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Icon zum ThemaTimes are-a changing

(Absolut ziel- und pointenloses vor – mich – hin – sinnen)

Hier läuft gerade MTV. Fetter Fettes Brot Tag ist heute. Nachdem ich die Jungs damals™ mal kurz kennenlernen durfte und ihre musikalisches Schaffen eh recht interessiert verfolge bin ich natürlich hängen geblieben. Im MTV-Masters bekamen die jüngeren unter den Zuschauen einen kleinen Rückblick in die Bandgeschichte. Spannend: Zwei Geschichten waren dabei, an die ich mich anders erinnere – naja, vielleicht vertue ich mich ja auch.

Aber jetzt mal weg von den Broten – ich überlege ob das wohl so ist, wenn man ein Star ist – ob man dann die Geschichten, die man irgendwann als offizielle Version vom Manager serviert bekommen hat so oft erzählt hat, dass man sie selbst glaubt? Oder ob man auch nach 10 Jahren noch einen kleinen Stich bekommt, wenn man wieder die alte Lüge erzählt?
Ich werde es nicht mehr herausfinden.
Obwohl – Al Jarreau hat sich auch erst mit 30 endgültig für die Musik entschieden…

Inzwischen läuft Werbung.
Rock am Ring ist ausverkauft. Nach Jahren, in denen ich teilweise feststellen musste, dass mir die Namen nichts mehr sagten und ich mich mehr tot als alt fühlte werben sie jetzt mit einem Line-Up das ich nicht nur kenne, sondern wo ich auch jede Band gerne mal sehen würde. Aber nicht zusammen mit 70000 ungewaschenen anderen zusammen auf einer Wiese. Dafür war ich schon mit 20 zu alt.

Überhaupt war meine erste Reaktion auf die Festival-Ankündigungen ein wohliges Gefühl von Wiederholung und Vertrautheit. So, wie wenn samstags morgens der Eiermann klingelnd durch die Strassen fährt – so wie er es schon immer getan hat.
Ein gutes Gefühl nach dem langen Winter – es wird heller draussen, alle planen wieder etwas und man kann sich auf die Konzerte des Sommers freuen. Und gleichzeitig habe ich damit abgeschlossen, mich an den Festival-Wochenenden in die Eifel zu wünschen.

Erwachsen? Oh GottOhGott. Aber vielleicht älter. Vielleicht kauf ich mir nächstes Jahr mal einen Volvo KombiAudi.

Apropos Kombi: Bin ich eigentlich der einzige, den die Isi aus dem Container ganz extrem an Miss Piggy erinnert?

18.03.2008 :: 19:38 Uhr :: 3 Kommentare » ::

Icon zum ThemaWas lange währt, findet irgendwann auch mal ein gutes Ende

  • März 2007
    Christian hat einen Sprung in der Schüssel Windschutzscheibe. Mist. Also auf in die Werkstatt und schon mal die 150,- Selbstbeteiligung zusammenkratzen.
    Der Wagen ist nach einem Tag fertig und Christian bezahlt mit der EC-Karte direkt bei der Abholung.
  • Mai 2007
    Christian bekommt einen Anruf. Bei der Annahme hat niemand begriffen, dass der Golf ein Geschäftswagen ist und so haben sich leider alle verrechnet – und Christian muß noch die Umsatzsteuer nachzahlen. Na klar, kein Problem. Die Werkstatt schickt Christian dann noch einen Brief dazu.
  • Juni 2007
    Christian bekommt einen Brief, in dem die Umsatzsteuer für eine Reparatur an einen VW Touran mit dem Kennzeichen UN-AB 1234 berechnet wird. Leserinnen, die Christian schon getroffen haben wissen, dass Christian einen Golf mit dem Kennzeichen MK-XZ 4321 fährt. Die anderen jetzt auch.
    Christian ruft also die Werkstatt an und fragt nach – man verspricht ihm, sich zu kümmern, er solle den Brief einfach ignorieren und entsorgen.
  • August 2007
    Christian hat den Brief bis ins Altpapier hinein entsorgt und erfolgreich bis zum Vergessen ignoriert.
  • Dezember 2007
    Christian bekommt eine Mahnung über eine nicht weiter erklärte Summe.
    Er kommt am Nachmittag eh an der Werkstatt vorbei und fragt direkt vor Ort nach.
    Keiner weiss so genau, wofür die Mahnung ist und da Christian sich an den Anruf bezüglich der Mehrwertsteuer zu diesem Zeitpunkt noch nicht erinnert beschließen alle zusammen, dass Christian eine neue Rechnung bekommt und die Mahngebüren gestrichen werden.
  • Januar 2008
    Christian bekommt eine Rechnung über die komplette Reparatur. Die ist natürlich zigfach so hoch wie die Mahnung war – in Christians Verständnis passt also gar nichts mehr zusammen. Er ruft an und fragt nach. Man verspricht ihm, man würde sich darum kümmern, er solle die Rechnung einfach entsorgen und ignorieren. Christian ist ja nicht ganz blöd und tut das nicht.
  • Ende Januar 2008
    Christian bekommt die Ankündigung, die ganze Geschichte würde in vier Tagen an Russland-Inkasso ein Inkasso-Büro übergeben und beschließt, jetzt zur Werkstatt zu fahren und diese nicht eher zu verlassen bis er nicht eine plausible Summe dort bezahlt und eine entsprechende Quittung in der Hand hat.
  • Nach einem leicht anstrengenden Lauf durch ein paar Abteilungen hat sich alles geklärt. Es gibt nur noch einen arg erstaunten Blick aller Blaukittel, als Christian erklärt, dass er selbstverständlich keine Mahngebüren bezahlen will. Das genuschelte „Hab ich wohl einen alten Brief als Vorlage genommen” von dem Blaukittel, der das alles vermurkst hatte war wohl für sein Gefühl Entschuldigung genug. Ein Anruf in der Rechnungsabteilung klärt aber auch das.
  • Christian hat eine Quitung und vermutlich alle gezahlt. Cross your fingers for me.
  • Christian hat etwas Angst morgen früh einen neuen Sprung in der Scheibe zu entdecken.
31.01.2008 :: 22:41 Uhr :: 5 Kommentare » ::

