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Icon zum ThemaWiglaf Droste in Menden

Kleiner Programmhinweis für alle im Umkreis von … sagen wir mal hundert Kilometer um Menden: Wiglaf Droste kommt und liest.

Wer? Wiglaf Droste schreibt sinnlich und leidenschaftlich. Und er liest auch so. Er hat einen Kopf und benutzt ihn auch. Er hat sich schon mit so ziemlich jeder großen Instanz angelegt und gilt nicht zuletzt deswegen als „Tucholsky unserer Tage“.

Droste wurde 1961 in Herford / Westfalen geboren, war Redakteur der „taz” und der „Titanic”. Er veröffentlicht seine Texte im Funk, in Zeitungen, in Büchern und auf Tonträgern. Wiglaf Droste schreibt eine Hörbuchkolumne für die FR, veröffentlicht im Funk (BR, MDR, RBB, SWR, WDR), in DUMMY, in LITERATUREN und in der jungen Welt.

Gemeinsam mit dem Stuttgarter Meisterkoch Vincent Klink gibt Droste seit 1999 die vierteljährlich erscheinende kulinarische Kampfschrift „Häuptling Eigener Herd” heraus. Als Sänger nimmt er mit dem „Spardosenterzett” (das sind die Jazzmusiker Rainer Lipski, Michael Neher und Kai Struwe) CDs auf und begibt sich auf ausgedehnte Konzert- und Lesereisen. Für seine Arbeit wurde Droste 2003 mit dem Ben Witter-Preis und 2005 mit dem Annette von Droste Hülshoff-Preis ausgezeichnet.

„Wenn es gilt, nicht nur zu schimpfen, sondern einfallsreich zu schimpfen, den Feind nicht mit den üblichen Injurien zu überschütten, sondern ihn mit brillanten, überraschenden Formulierungen in seine Einzelteile zu erledigen, ist Wiglaf Droste die Nummer eins.” (Peter Köhler, HAZ)

Wiglaf Droste am 2.11. im Scaramouche in Menden

26.10.2007 :: 19:58 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaWochenendnachlese

Am Freitag waren „3 Männer und ihre Gitarren” im Scaramouche. Ich glaube der Abend stand unter dem Motto „Wie ich beweise, dass Proben doch nicht schadet„.
Mehr bleibt nicht zu sagen.

Am Samstag dann Death Proof. Ich kann verstehen, dass man den Film nicht mag. Wenn man zum Beispiel die unglaublichen Liebeserklärungen an Frauen, MuscleCars, Frauenhintern, gute Musik, 70er B-Movies, Frauenfüße nicht erkennt oder auch wenn man betrunkenes philosophisches Rumlabern nicht mag.
Wenn man hingegen aus Prinzip überspitzte Gewaltdarstellungen ablehnt würde ich sagen: Nimm doch mal den Stock aus dem Arsch.
Ein geiler Film. Ich habe sehr viel Spaß gehabt. Aber ich mag auch sowohl Frauen (und ihre Hintern und Füße) als auch MuscleCars, gute Musik und 70er B-Movies.

27.08.2007 :: 08:20 Uhr :: 1 Kommentar » ::

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