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Icon zum ThemaWer wird Popstar?

Ich hatte es vor ein paar Wochen schon einmal angekündigt: Ich habe mal wieder an einem neuen Projekt gearbeitet. Nun ist es da und läuft in die Welt raus …

Regelmäßige Leserinnen wissen es: Ich guck gerne „Popstars”. Ja, genau – die Casting-Show. Hab ja auch damals™ über Monrose ein paar mal mehr geschrieben und wurde auf einmal von fanatischen Teenies besucht  – was lag also näher, als ein Fan-Blog zu eröffnen?

Voila: Wer wird Popstar? Seit ein paar Wochen sammele ich schon alles, was mir so rund um die Popstars unter die Finger kommt, habe einen kleinen Blick in die Geschichte der letzten 6 Popstars-Staffeln geschrieben, habe gegoogelt und gewikipediat, bis ich mein eigenes kleines Popstars-Lexikon beisammen hatte und werde jetzt munter weiter sammeln.
Im Moment veruche ich noch auch ein wenig über den ganz aktuellen Tellerrand der Just 4 Girls-Staffel, die Ende August auf Sendung geht hinaus zu blicken und mich auch um die letzten Staffeln oder um Mitglieder der letzten Bands – so sie noch bestehen – zu kümmern. Hoffentlich halte ich das durch, wenn es in die Ausstrahlungsphase geht.

Das traditionelle Live-Blogging wird es dann da drüben geben, wer immer ganz aktuell dabei sein mag und keinen FeedReader benutzt kann ja jetzt einmal über einen Twitter-Acount nachdenken und natürlich freue ich mich, wenn ihr the news spreadet.

(Wer hat hier „Google-Futter” gesagt?)

18.08.2008 :: 09:01 Uhr :: 2 Kommentare » ::

Icon zum ThemaDie sind ja gecastet

Die Gerüchteküche hatte ja schon gebrodelt – und jetzt scheint es offziell: Die Schauspieltruppe, die am Theater Dortmund „Was Ihr wollt” aufführt ist gecastet.

jawl ergatterte ein Blitzinterview mit einem der Schauspieler – der gerne anonym bleiben will – und deckt dabei gleich den nächsten Skandal auf.

jawl:
Ihr seid also gecastet, warum habt Ihr da so lange ein Geheimnis draus gemacht?

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht. Also, wenn wir schon seit Jahren zusammen schauspielen würden, natürlich fänden das dann einige glaubwürdiger, aber natürlich haben gecastete Schauspieltruppen auch schon gutes Theater oder Filme gemacht. Gecastete Filmbesetzungen gibt es ja auch immer wieder.

jawl:
Seid Ihr denn dann überhaupt echte Schauspieler?

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
Natürlich sind wir echte Schauspieler – was soll das denn überhaupt heissen? Nur weil ich bei einem Casting war, weil ich meine Stücke nicht selbst schreibe und mir meine Rolle im Recall verdient habe, habe ich doch trotzdem schauspielerische Qualitäten.
Und schließlich werden wir auch immer wieder nach unserer Meinung gefragt und können uns völlig in die Stücke einbringen.

jawl:
Du meinst also, dass man heute nicht mehr zwischen echten Theater und gecasteten Aufführungen unterscheiden sollte? Was ist denn mit der vielbeschworenen Credibility?

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
Nein, das ist doch albern. Schon zu Shakespeares Zeiten wurden Schauspieler gecastet und kein Mensch hat sich was dabei gedacht.

jawl:
Du meinst also, Casting hat eine viel längere Tradition, als man so denkt?

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
Ja. Casting gibt es überall. Viel mehr als man denkt. Überall. Wirklich überall. Spricht nur keiner drüber.

jawl:
Was meinst Du denn mit „überall”?

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
(Er guckt sich nervös um) Ich sag mal was: In der Schauspielerszene sind jetzt alle ganz gespannt, ob (macht eine Pause…) Ocean 13 wohl floppen wird. Ist ja schließlich der gefürchtete dritte Film.

jawl:
Wie? Willst Du jetzt behaupten, die Schauspieler von Ocean 11 sind gar keine echten Schauspieler, sondern sind gecastet?

