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Icon zum ThemaSie (V - Nachtrag)

(Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV)

Man fragte mich: Warum schreib ich hier über sie?
Erst einmal: Sie ist ein Teil meiner Vergangenheit. Einer Vergangenheit, die nicht nur in Jahren gemessen sehr, sehr lange vorbei ist.
Also: Warum lasse ich sie nicht in Frieden ruhen? Warum schaue ich nicht auf mich und mein Leben und gestehe dann auch ihr zu, dass sie sich irgendwann in den letzten Jahren verändert hat?

Weil sie auf einmal wieder da war. Ich hab sie nicht getroffen, wir haben nicht gesprochen, haben uns nur ein paar mal mehr oder weniger zufällig im selben Raum aufgehalten.

Aber sie versaut gerade jemandem, den ich sehr mag das Leben. Und es gibt nicht das geringste Indiz dafür, dass sie sich geändert hat. In bewährter Art und Weise trampelt sie durch anderer Leute Leben und wirft ihnen vor, dass die dann darunter leiden.

Und weil ich nichts daran tun kann, schreibe ich hier über sie.
Ich weiss gar nicht, ob ich will, dass einer von beiden es liest; weiss nicht, ob das etwas ändern würde. Oder sollte. Oder könnte.

Aber für den Fall, dass ich mich dazu entscheide, dass sie es lesen sollen – dann muss ich es ja wenigstens schon einmal geschrieben haben.
That’s why.

Kommentare

SaschDaily
(18. September 2007 - 22:35 Uhr)

Das ist natürlich hart! Wenn man daneben stehen muss und nichts machen kann! Hölle!

Permalink: #1

die nächste Runde geht rückwärts - just another weblog
(8. März 2008 - 06:36 Uhr)

[…] Ein nicht mehr ganz so junger Mann, der auch hier schon auftauchte – sich zu sehr von jemand abhängig machen ist nicht gut – das hat er für mich herausgefunden. […]

Permalink: #2
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