Simfy

Aus der Kategorie »just music«

Ich habe gerade nachgeschaut und …: Ich habe mich – hey, ich bin schließlich hauptberuflich early adaptor – im Februar 2008 bei simfy angeneldet.
Wenn ich mich richtig erinnere konnte man damals dort MP3s hochladen und sie seinen (Simfy-)Freunden vorspielen. Oder so.
Die Idee fand ich ganz charmant aber in der Praxis saß ich halt damals hier an einem gedrosselten DSL-2000er Anschluss und verspürte wenig Lust, den auch noch mit dem Upload von Dateien zu belasten. Außerdem: Wie zur Hölle sollte ich denn bitte aus meiner vielen vielen Musik etwas auswählen?
Simfy lag also recht fix wieder brach.

Am Rande habe ich mitbekommen, dass sich dort immer mal wieder was tat und dass der Fokus recht bald wohl auf Internetradio und auf einem Premiummodell lag. Aha.

Internetradio höre ich immer mal wieder – entweder früher im WinAmp, dann in iTunes die Klassiker wie swissgroove oder smoothjazz. Und auch last.fm läuft gerne mal (artist-radio »Nikka Costa« trifft zum Beispiel bei last.fm quasi hundertprozentig meinen Geschmack. Aber ich gleite ab.)

Gestern habe ich dann gehört, dass simfy seinen Desktop-Player auch für nicht-Premium-Kunden frei gegeben hat.

Simfy-Player im Modus »Genre-Radio«

Und? Tja, wunderbar. Die meisten Internetradios, die ich bis jetzt so kannte hatten viele Künstler dann eben doch nicht oder nur mit zwei, drei Songs im Repertoire. Hier habe ich seit gestern noch nichts nicht gefunden.
Die Bedienung ist simpel und logisch, sowohl Genre- als auch Artist-Radio (beides von mir wirklich gerne genutzte Funktionen – man lernt so viel neues kennen) funktionieren gut.

Die wichtigsten Social-Web-Dienste sind auch ganz simpel eingebunden: Facebook und twitter sind nur einen Klick entfernt. Who needs Ping?
Und wer bei last.fm ist – der simfy-Player scrobbelt auch alles gehörte dorthin.

Die Nachteile, die mir bis jetzt aufgefallen sind: Musik mitnehmen geht nur mit dem Premium-Account und manchmal (selten) ruckelts – das stimmt vielleicht dann die Buffer-Verwaltung nicht.

Insgesamt also: Daumen hoch.
Ich überlege sehr, ob ich Premium-Kunde werde. Schon, um das Ding am laufen zu halten.
Ist auch nicht teurer als jeden Monat eine CD.
Seit dem 7.2 bin ich Premium-Kunde. Und lade mir mein iPhone mit Musik voll. Rockt.

Disclaimer: Bevor jetzt jemand das böse W-Wort ruft: Ich krieg‘ nix für diesen Eintrag. Ich bin einfach nur recht angetan.
Was habt Ihr bloß aus der Blogosphäre gemacht, dass ich überhaupt auf die Idee komme, das jetzt hier zu schreiben …


Drei Akkorde für den Rock’n’Roll

Aus der Kategorie »just people«

Wir wohnen ja hier in einer richtig netten Wohngebietsidylle. Kein auf dem Reissbrett entstandenes Viertel im Einheitslook, sondern schön gewachsen und anständig bewohnt. (Und von unseren direkten Nachbarn, intern gerne »die Blockwarts« genannt, erzähl‘ ich ein anderes mal, ok?)

Als wir – ich glaube – den zweiten Sommer hier wohnten hatte die Tochter eines anderen Nachbarn Geburtstag. 17, wenn ich mich recht erinnere. Es war heißester Hochsommer, alle Fenster standen auf und waren mit nassen Laken verhängt, nur wenige Vögel trauten sich vorsichtig zwitschernd aus dem Schatten, nur ein paar Bienchen summten.
Es war heiß und friedlich.
Ein perfekter Hochsommertag.

