Archiv für das Schlagwort »Innerhalb des Irrenhauses«

Im vierten Band von „Per Anhalter durch die Galaxis“ hat sich jemand ein Haus gebaut, was quasi von innen nach außen gestülpt ist: Sofa und Tisch, Stuhl und Bett an der Außenwand, Gartenteich innen. Damit kann er durch die Tür hinein gehen und befindet sich dann außerhalb des Irrenhauses. Alle anderen sind drin. Ich liebe dieses Bild.

Erst asynchron dann sprachlos?

(21.2.2017)
„Telefonieren will ja sonst nur noch meine Mutter“, sagt er halb belustigt und halb empört als ich vorschlage, mal wieder ein paar Worte zu schnacken – weil wir uns ja schon ewig schon nur über facebook und twitter „gesehen“ haben. „Da guck ich eine Woche auf meinen Homescreen und hab irgendwie das Gefühl, da fehlt […]
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Videos oder Filme im Internet zu gucken kann teuer werden

(1.2.2017)
… sagte mir jedenfalls letztens eine Sendung im WDR. Weil es nämlich verschiedene Anbieter gibt und die einen sind legal und die anderen nicht. Auch wenn man etwas zahlt, ist man nicht automatisch sicher. Da gibt es nämlich welche, da lädt man automatisch auch selbst was hoch und das ist verboten. So weit der Bericht […]
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ein richtig guter Mensch

(20.1.2017)
Die G. Ich möchte Euch jemanden vorstellen: Das ist die G. G. ist in einem Vorort aufgewachsen, aber es gibt G.s bestimmt in jedem Ort, ob online oder offline, egal wie groß oder klein. G. kommt aus einem sogenannten ziemlich guten Elternhaus, vor allem ihr Vater hat immer sehr gut auf sie geachtet. Als Nachkriegspatriarch […]
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Verstehen ist nicht: Verständnis haben.

(24.11.2016)
Warum ich so viel darüber nachdenke, wie es zu all dem kommen konnte, warum ich so viele Gedanken daran verschwende, wie aus vielen netten Deutschen AFD-Wähler werden konnten, wurde ich gefragt. Warum ich sogar Parallelen zum eigenen, liberalen Lebensweg suche? Man wolle jetzt etwas tun und nicht mehr nur nachdenken. Man wolle auch gar nicht […]
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Dann wird er halt Skinhead.

(21.11.2016)
So mit 21 oder 22 da war ich über meine damalige Freundin oft und gern zu Gast in ihrer Familie. Beide Eltern: Lehrer. Bruder und Schwägerin, Tante und Onkel ebenso. Fast alle mit langen Haaren und gern zu Besuch in Second-Hand-Shops sowie in alternativen Theaterstücken, Ausstellungen oder auch mal auf ’ner Demo. Im Lehrerrat engagiert […]
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Reibungspunkte II

(18.11.2016)
Gestern geschah folgendes: Ich las einen Artikel von Frau Brüllen, der in 69 launigen Punkten ein paar Details aus ihrem Leben aufführte. Als regelmäßiger Leser überraschte mich keiner davon. Aber auch ich bemerkte, dass es sich dabei um Themen handelte, die man bei entsprechender Laune durchaus kontrovers oder auch bis zur Weißglut diskutieren kann. Ich […]
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Fremdenfeindlichkeit ist keine Sammlung von Einzelfällen in Deutschland

(13.11.2016)
Wisst Ihr was? Ich kann es nicht mehr lesen. Es tut mir körperlich weh, die immer gleiche Verwunderung darüber zu lesen, dass Trump jetzt POTUS ist. Die immer gleiche Verwunderung, dass Menschen tatsächlich einen fremden- und frauenfeindlichen, homophoben (nach Belieben zu ergänzen) Menschen in dieses Amt gewählt haben. Wer nicht blind war konnte es wissen. […]
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#mimimimi – so wars

(12.11.2016)
Ich trug ein nicht als solches erkennbares Peter Gabriel T-Shirt, hatte kurz vor dem Lesen noch etwas mit Kohlensäure getrunken und wurde trotzdem als „routiniert“ bezeichnet. Ich denke, jetzt bin ich bulletproof. Es fängt routiniert an: @jawl. 1/11. #MiMiMiMi! pic.twitter.com/S6LlDNMqZb — #MiMiMiMi! (@4xmi) 11. November 2016 Charlotte „resident“ Jahnz hatte ihre Leserinnen und Leser abstimmen […]
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