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Gründe dagegen, in den Norden zu ziehen:

Hören gerade per Kabel Radio N-Joy. Unerträglich. Nicht so unerträglich wie NDR2, aber beides ist, wenn man den WDR gewöhnt ist eher unterirdisch.
Außerdem will niemand in den Verkehrsnachrichten etwas von Fallingbostel hören, wenn er mehr oder weniger zwangsweise mit BAPs Letztem Lied sozialisiert wurde.

Gründe dafür, in den Norden zu ziehen:
Der Norden ist näher am Meer.


Kommentare

  1. Letzteres reicht doch als Grund völlig aus.
    Außerdem: die Luft, der Wind.
    Ok, die Mentalität der Leute im Norden ist tatsächlich SEHR gewöhnungsbedürftig und bestimmt nicht einfach, gerade für Westfalen und Rheinländer. Aber man gewöhnt sich dran und findet plötzlich daran was Sympathisches.
    Und das Radio? Es gibt kleinere Sender, je nachdem, wo man ist. Zum Beispiel Bremen4, kommt an EinsLive schon ziemlich gut dran. Gerade für die ersten Monate eine gute Gelegenheit, Land und Leute kennen zu lernen und sich mit Dingen vertraut machen, die hier total normal sind.

    Man muss den Norden schon lieben oder lieben lernen, sonst fühlt man sich vielleicht verloren.

    Aber das Meer…das Meer macht alles wieder wett!


  2. also, ich komme ja auch oldenburg und wohne jetzt in der pfalz.

    der norden ist flach, man sieht da gar nix. außerdem ist er weit entfernt vom süden deutschlands und weit entfernt von ‘mitteldeutschland’ aka ruhrgebiet, frankfurt etc. … beides leider interessanter als ‘der norden’. isso. jedenfalls bei mir ;P.


  3. auS oldenburg. aus. nicht auCH. ^^


  4. Klar ist der Norden flach.
    »Hier gibt es nur Flachland aber deshalb einen weiten Horizont«. Dem ist doch nichts hinzuzufügen.


  5. @neous:
    > Letzteres reicht doch als Grund völlig aus.

    Ich denke auch.


  6. Dass das Meer ausreicht, kriegt auch einen Punkt von mir.

    Aber: Rheinländer mögen vielleicht ein Mentalitätsproblem haben, als Westfale hab ich nie wirklich gemerkt, dass ich woanders bin.


  7. Hm… ab und zu vermisse ich schon die einfache Freundlichkeit im Alltag. Die Bremer jedenfalls sind ziemlich stur, was ein einfaches “Guten Tag” angeht. Egal ob auf dem Flur mit Leuten, mit denen man täglich zusammenarbeitet oder in einer Bäckerei. Das ist mir schon aufgefallen. Aber ich habe davor auch in Münster gelebt, das ist vielleicht ein krasser Unterschied.
    Ganz weit im Norden ist das schon wieder anders, da hört man wenigstens immer ein “Moin”. Die Sturheit zeigt sich erst, wenn man die Menschen näher kennen lernt. Vorher reden sie ja nicht so viel ;)

    Und: man wird ständig als Westfale ertappt. Jedenfalls finden meine Kollegen meine “fremde Sprache” wohl immer sehr belustigend. Und das auch noch nach 1,5 Jahren :)


  8. och, irgendwe war ich eh immer fremd und zugezogen – das ist also kein Argument.
    Und eine etwas reserviertere Höflichkeit ist mir lieber als meine Blockwartnachbarin, die mich fast rückwärts in die Wohnung drängt, weil sie so neugierig ist.




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