Warum noch selber am Rad drehen?

Aus der Kategorie »just links«

Äh, pardon, am Würfel drehen.

Bei Nerdcore gesehen.


Aha?

Aus der Kategorie »just people«

Fledermausmännchen haben entweder ein großes Hirn oder große Hoden. Beides zusammen geht nicht.


Zensursula war ja noch harmlos.

Aus der Kategorie »just politics«

Bitte geht doch mal weiter und lest hier, da oder dort nach.

Zu absurd schienen die Pläne von einer Sendezeitbegrenzung im Internet oder die Idee, Blogger pauschal in die Haftung für Inhalte Dritter zu nehmen. Wer immer noch glaubt, dass es schon nicht so schlimm werden wird, sollte sich genau jetzt den “3. Bericht” (PDF) der Kommission für Jugendmedienschutz” (KJM) zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ansehen.
(Netzpolitik.org)

Wenn an allen Ecken und Enden Zäune und Schranken aufgestellt werden, wird es zunehmend unmöglich, in offenen Prozessen via Internet gemeinsam Wissen zu erarbeiten oder auch nur seine Euros zu verdienen – selbst wenn hierbei alle beteiligten Personen über 18 sein sollten, wenn etwas gesperrt oder erst ab 22 Uhr zugänglich ist, ist das nicht zu ändern.
(Peter Kröner)

Ich verdanke meine gesamte berufliche Existenz der Offenheit und der internationalen Freiheit dieses Mediums. Der nächste Schritt in diesem Wahnsinn wäre höchstwahrscheinlich ein Genehmigungsverfahren, bei dem man Sendelizenzen für das Internet erwerben kann. Was für ein Schwachsinn!
(Gerrit van Aaken)

Intranet Deutschland mit Ladenschlußzeiten, ich glaube, es hackt.
Bitte: Spread the news. Redet mit wem auch immer bei den Parteien. Macht eine Welle. Wir haben das doch schon mal gekonnt.


Thanks Pheebs

Aus der Kategorie »just people«

Treue Leserinnen werden es wissen: Ich guck ja ganz gerne „Friends”.

Eine meiner Lieblings-Geschichten ist die als Phoebe beginnt, mit Ross über die Evolution zu diskutieren. Ross, der ja als Paläontologe arbeitet kann es nicht fassen, dass sie vor ihm steht und die Bedeutung der von ihm so geliebten Knochenfundstücke anzweifelt und ihm schließlich sogar die Frage stellt „Bleibt nur das Problem: Wer hat die ganzen Knochen eingegraben?”

Er schmuggelt sogar versteinerte Fundstücke aus dem Museum nach Hause, um sie zu überzeugen – aber dummerweise bekommt er von seiner Freundin dann einen Vortrag zu hören, den ich mal kurz so zusammenfassen möchte: „Gab es nicht eine Zeit, in der die schlausten Köpfe davon ausgingen, die Erde sei eine Scheibe? Ist es nicht erst wenige Jahre her, dass man davon ausging, dass das Atom das kleinste unteilbare Teilchen ist? Bist Du also wirklich so arrogant zu behaupten, dass es nicht eine winzigkleine Chance gibt, dass es anders ist, als Du denkst?

Ach, seht selbst:

Wie ich darauf komme?
Die oben bereits erwähnten treuen Leserinnen werden wissen, dass ich gelegentlich die Hilfe von Menschen aufsuche, die – mal vorsichtig umschrieben – von den deutschen Krankenkassen nicht bezahlt werden. Zum Beispiel, um mir meinen Rücken wieder gerade richten zu lassen.
Als ich letztens dort auf der Liege lag dachte ich darüber nach, wie erstaunlich ich es finde, wenn Menschen dort draußen nicht nur bezweifeln, was ich dort tue – sondern wenn sie in langen missionarischen Hasstiraden über den Unsinn von allem was nicht (westeuropäische) herkömliche Medizin ist ranten müssen. Oder wenn selbst die „toleranteren” erst lang und breit erklären, dass sie natürlich nicht an die Wirkung von Nadeln / Handauflegen / Kügelchen / whatever glauben. Aber es trotzdem geholfen hat. Oder angenehm war. Oder so.

Couldn’t you just open your mind like this much and admit that there’s a teeny tiny possibility that you could be wrong about this? Und mich dann in Ruhe lassen? Merci.


Jam Session

Aus der Kategorie »just TV«

Ich weiß, der Blogger an sich guckt ja nur Unterschichtenfernsehen, um sich dann im Blog oder live gemeinsam bei twitter darüber aufzuregen.
Das ist natürlich super-cool und total sophisticated, aber gelegentlich gibts da doch mehr.

