verachtete.

Mein Musikgeschmack änderte sich noch ein paar mal und die Jungs blieben dabei immer mehr auf der Strecke – und als sie dann anfingen zu pfeifen waren sie endgültig für mich gestorben.

Und jetzt? Jetzt penetriert mich die Vorabendwerbung mit Werbung fürs letzte Album und die letzte Tour und irgendwie bin ich traurig. Schon seltsam.

Apropos „seltsam”: Heute Nacht bin ich irgendwann aufgewacht und summte im Geiste „Big City Nights” vor mich hin. Merkte dann, dass ich wohl nicht wieder einschlafen konnte und machte den Fernseher an.
Da lief ein Scorpions-Konzert.

Dann hatte ich Angst.

Wie auch immer: Machts gut Jungs.