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Icon zum ThemaIch blogge …

Jetzt mal im Ernst: Warum mache ich das hier?

Der letzte Eintrag entstand ja mo-gebloggt direkt aus dem Kino, weil dort ein stiller Leser zwei Plätze weiter gerne einmal verstehen wollte, was das denn hier alles bedeutet. Und da entstand – in doppelter Bedeutung der Satz „Weil ich es kann”.
Seitdem habe ich drüber nachgedacht und gemerkt: So schlecht ist der gar nicht, dieser kurze Satz.

Aber die Frage, warum man bloggt ist so langsam, fast 10 Jahre nach dem Aufkommen der ersten Blogs irgendwie müßig geworden. Natürlich kann ich noch einmal ungeordnet alles aufzählen, kein Problem: Es macht Spaß, ich habe ein paar wunderbare Freunde drüber gefunden, lerne ständig wieder interessante Menschen kennen, es gibt ein paar hundert Menschen, die immer wieder kommen und offensichtlich ganz gerne lesen, was ich so sage, ein paar von den paar hundert Menschen antworten mir und schätzen den Austausch in den Kommentaren, ich habe auf einmal in allen Teilen Deutschlands Menschen, mit denen ich problemlos einen sehr angenehmen Abend in der Kneipe verbringen könnte und vermutlich danach auf der Couch eine Nacht überbrücken könnte, mir hilft es, meine Gedanken zu den Dingen zu ordnen, es übt meine Schreibe, ich habe ein paar ganz, ganz wunderbare andere Blogs gefunden, deren Gedanken mich inspirieren, amüsieren, berühren & unterhalten …

Es ist einfach eine Form, ein soziales Leben zu führen. Es geht um Menschen und den Kontakt zu ihnen. Genau das Ding, warum sich andere Menschen z.B. in einem Kleinbahnverein anmelden und sich dann dort fürs Grillen und ein sauberes Vereinsheim verantwortlich fühlen. Wenn die sich treffen und sich unterhalten, findet das ja auch keiner komisch.
Und warum „wir” das „im Internet” machen? Es ist einfach so. Wir mögen es halt.

Wenn ich mir das angucke, was oben steht komme ich übrigens wieder hier an: Weil ich es kann. Und weil es toll ist.

3.10.2008 :: 08:41 Uhr :: 2 Kommentare » ::

Icon zum Themavermischtes

Vor ein paar Jahren hatte ich ein seltsames Erlebnis beim online-Banking. Meine Nachfrage bei der Bank brachte folgendes Ergebnis: Keiner kannte sich aus, man versuchte mich zu beruhigen.

Gestern ging ich zur Bank, weil ich ein Sicherheitsleck erlebt hatte (kein technisches, eher ein soziales). Der Kundenberater bei dem ich landete hörte zu, guckte immer ernster und verstand. Und rief dann die Orga-Abteilung an. Ein deutlich besseres Gefühl.

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Ein paar Monrose-Fans haben einen uralten Beitrag im jawl entdeckt, haben ihn nicht verstanden und diskutieren in ihrem Forum jetzt, wie blöd ich bin.
In manchen Foren verliert man seinen gesamten Glauben an dieses ganze Web 2.0 – Dings.
User generated Bullshit.

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Als ich drüben das Popstars-Blog plante hab ich mir das so vorgestellt: „Ich schreib gelegentlich meine Gedanken zur aktuellen Staffel auf und garniere das mit allen Pressemeldungen, die ich bekommen kann und mit Links zu allen Artikeln die ich drumherum so finde – dann hat es auch einen Nutzen für Leute, die zufällig reinschneien.” Wie man das als Blogger halt so macht.
Unzählige Google-Alerts später weiß ich: Der selbsternannte „Qualitätsjournalismus” – also die die das gelernt haben und sich im allgemeinen gerne von den Bloggern abheben wollen – machen zu ca 90% genau das gleiche. Bis auf die eigenen Gedanken. Erbärmlich.

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Jetzt läuft Heroes. Synchronisierte Serien sind auch grausam, wenn man sie mal im Original gesehen hat.

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Wenn ich auf all das hören würde, was ich anderen erzähle, wenn sie ihre Blogs „erfolgreich” machen wollen, dann hätte ich die drei Beiträge von heute mindestens auf drei Tage gestreckt. Gut, dass ich das hier nicht nötig habe.

17.09.2008 :: 20:45 Uhr :: 2 Kommentare » ::

Icon zum ThemaWeb 2.0 und die “echten” Journalisten *gähn*

Also, wenn ich Journalist wäre …
also, so einer bei einer ganz klassischen Print-Redaktion …
also, wenn ich auf meinem Schreibtischstuhl säße und es mir da so richtig bequem eingerichtet hätte …
also, wenn ich mich da auch nicht wegbewegen wollen würde und deswegen seit ein paar Jahren feste auf das Internet eindreschen würde, weil es mir Angst macht …

… dann würden mir die Möglichkeiten von Twitter erst so richtig Angst machen.

Danke an denWesten und die RP, die mich davor bewahren, meine RSS-Feeds noch lesen zu müsssen.

Natürlich ist das noch nicht ausgereift und Twitter ist eh ein Nischenprodukt, schon klar – aber die Richtung dürfte klar sein.

21.08.2008 :: 09:31 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaNirvana?

Wo landen eigentlich all die Bilder, die man von unterwegs an seinen flickr-Account schickt, um sie von dort direkt in sein Blog zu posten wenn sie weder dort noch hier ankommen?

Gibt es ein Bilder-Nirvana?

3.05.2008 :: 23:48 Uhr :: 2 Kommentare » ::

Icon zum ThemaSchüler VZ

(Wenn Du Infos zu Schüler VZ suchst: Hier habe ich etwas mehr als die folgende kleine Anekdote geschrieben)

Lustig:

SPIEGEL ONLINE: Wie viele der SchülerVZ-Mitglieder sind denn Erwachsene?
Riecke: Eigentlich keine.
SPIEGEL ONLINE: Wir kennen zwei.

… und ich die nächsten vier.

Weniger lustig:

SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?
Riecke: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.

Ich bezweifle, dass die alle wussten, was da bedeutet, was sie da abnicken. Dabei gibt es so viele andere schöne Communities.

(Beide Zitate: Spiegel online: „Gott sei Dank dürfen wir …”)

28.02.2008 :: 07:28 Uhr :: 5 Kommentare » ::

Icon zum ThemaWow

Das was Ihr auf dem folgenden Bild seht …:

Piclens

… ist mein Firefox beim Blick auf meine Bilder bei Flickr. Schick, hm?

Möglich machts das wunderbare AddOn Piclens, das es auch für den Safari gibt.

Das AddOn funktioniert so:
Wenn eine Website einen Feed mit Bildern anbietet – also zB Flickr, aber auch Fotoblogs oder andere Bilderdienste – kann ich auf Mausklick diese Bilderwand einblenden, die mir natürlich einen viel besseren Überblick bietet als eine Liste oder eine Übersichtsseite. Die Bilderwand kann ich schick an mir vorbeiziehen lassen – will ich ein Bild näher sehen klicke ich drauf und komme in eine Slideshow-Ansicht, die die Bilder im Vollbild präsentiert.

Via OS X Freeware – Kostenlose Mac-Software

6.02.2008 :: 14:22 Uhr :: 2 Kommentare » ::

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