15 minutes fame

Aus der Kategorie »just read«

Frank Schätzings Lautlos lag seit ein paar Tagen hier herum.
Jede Seite nur die schlechtsitzende Verpackung für Herrn Schätzings Wunsch, so zu sein, wie sein Hauptdarsteller. Und der ist so erbärmlich, dass man ihn bemitleiden möchte.
Traurig auch, dass er im VHS-Kurs »Plots für Fortgeschrittene« so gut aufgepasst hat, dass das Ding trotzdem spannend ist. Wenn man die philosophischen und politischen Teile einfach überliest. Das ist ja auch eine Erkenntnis des Erwachsenwerdens: Man kann auch mal eine Seite überschlagen.
Naja, alles natürlich nur meine Meinung. Das wird sich wieder verkaufen, schon klar.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

13 Reaktionen

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Am 17.04.2006 um 19:40 Uhr antwortete joerg:

Oh Mann, hier liegt seit Weihnachten so’n Buchgutschein rum, für den ich eigentlich dieses Buch holen wollte, weil ich den „Schwarm“ schon ganz gut fand. Aber das überleg‘ ich mir vielleicht jetzt noch mal, zumal bei amazon auch schon einer schrieb, dass er mit seinem Anti-Amerikanismus nervt, und das kann ich ja auch nicht gut haben.


Am 17.04.2006 um 21:19 Uhr sagte Christian:

… da sag noch einer, Bloggen wär nich zu was gut.
Der Schwarm war besser. Um das noch mal deutlich zu sagen.


Am 18.04.2006 um 10:35 Uhr sprach dfusion:

Der Schätzing soll ich lieber auf die Verfilmung von „Der Schwarm“ mit einer verdammt guten Crew und Besetzung konzentrieren… erst danach sollte er wieder anfangen zu schreiben *augenverdreh*


Am 18.04.2006 um 19:28 Uhr ergänzte joerg:

Und was kauf ich jetzt von dem Gutschein?


Am 18.04.2006 um 19:33 Uhr ergänzte Christian:

irgendwas von Stephenson?
Snow Crash fand ich geil.
Cryptonomicon auch, aber stellenweise auch lang…


Am 19.04.2006 um 13:43 Uhr antwortete joerg:

Guck ich mir mal an, danke. Muss vorher noch den Eschbach („Nobelpreis“) fertiglesen. Auch gut bis jetzt.


Am 20.04.2006 um 11:26 Uhr wusste Peter Neuhaus:

Hallo. Nur um mal ironisch was dazwischen zu werfen, was uns die Tränen in den Augen im Halse stecken bleiben lässt: Das sind je genau die Bücher, die man auf einer Blog-Leseliste erwarten würde: bißchen „Schwarm“, bißchen was von Andreas „Jesusvideo“ Eschbach und dann noch das Cryptonomicon hinterhergeschoben. Die Welt ist halt doch, was der Fall ist. Nicht, dass mir das eines dieser Bücher auch gefallen hat. Aber: Wie wärs mit etwas Literatur für den Buchgutschein?


Am 20.04.2006 um 11:28 Uhr sagte Peter Neuhaus:

… da muß ich leider korrigieren: Ich wollte schreiben, dass mir eines dieser Bücher nämlich sehr wohl und sehr gefallen hat.


Am 20.04.2006 um 13:17 Uhr sagte Christian:

[ironie]ach, Literatur, wer braucht schon Literatur?[/ironie]

Dann gib doch mal einen Tip. So für den Literaturgutschein. Der Joerg und ich können ja immer nur Musiktipps geben…


Am 20.04.2006 um 22:11 Uhr sagte Jules:

*buchhändlerinmeldetsich* erstens ist „lautlos“ die neuauflage eines alten titels vom schätzing, und dass goldmann dieses komische cover geqählt hat, sollte natürlich wiedererkennung bewirken. vorher gab’s das buch schon ewig beim kölner emons-verlag.

zweitens zum thema literatur: schwarm ist unterhaltung, definitiv. stephenson würde ich da nicht zwingend einordnen, und gut lesbare literatur war für mich in letzter zeit „noll“ von nina jäckle oder aber „schattenkind“ von p.f. thomese. sonst fällt mir gerade nichts ein. höchstens noch „april in paris“ von wallner, aber das ist schon wieder so auf verkäuflichkeit gebürstet.

liebe grüße
jules


Am 21.04.2006 um 11:26 Uhr meinte joerg:

Ja, ich fühl mich auch ganz schlecht, nicht mal meinen eigenen intellektuellen Ansprüchen zu genügen, geschweige denn denen anderer Leute. Wie konnten die so einem eschbachundschätzinglesenden Banausen wie mir ein Abitur geben? Dabei hab ich sogar schon mal was von Nabokov gelesen. (Hätte man so einem Blogger jetzt nicht zugetraut, wa?) Allerdings auch schon mal was von Grisham, wie ich zu meiner Schande gestehen muss.
Aber wie Christian schon sagt, dafür sind wir bei Musik Auskenner, ätsch.


Am 21.04.2006 um 11:47 Uhr meinte Jules:

ich trau ja bloggern alles mögliche zu – auch nabokov. aber statistisch lesen sie halt häufiger grishamschätzingundkonsorten. *seufz*


Am 21.04.2006 um 14:14 Uhr wusste joerg:

Blogger sind halt auch keine besseren Menschen als der Rest der Bevölkerung. *mitseufz*


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