Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

2006 – der erste Rückblick

Ich mach mal live-blogging. Ich mag ja den RTL-Jahresrückblick.

  • Ach ja, der KerkelingSchlämmer beim Jauch damals. Konnte ich ja nicht so gut haben – Hape ist einfach zu gut in der Rolle.
  • Schwimmerin? Hm. Sport geht ja meist komplett an mir vorbei. Und schwimmen erst recht. Aber war dieses Jahr nicht irgendwas mit Fußball?
    Oh. Die ist aber konzentriert. Versucht ja druckreifes hochdeutsch zu sprechen.
  • Natascha Kampuschs Mutter. Hm. Da bleibt nicht viel zu sagen.
  • Hm, interessant – bei der Ankündigung vor den Verbraucherinformationen (was bitte ist ein Balconnet-BH?1) bekamen Tokio Hotel weniger Applaus als die deutschen Fußballer (also war da doch was mit Fußball dieses Jahr…) – sinkt da ein Stern oder können die Fans sich die Eintrittskarten nicht leisten?
    1) Aha. „Vorteilhaft betonen“ klingt super.
  • Ah, jetzt erklärt er, was da mit Fußball war dieses Jahr.
    Und wer da jetzt das ganze Studio verordnet fröhlich die Fähnchen schwenken sieht, der weiß, warum die Stimmung im Sommer eben doch die Ausnahme war.

    Herr Lahm kann ja auch Anzug tragen. Und schwarzes Hemd im schwarzen Anzug find ich ja auch immer gut.

    Lichtschalterschießen. Oh Mann. Ob die es nicht hassen, im Fernsehen immer den Kasper machen zu müssen?

    Und der Xaver darf auch nochmal singen. Hach ja, haben wir ja alles nochmal zusammen. Instant-Emo galore.
    Aber immerhin spielen die live. So wie sich die Band durch den Übergang zwischen den Songs gehoppelt hat – das ist definitiv live. Und pfeifen tuts. Naja, man muß halt geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang.

  • Hm, Verbraucherinformationen. Muß mir diesen Balconnet-BH nochmal genauer ansehen.
  • No no never. Hab ich doch heute Nachmittag noch schlecht gecovert auf dem Soester Weihnachtsmarkt gehört. Eingerahmt von „Geile Zeit“ und „Do they know it’s Christmas“.
    Gib uns das Lasso, Jane!
  • Ah, Verbraucherinfos. Und Hugh Grant kommt Weihnachten im Fernsehen. Noch mehr Instant-Emo.
  • Und noch mehr Fußball. Und Kinder. Mit ’ner rührenden Kaugummie-Geschichte.
  • Und schon wieder der Schlämmer Kerkeling. Tja, so muß mans machen. Sasha war zu Dick Brave-Zeiten auch immer zweimal in den Sendungen. Dumm ist das nicht.
    Jakobsweg. Soso. Sinnsuche galore. Aber der Weg ist ja eigentlich total egal – so lange man am Ende irgendwie bei sich ankommt.
  • Ach ja, der Buchhalter, der zum Internetexperten wurde. Kommt das auch schon im Fernsehen an *zzz*
  • Ach, ich mag nich mehr. War ja eh nix los, dieses Jahr. Und dass Shanghai Puff und Take That noch kommen, das reicht mir jetzt ehrlich gesagt nicht.

10 Antworten zu “2006 – der erste Rückblick”

  1. Olli G. sagt:

    also die prinzen sind doch immer klasse :-) ihr medley auf die verschiedenen hits ist doch immer klasse. ich mag das

  2. Nessy sagt:

    Jahresrückblicke langweilen mich, vor allem so lange, in denen alles durchgenudelt und wiedergekäut wird. Eine knackige halbe Stunde mit Harald Schmidt würde mich reichen.

  3. Christian sagt:

    Ja, an sich mag ich die Dinger – aber wie so oft – wenn es infaltionär wird nutzt sich ja alles ab. Und ich bin dann ja auch ausgestiegen :-)

    Btw: machen die Prinzen eigentlich noch was anderes, als einmal im Jahr bei Jauch ein Hit-Medley zu singen?

  4. joerg sagt:

    Bester Jahresrückblick (ohne Harald Schmidt, aber dafür auch garantiert ohne Prinzen) „Album 200x“ im 2DF, dieses Jahr am 17.12.

    @Christian: Zum Glück nicht! :-)

  5. S. sagt:

    „Album“ ist ja auch mein absoluter Favorit.
    Früher lief das Silvester und/oder Neujahr und ich habe das immer geguckt.
    Aber jetzt? 17. Dezember?
    Wer denkt denn da schon 2 Wochen vor Silvester dran. Deswegen habe ich das jetzt schon jahrelang verpasst.

    „Album“ haben wir schon zu Schulzeiten immer im Geschichts-LK geguckt. Da hatte unsere Nonne – jaja… – immer eine gute Stunde Pseudo-Tagesaktualität zu liefern.
    Nur bei den alljährlichen Szenen vom Karneval in Rio und nackigen Mädchen wurde sie ganz hektisch, stammelte was von „kein geschichtlicher Bezug“ und spulte schnell vor.
    Ach, war das noch schön, damals.

  6. Christian sagt:

    da muss ich Dir ja ausnahmsweise mal widersprechen – das war nicht schön damals.
    Das war ganz, ganz gruselig.

  7. Nessy sagt:

    Wohlig gruselig, sagt eine ebenfalls von der Geschichtsnonne Heimgesuchte.

  8. Christian sagt:

    DIE Geschichtsnonne? Also DIE Geschichtsnonne, die immer redend reinkam, und redend rausging, DIE Geschichtsnonne mit den berüchtigsten Tafelbildern, DIE Geschichtsnonne die etwas Schlüsselwort-fixiert war, DIE Geschichtsnonne, die später gerne mal komplette Stunden inklusive Tafelbild und Hausaufgaben doppelt gab weil sie langsam verschusselte?
    Ja wie? Wo kommst denn Du weg? Kennen wir uns?

  9. Nessy sagt:

    DIE Geschichtsnonne, allerdings nur ein Halbjahr lang. Angefangen hat’s mit der netten Englischlehrerin Frau N., die mittlerweile in Rente ist. Dazwischen hatte ich auch mal den schwitzenden Lateinlehrer … ach nee, das war Sowi-Zwangskurs.

    Ich kenne Dich nur vom Sehen. Ich habe Mitte der 90er mal mit Deiner Frau Theater gespielt. Habe Dich über den Mann² entdeckt.

  10. S. sagt:

    Jetzt bin ich aber auch neugierig.
    Wo haben wir denn zusammen Theater gespielt? Und vor allem: Was denn?
    In den 90ern habe ich mir doch so einiges weggespielt.
    Erzähl mal.

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