Icon zum ThemaDer Fiat 500

Wir suchen ja im Moment einen Kleinwagen. S.s Leasingvertrag läuft aus und sie braucht einen neuen Wagen. Einen kleinen, weil ihre täglichen Strecken um einiges kürzer geworden sind und wenn man sparen kann, dann soll man doch sparen.
Also haben wir uns mal umgeschaut.
Als alte VW-Fahrer war die erste Idee: Lupo. Den hatte sie mal und der war prima. Wird nicht mehr gebaut, stattdessen gibts den Fox. Steht jemand auf Billig-Plastik vor der Nase? Wir auch nicht.
Nächste Idee: Chevrolet Matiz. Steht jemand auf Billig-Plastik vor der Nase? Wir auch nicht.

Dann stand – ich gestehe es – in der Big Brother-Eröffnungsshow ein Fiat 500 und sah niedlich aus.

Es folgt also unser Fahrbericht:
ganz lesen

18.01.2008 :: 12:08 Uhr :: 3 Kommentare » ::

Icon zum ThemaMein Auto und ich

Blogparade Autos im Probefahrer Blog

  1. Was war Euer erstes Auto und was war das einschneidenste Erlebnis damit / darin?
    Mein erstes Auto war ein roter R4. Mit einem selbstgemachten „doors”-Aufkleber hintendrauf und „doors”-Texten, die wir mit Edding unters Dach geschrieben hatten: „The Killer awoke before dawn … He put his boots on and he walked on down the hall …”.
    Mein einschneidenstes Erlebnis waren endlose Sekunden Todesangst, als mein bester Freund damit auf eine Felswand zu fuhr – ich habs letztens ausführlich drüben beschrieben.
  2. Welches Auto fahrt ihr aktuell und wie findet ihr es?
    Einen Golf IV Kombi Avant Steilheck Variant Kombi. Diesel. Und ich finde ihn toll. Ich habe quasi den gleichen Wagen schon davor gefahren und als der Leasingvertrag auslief gleich noch einmal den gleichen bestellt. Der neue hatte dann – Sondermodell zum Abschluss der Golf IV-Reihe sei Dank – ein paar Features und 10 PS mehr, das fand ich aber ok.
    Er ist mit allem Komfort ausgestattet, den ich mir vorstellen kann, ist bequem, schnell, sparsam, groß genug, schön, fährt sich wunderbar, bringt mich in drei Stunden ans Meer oder nachts in exakt einer Stunde von der Bürokollegin nach Hause und stoppt trotzdem rechtzeitig, falls sich Rehe auf der Fahrbahn tummeln – er ist also einfach toll.
  3. Was war Euer liebstes Auto und warum?
    Mein liebstes Auto von denen, die ich so hatte? Nach dem R4 kam ein Passat, dann ein Jetta und dann der erste Golf.
    Der R4 war der beste, weil es das erste eigene Auto war.
    Der Passat war der beste, weil er ungeheuer groß und sparsam war und mich über 200000 Kilometer quer durch Europa getragen hat.
    Der erste Golf war der beste, weil es der erste Neuwagen war.
    Der zweite Golf ist der beste, weil er so schnell und trotzdem noch recht sparsam ist.
    Nur der Jetta, der war nicht der beste.
  4. Was ist Euer Traumauto und nochmal warum?
    Tja. Das eine Traumauto ist rot und flach und hat ein springendes Pferdchen auf der Seite. Nachdem S. mir einmal eine Fahrt in einem Testarossa geschenkt hat bin ich tief im Herzen schon sehr angefixt.
    Das andere Traumauto suche ich gerade – es sollte deutlich sparsamer sein als das erste und ein wenig Kofferraum mehr wäre auch nicht schlecht. Eigentlich mag ich den Golf schon sehr gerne, aber der wird ja nicht mehr gebaut. Also doch Ferrari.
  5. Welches ist die schönste Strecke in Deutschland die Ihr kennt?
    Ich mag es zum einen, wenn man auf dem Weg zur Insel so langsam rechts und links immer weiter schauen kann – aber das ist keine klassisch schöne Strecke, da spielt meine Liebe zum Meer wohl eine große Rolle.
    Was ich landschaftlich recht hübsch fand war die Fahrt nach Frankreich – erst die A45 runter und dann zur französischen Grenze rüber.
    Und bei gutem Wetter ist es unglaublich schön, wenn man aus dem Sauerland heraus den Haarstrand hochkommt und sich der Blick aufs Ruhrgebiet und die Soester Börde öffnet – bei guter Sicht ist der Blick da nahezu endlos.
  6. Was wäre für Euch die absolute Killerapplication oder das Hammergadget in einem Auto?
    Naja, ist doch logisch – Internet im Auto wäre grossartig. Seit dem neuen Handy hab ich das ja prinzipiell, aber eine Anbindung ans Web mit Anbindung an Google Earth – und das alle in nutzbarer Geschwindigkeit – das wäre cool.
  7. Was würdet Ihr hier gerne getestet haben oder was würde Euch im Autobereich mal ganz besonders interessieren?
    Auf der anderen Seite interessiert mich alles, was mit alternativen Antrieben zu tun hat:
    Ein Testbericht, ob man auch mit Auto- oder Erdgas ohne großes Theater quer durch Deutschland kommt und wie hoch der Planungsaufwand dafür ist. Berichte über die neuen Hybridantriebe. Sowas halt.
15.01.2008 :: 23:33 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaBei der nächsten Möglichkeit bitte wenden