Ich habe ja gerade das Glück im Unglück, dass mich der verdorbene Magen zwar geweckt hat (was nicht so schön ist), aber auch dass er mich zur rechten Zeit geweckt hat, dass ich auf arte (kennt Ihr?) die Wiederholung der »Jam Session mit Manu Katché« gucken kann. Was sehr schön ist.

»Der was mit wem?« höre ich da hinten jemanden fragen.

Merke auf:
Manu Katché ist erst einmal ein Schlagzeuger. Zum ersten mal so richtig in weltweite Erscheinung trat er auf Peter Gabriels »So«, (In your eyes kann man sich gut anhören, um zu hören und sehen, was er da so machte) danach bei Sting und danach bei zig anderen Platten.

Eine Jam Session ist, wenn verschiedene Musiker aufeinandertreffen und miteinander spielen. Nein, nicht proben, einen Song lernen, eine Choreo üben und dann in einem Möbelhaus vor den vorbeilaufenden Kunden herumhüpfen, sondern einfach miteinander spielen. Ohne Probe, ohne Netz und doppelten Boden und nur mit der Gabe, sich zuzuhören.

Und die Sendung auf Arte hat das Konzept, dass Manu Musiker einlädt und ermuntert, zusammen zu jammen. Am besten möglichst verschiedene Musiker, dann wirds nämlich spannender.

Das Studio soll zu einer echten Begegnungsstätte werden. Alles wird von A bis Z gefilmt. Man sieht das Studio und den Techniker, der sich mit dem Ton abquält, man erfährt etwas über die Betriebsgeheimnisse und die Spannungen. Hier wird hinter die Glitzer- und Glamourfassade geschaut, die im Allgemeinen auf dem Bildschirm erscheint.
(arte.tv)

Die Sendung läuft Donnerstags Abends wenn keiner gucken kann und wird Sonntags Nachts wenn erst recht keiner gucken kann wieerholt und ist jedes Megabyte auf der Festplatte oder jede Minute vor der Arte-Mediathek wert.

Have Phun.


Am 2010-02-14 getwittert

Aus der Kategorie »just twittered«

  • @Luca serverumzug, blogbasteleien und so. alles wird besser :) #feedverwirrung in reply to Luca #
  • blogbasteleien. später mal ins ruhrgebiet rutschen. #
  • Ins jawl gebloggt: Hello world!: Ich verbrenn’ meinen Server schnupf die Asche wie Koks.
    Ich erschlag meine Katze,… http://bit.ly/9FEHnC #
  • Ins jawl gebloggt: Nanu?: Don’t panic. Der Rest vom jawl ist nicht weg. Da geht’s lang.
    © Christian Fischer im jaw… http://bit.ly/91o1vE #
  • http://www.jawl.net ist wieder online. #alles neu. #
  • Ins jawl gebloggt: Bitte. gehen Sie weiter.: Ich weiß, ich bin der letzte, aber egal:Einen deutschen Bogen spannen… http://bit.ly/cQfmox #


Bitte. gehen Sie weiter.

Aus der Kategorie »just links«

Ich weiß, ich bin der letzte, aber egal:
Einen deutschen Bogen spannen – Kleine Anekdoten aus öffentlichen Diskursen


Hello world!

Aus der Kategorie »just jawl«

Ich verbrenn’ meinen Server schnupf die Asche wie Koks.
Ich erschlag meine Katze, vergrab sie im Hof.
Ich jag mein Büro hoch, alles was ich hab lass ich los.
Mein altes Blog schmeckt wie’n labbriger Toast.
Bau mir ein Pracht-Theme, jawl kocht nur noch feinstes Fleisch.
Das ist das Update, jawls Weblog Drei Punkt Eins.
Ich will schreiben, bloggen, ranten, doch das Web ist zu klein.
Artikel in der Reihe wie Zähne beim weißen Hai.

Hey, alles glänzt, so schön neu
Hey, wenns Dir nicht gefällt, dann geh weg!
*

Äh ja. Ich wollte nur sagen: Ich bin dann mal wieder da. Aus den verschiedensten Gründen lief das alte jawl nicht mehr, ließ sich nicht mehr ohne riesigen Aufwand updaten und ging mir eh auf den Geist. Wer gucken will: Ich hab alles (hoffentlich) sauber auf altes.jawl.net umgezogen. Vielleicht brauche ich das auch alle paar Jahre – treue Leserinnen erinnern sich, irgendwo gibts auch noch archiv.jawl.net und davor noch mehr. Aber das müsst Ihr selber finden.

Aber egal. Bin wieder da.

Besten Dank übrigens an Herrn Fox für die Grundlage.



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