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
Ja, klar. Jeder weiss das, aber keiner traut sich was zu sagen. Alle tun immer so, als wäre Hollywood was besonders und so, dabei sind die gecastet. Alle. Und jetzt kommt der gefürchtete dritte Film, und jetzt wollen sie beweisen, dass auch ein gecastetes Hollywood-Projekt drei Filme schaffen kann.

jawl:
Danke für dieses Interview.

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
Gerne, aber ich ich möchte lieber anonym bleiben.

jawl:
Versprochen.

Schauspieler, der lieber anonym bleiben will:
Danke.

25.03.2007 :: 15:49 Uhr :: 3 Kommentare » ::

Icon zum ThemaIch sag Pop…

Liebe Mandy,

Du hast vorhin sehr traurig ausgesehen, als Roger Cicero – meiner Meinung nach übrigens zu Recht – den Grand Prix-Vorentscheid gewonnen hat.
Und ich habe mich gefragt: Warst Du nicht darauf vorbereitet, dass Ihr vielleicht nicht gewinnen könntet? Warst Du Dir zu sicher? Hast Du im vergangenen Jahr zu oft gehört, dass Du die beste bist? Klar, Du hast einen ziemlich guten Run gehabt – Du bist erst in den Recall gekommen, dann in den ReReCall und dann ins Bandhaus. Und da bist Du so lange drin geblieben bis Du auf einmal in einer Band warst, der jemand anders den Namen gegeben hat.
Oder anders gesagt: ich habe ein wenig die Befürchtung, dass das der erste musikalische Misserfolg im letzten halben Jahr für Dich war.

Weisst Du, als Du geboren wurdest, da habe ich auch Musik gemacht (oh mein Gott klingt das alt-klug). Ich habe in diversen Bands gespielt und ich wollte gerne mein ganzes Leben so verbringen.
Ich habe aber auch erlebt, dass die Leute nicht mochten, was wir ihnen vorspielten. Die sind dann einfach nicht gekommen und wir haben vor einem großen leeren Platz gespielt. Oder sie haben nicht aufgehört sich zu unterhalten und wir haben gemerkt, dass wir gestört haben. Oder sie haben uns mit allerlei Gegenständen beworfen.

Und als mich jemand mit einem Plattenvertrag in der Tasche fragte, ob ich in seiner Band spielen wollte, da habe ich lange überlegt, klar, das war ja nun eine Stufe bekannter, berühmter oder weiter oben, wie immer Du es nennen willst. Ich habe das dann nicht gemacht, weil seine Musik nicht aus meinem Herzen kam. Und als eine damals recht bekannte deutsche Band einen Bassisten suchte und mir Freunde rieten, mich dort zu bewerben, da habe ich es aus den gleichen Gründen nicht gemacht.

Dafür wusste ich immer, wann ich gut war und wann nicht, wenn ich von einer Bühne ging. Ich wusste, wenn es an mir lag, dass die Leute es gemocht oder nicht gemocht hatten – und wann es an die falschen Leute waren. Denn es war immer meins. Mein Bass, oft meine Texte, manchmal meine Akkorde, meine Klamotten und Frisur, meine Freunde.

Was ich versuche zu sagen ist: Ich fürchte, dass Du selbst gar nicht wirklich hinter dem steckst, was Du da tust. Dass Du so klar ein Bild, eine Rolle, eine Choreo, eine Emo und was weiss ich nicht was alles ausfüllen musst, dass Du gar nicht mehr vorkommst. Und natürlich sind das alles hochprofessionelle und hehre, gute Werte, die Du da annehmen und ausfüllen kannst und sollst – aber ist es deins?
Ich bin damals unten ein- (und auch wieder aus-)gestiegen – und wusste immer wo ich war – Du bist oben eingestiegen. Und ich wünsche Dir, dass Du da nicht verloren gehst.

Liebe Senna, liebe Bahar – wenn ihr Euch angesprochen fühlt: gerne doch.
Euer Christian aussem jawl

8.03.2007 :: 23:41 Uhr :: 3 Kommentare » ::

Icon zum ThemaKollateralschäden

uuh uuh – da bin ich durch den M*nrose-Quatsch doch tatsächlich auch in den wohlmeinenden Verteilern einiger Fan-Seiten-Inhaber gelandet.

3.01.2007 :: 08:23 Uhr :: 5 Kommentare » ::

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