Archiv der Kategorie »just people«

Alltag. Alltäglichkeiten. Was so passiert. Und so. Schließlich ist das Leben ja voll davon.

… der Vorhang geht auf …

(16.1.2017)
Am Anfang steht eine Idee, stehen ein paar Worte. Da ist es fast egal, ob ein Engländer vor vierhundert Jahren Elfen und anderes Waldvolk eine Hochzeit feiern lässt oder wie in diesem Fall der wunderbare Stadtnarr im Cafe sitzt und die Menschen beobachtet: Am Anfang ist das Wort und das Wort ist irgendeinem Kopf entsprungen […]
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Verstehen ist nicht: Verständnis haben.

(24.11.2016)
Warum ich so viel darüber nachdenke, wie es zu all dem kommen konnte, warum ich so viele Gedanken daran verschwende, wie aus vielen netten Deutschen AFD-Wähler werden konnten, wurde ich gefragt. Warum ich sogar Parallelen zum eigenen, liberalen Lebensweg suche? Man wolle jetzt etwas tun und nicht mehr nur nachdenken. Man wolle auch gar nicht […]
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Dann wird er halt Skinhead.

(21.11.2016)
So mit 21 oder 22 da war ich über meine damalige Freundin oft und gern zu Gast in ihrer Familie. Beide Eltern: Lehrer. Bruder und Schwägerin, Tante und Onkel ebenso. Fast alle mit langen Haaren und gern zu Besuch in Second-Hand-Shops sowie in alternativen Theaterstücken, Ausstellungen oder auch mal auf ’ner Demo. Im Lehrerrat engagiert […]
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Reibungspunkte II

(18.11.2016)
Gestern geschah folgendes: Ich las einen Artikel von Frau Brüllen, der in 69 launigen Punkten ein paar Details aus ihrem Leben aufführte. Als regelmäßiger Leser überraschte mich keiner davon. Aber auch ich bemerkte, dass es sich dabei um Themen handelte, die man bei entsprechender Laune durchaus kontrovers oder auch bis zur Weißglut diskutieren kann. Ich […]
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Fremdenfeindlichkeit ist keine Sammlung von Einzelfällen in Deutschland

(13.11.2016)
Wisst Ihr was? Ich kann es nicht mehr lesen. Es tut mir körperlich weh, die immer gleiche Verwunderung darüber zu lesen, dass Trump jetzt POTUS ist. Die immer gleiche Verwunderung, dass Menschen tatsächlich einen fremden- und frauenfeindlichen, homophoben (nach Belieben zu ergänzen) Menschen in dieses Amt gewählt haben. Wer nicht blind war konnte es wissen. […]
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#mimimimi – so wars

(12.11.2016)
Ich trug ein nicht als solches erkennbares Peter Gabriel T-Shirt, hatte kurz vor dem Lesen noch etwas mit Kohlensäure getrunken und wurde trotzdem als „routiniert“ bezeichnet. Ich denke, jetzt bin ich bulletproof. Es fängt routiniert an: @jawl. 1/11. #MiMiMiMi! pic.twitter.com/S6LlDNMqZb — #MiMiMiMi! (@4xmi) 11. November 2016 Charlotte „resident“ Jahnz hatte ihre Leserinnen und Leser abstimmen […]
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#WMDEDGT November 2016

(5.11.2016)
sieben Uhr dreißig Leider ist der heutige Aufwachtraum nicht so lustig wie der im letzten Monat – kein Jürgen Hingsen. Stattdessen wachte ich diesmal aus einem Umzugstag auf, in dessen Verlauf mir siedendheiß einfiel, dass wir ja noch gar keine neue Wohnung hatten als der LKW-Fahrer fragte, wo es denn jetzt hingehen soll. Sehr anstrengend. […]
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Ich verstehs ja, aber … aka. Bestandsaufnahme

(6.10.2016)
Und dann sehe ich um mich immer mehr den Rückzug ins Private. Gut kochen, die richtigen Serien auf Netflix schauen und man arbeitet ja auch genug und der Ton im Internet ist ja nun wirklich unaushaltbar geworden. Versteh’ ich. Und dann sehe ich auf der nicht-mittig / nicht-rechten Seite (oder wie auch immer frau und […]
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