Dann hörte ich direkt hinter meiner Stirn das mir aus aktiven Musiker-Zeiten sehr vertraute Geräusch einer Snaredrum, die über eine 1500-Watt-Anlage verstärkt zwecks Soundcheck in die Umgebung geknallt wird. Und nochmal. Und nochmal, mit etwas mehr Hall. Und nochmal mit etwas mehr Tiefmitten. Und nochmal mit einem gaaanzkleinwenig weniger Hall … Und so weiter.
Dann einen Bass-Check, dann eine Gitarren-Check. Ich hätte gerne jemanden getötet, wenn ich nur wieder auf die Beine gekommen wäre.

Joschka war derweil als schwarzer Blitz an mir vorbei unter die Badewanne geflüchtet, die Spuren kann man heute noch sehen.

Dann hörte ich den vetrauten Satz »Spielt doch mal ein ganzes Stück«.

Was ich in deutlich mehr als Zimmerlautstärke hörte war:
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Social Blubb

Aus der Kategorie »just jawl«

So Ihr Lieben, ich hab lange an einer Lösung gebastelt, die Euch alle Möglichkeiten gibt, Eure Lieblings-Artikel im jawl per twitter oder facebook zu verbreiten oder mir per flattr doch noch den 1984er GTO* zu finanzieren *hüstel* und trotzdem mein Layout nicht zu sehr zu verschandeln.
Voila. Ich denke, so gehts.


Nur keine Eile

Aus der Kategorie »just work«

Wenn ich nicht das Protokoll der Mitgliederversammlung selbst hochgeladen hätte …

… und wenn ich nicht selber die Namen der Vorstandsmitglieder geändert hätte …

… damals, Anfang November.

Dann hätte es mich heute vielleicht nicht ganz so überrascht, als mir die Kassiererin fröhlich mitteilte, sie könne meine Rechnung nicht bezahlen. Sie sei ja neu im Vorstand und sie habe noch keine Kontovollmacht. Aber sie habe jetzt die Formulare schon mal gesehen und da hätte was von »drei bis vier Wochen« gestanden.


still a long long way to go

Aus der Kategorie »just work«

Nehmen wir mal an, Sie haben ein gutes Jahr an einem lokalen Online-Magazin mitgeabeitet.
Aus verschiedenen Gründen ruht dieses – vorher immer tagesaktuelle – Magazin seit Ende November.

Nehmen wir weiterhin an, die Autoren (und auch Sie als „Techniker“) haben sehr viel Zuspruch für dieses Magazin bekommen. Gut – die Leserzahlen waren noch nicht überragend. Aber stetig steigend.
Und immer, wenn Sie mit jemand über das Magazin ins Gespräch kamen haben alle gerufen, wie wichtig es doch sei, in einer Stadt so ein lokales Online-Magazin zu haben. Und wie wichtig doch ihre Arbeit sei. Und wie gerne Sie doch immer zum Lesen kämen. Und ob man Sie nicht unterstützen könne? (Ja. Spread the word!)

Würde es Sie dann nicht schon stutzig machen, wenn sich seit Ende November trotz Artikelstop die täglichen Leserzahlen nicht verändern würden? Keiner weniger als vorher. Keinen Tag.

Und würde es Sie dann nicht auch … nun … verwundern, wenn am ersten Februartag die eMail eines Veranstalters reinkäme, der beteuert, wie gut er es findet, dass es so ein lokales Online-Magazin gibt und wie gerne er doch täglich zum Lesen vorbeikommt … – um dann doch etwas angepisst zu fragen, warum man denn wohl die angehängte Pressemeldung über $Dumpfcomedians Auftritt in der Schützenhalle Süd noch nicht gebracht hat.

Wenn ich es ganz, ganz freundlich formuliere, dann sind sie einfach noch nicht so weit, hier in dieser Stadt.


Frozen Spiderweb

Aus der Kategorie »just pix«

(Jahresplan: Wieder mehr fotografieren)


Summer wine. Für den guten Wochenanfang.

Aus der Kategorie »just music«


Montagsmorgen-Gedanken

Aus der Kategorie »just people«

Aufwach’n, aufstehn, anziehn, abgehn
Gas geb’n, fernsehn, extrem mehr nehm’n
Gib Gas, iss was, trink was, nimm das
Hab Spaß, was soll das? Vollgas!

Sofort Vollgas, volle Dosis
Du kannst schlafen, wenn du tot bist.
Wir erschaffen hier was Großes

Die Fantastischen Vier – Mehr Nehmen

*gähnt*