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Icon zum ThemaHols Dir doch

Jede Generation entdeckt ja ein paar Worte, mit denen sie ihre Eltern verläßlich aufregen kann. Meine Eltern durchlitten den ausgiebigen Gebrauch von „Ey!” und dank Bruce und Bongos freundlicher Unterstützung auch die Umwidmung des Wörtchens „Geil”.
Außerdem amüsierten sie sich über „holen” – also über „holen” im Sinne von „und vom Konfirmationsgeld hol’ ich mir ein BMX-Rad.
Irgendwie hat sich das bei mir eingebrannt: „Holen” statt „kaufen” ist kein gutes Deutsch.

Letztens habe ich ja die Zeitungen gekündigt, die noch zu uns ins Haus kamen und auch mit dem Mann von der Süddeutschen geklärt, warum.
Unsere Lokalzeitung hat sich nicht soviel Mühe gegeben. Obwohl ich auch ihnen gerne erklärt hätte, dass meiner Meinung nach ihr Niveau – inhaltlich wie sprachlich – stetig und seit Erscheinen des neuen Chefredakteurs noch mal mehr gesunken ist.

Aber sie schickten nur eine Kündigungsbestätigung, in der sie hohlphrasig ihr Bedauern zum Ausdruck brachten und hofften, dass ich mir ihre Zeitung doch vielleicht noch mal gelegentlich am Kiosk hole.
Quod erat demonstrandum.

Update, 11.2. 12:05 Uhr:
Jetzt riefen sie doch noch an. Ihr Versuch, mich direkt mit Bestechung „tollen Prämien” zu halten hat meinen Blick auf ihr Niveau nicht wirklich gehoben. Aber sie darf wirklich gerne in ein paar Monaten noch einmal anrufen. Vielleicht fehlt mir das Stück Papier auf dem Frühstückstisch ja wirklich.

9.02.2008 :: 23:55 Uhr :: 2 Kommentare » ::

Icon zum ThemaIch wär dann soweit

So, liebe Süddeutsche, mein Abo ist dann auch endlich gekündigt. Nachdem Ihr Euren Lesern permanent erkärt, dass das Internet böse und hauptsächlich von Schwachmaten, die ungefragt und unausgebildet ihre dumme Meinung hinausbölken besiedelter Dreckshaufen ist kann ich Euch nicht mehr finanziell unterstützen. (Und ich überlege noch, was ich an dem Tag mache an dem mir der erste Kunde abspringt weil Ihr ihm das Web madig gemacht habt)

Und jetzt freue ich mich auf den Telefonfuzzi, den Ihr mir auf den Hals schicken werdet.

25.01.2008 :: 13:46 Uhr :: 3 Kommentare » ::

Icon zum ThemaCross-watching

Du weisst, dass Du zu viele Serien parallel guckst, wenn Du bei den ersten Momenten von „Lost” darauf wartest, dass Dr. Cox um die Ecke kommt.
ganz lesen

5.07.2007 :: 22:47 Uhr :: 2 Kommentare » ::

Icon zum ThemaRechner ausmachen ist auch nicht mehr das was es mal war

Der Anschlussinhaber haftet selbst als Störer, wenn er anderen über eine ungesicherte WLan-Verbindung den Download von urheberrechtlich geschützten Musikaufnahmen ermöglicht. Das Ausschalten des PC vor Antritt des Urlaubs genügt als Schutzmaßnahme hiergegen nicht aus.

PC ausschalten schützt nicht vor missbräuchlichen Musikdownloads

3.07.2007 :: 10:44 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaAuch ne Art Medienkompetenz

Ich gestehe – früher wars ntürlich einfacher. Meine Eltern hatten eine Telefonnummer. Und wenn man mich sprechen wollte rief man da an und sagte so freundlich, wie es die Eltern einem beigebracht hatten: „Guten Tag, hier ist …, kann ich wohl bitte einmal den Christian sprechen
Und wenn ich nicht da war, war ich nicht da; wenn ich telefonierte war besetzt.
Aber selbst meine Eltern haben inzwischen zwei Nummern, eine Faxnummer und beide ein Handy.

Und sehr viel komplizierter ist es bei mir eigentlich auch nicht. Eine private Nummer. Eine im Büro, eine fürs Fax. Ein Handy sowie eine private und eine geschäftliche eMail-Adresse. Das Geschäftstelefon wird übrigens auf das Handy weitergeleitet, das macht einiges einfacher.
Ach ja, wer im Forum Kontakt mit mir hat, findet die alte @gmx.net-Adresse.

Schwierig? Nein, oder?
Bleibt die Frage, warum ich über ein Jahr nach der Trennung vom ehemaligen Geschäftspartner auf einmal Post an die alte Adresse bekomme, warum mich abends auf unserem privaten Anrufbeantworter geschäftliche Anrufe überraschen, warum Forenmitglieder an die Geschäftsadresse schreiben – und was eigentlich daran so schwer ist. Auch der Besetztton scheint aus der allgemeinen Erinnerung zu schwinden – letztens warf mir wer vor:”Bei Dir war ständig besetzt!” Muss daran gelegen haben, dass ich telefoniert habe.

Und Ihr glaubt nicht, wie froh ich bin, dass die alte @usa.net-Adresse keiner mehr, die @web.de, die @gmail.com und die bei @t-online.de noch nie jemand gekannt hat.
Was wohl dann hier los wäre …

Aber mal im Ernst – ist das so schwer? Bin ich der einzige, der sein Adressbuch im Thunderbird pflegt? Und mit dem Palm und Handy abgleicht?

18.03.2007 :: 20:07 Uhr :: 0 Kommentare » ::

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