Ich fahre ja viel (und vor allem gut, hihi) Auto. Bin ich schon immer – erst hab ich auf dem Dorf gewohnt (hatte ich das eigentlich mal erzählt?) und musste raus und dann hab ich in der einen Stadt gewohnt und musste in die andere.
Und zwischendurch bin ich als Kurierfahrer für eine Werbeagentur gefahren – damals™, als Druckvorlagen noch nicht über dieses Teufelsding namens Internet verschickt werden konnten und junge Menschen noch Geld mit der Beförderung verdienen konnten.
Aber ich schweife ab.

Damals hatte man noch einen Autoatlas und musste sich seinen Weg selbst suchen – und das führte dann dazu, dass ich mich bald auf den größeren Strecken im Ruhrgebiet genau so auskannte, wie im Mendener Einbahnstrassengewirr. Ich wusste, wann man besser auf der A2 und wann besser auf der A42 quer durch den Pott kam, ich kannte schlaue Ausweichstrecken, und wusste die Stauzeiten der einzelnen Streckenabschnitte.

Dann kam das Internet und ich verlor meinen Job als Kurierfahrer – und gewann einen als Webdesigner. Und: Ich vergass das alles natürlich wieder.

Seit letzter Woche habe ich ja nun auch einen TomTom.
Zuerst habe ich natürlich auf allen Strecken, die ich kenne geschaut, ob die kleine Kiste denn auch die schlauen Wege fährt. Habe die Unterschiede zwischen „schnellster” und „kürzester” Strecke ausgetestet und wir haben uns ein wenig kennen gelernt.
Und gerade habe ich mich absichtlich in irgendein Wohngebiet „verfahren”, habe dort dann den kürzesten Weg nach Hause gewählt und dann in irgendeiner doofen verkehsrberuhigten Zone doch wieder zur schnellsten Strecke zurück geschaltet.
Und während ich so auf fremden Strecken durch bekannte Dortmunden Vororte fuhr musste ich daran denken, wie wir damals das erste Mal zu einer Dormunder Disko fuhren. Wir haben 23 Vororte durchquert – nur weil wir direkt an der ersten Ecke falsch abgebogen sind. Und: es hat einfach tierischen Spaß gemacht.
Aber das passiert doch heute keinem mehr. Du tippst die Adresse ein und die freundliche Stimme sagt irgendwann „Sie haben Ihren Bestimmungsort erreicht!”

Das mag zwar einerseits recht beruhigend sein, aber irgendwie fehlt dann doch auch was. Denn durch neben dem Spass, den man so haben kann haben wir doch so auch noch etwas ganz wichtiges gelernt: einen Orientierungssinn.

Und wenn ich heute jemanden höre, der von Dortmund aus nach Paris fährt und dabei befindet, er könne auf dem Weg doch noch einen Bekannten in Berlin besuchen, das läge doch auf dem Weg – dann weiss ich: ich bin froh, dass ich noch weiss, wie’s geht.
Und so viel Spass, wie mir mein neues Räppelchen macht – ich werde ihm nur in Notfällen die Kontrolle über meine Wege geben.

16.07.2007 :: 23:07 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaSpardose

Man mag denken, es ist ein Auto. Sie haben es geschickt gemacht, sie haben vier Räder drunter montiert, es ist ein Motor vorne drin und man kann es betanken. Auch Sitze, ein Lenkrad und diverse bequemlichkeitsfördernde Einrichtungen wie Radio, Getränkehalter, CD-Wechsler und eine Heizung finden sich.

Aber es ist kein Auto.

Es ist ein Geldgrab.

1500,- in einer Woche. Hmpf.

7.03.2007 :: 17:33 Uhr :: 3 Kommentare » ::

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