Aber wir haben uns Mühe gegeben.

Aus der Kategorie »just people«

Ich bin ein guter Mensch:

Wenn ich mein Auto sparsam fahre, komme ich (also es) mit Fünf Komma wenig Litern Diesel auf Hundert Kilometern aus.

Oft fahre ich tagelang gar nicht.

Ich mache alle Lampen hinter mir aus. Und hinter ihr. Sofort.

Tagsüber ist hier im Haus keine Heizung an. Mein Büro braucht nur etwas Sonne und der Rest des Hauses kann ja gerne kalt sein.

Ich versuche, StandBy-Geräte auszuschalten und mein Computer hat eine Master-Slave-Steckdose, die alle Geräte ausschaltet, wenn ich den Rechner runterfahre. Und weil ich nur mir laufendem Fernseher einschlafen kann, hat der eine Zeitschaltuhr.

Papier und Glas werden getrennt und zum Container gebracht.

Der Server hat keinen Monitor, sondern wird nur fernbedient.

Ich versuche, nicht in Läden zu kaufen, in denen die Mitarbeiterführung bekanntermaßen nur auf dem Prinzip „Knechte, oder Du fliegst“ beruht.

„Geiz ist geil“ und ähnliche „hauptsache Billig“ – Mentalitäten sind Müll. Ich möchte qualitativ gute Dinge haben, die mit Sorgfalt und Zeit hergestellt wurden. Das ist besser für die Herstellenden und die Dinge halten länger. Tschibo ist ein Kaffeeröster und KIK empfinde ich eine Beleidigung für Augen und Ohren. Mal so als Beispiel.

Keine Dosen, kaum Flaschen. (Ich trinke aber auch einfach zu wenig)

Hausmüll wird nicht getrennt. Gibt immer wieder Ärger und so bemühe ich mich dann wider meine Überzeugung, dass die eh alles wieder zusammenkippen.

Ich bin erst zwei mal geflogen und muss auch gar nicht weit weg in den Urlaub.

Ich bin ein schlechter Mensch:

Manchmal fahre ich mein Auto nicht sparsam. Man will ja schnell da sein, wenn man für einen Tag ans Meer fährt.

Die Master-Slave-Steckdose am PC funktioniert nicht richtig. Ist aber auch egal, weil die Rechner oft tagelang durchlaufen.

Hier im Haus sind durchgängig nur Halogenstrahlerchen. Damit wir gar nicht über hässliche Energiespardinger diskutieren müssen.

Wenn ich unterwegs bin, kaufe ich Fertig-Pamp an Tankstellen, statt mir einfach ein Brot mitzunehmen.

Ich habe keinerlei Ahnung von Saisongemüse, esse halt was ich mag und weiss auch nicht, wo meine Sachen herkommen.

Ich mag den Bio-Supermarkt hier im Ort nicht. Also, ich mag ihn schon, finde ganz toll dass es ihn gibt und finde auch, dass alle da einkaufen sollten – aber ich stehe nun mal auf die bunten Markenverpackungen aus dem bunten Supermarkt. Wenn ich drüber nachdenke, dann ist das eine Geschichte für Verpackungs- und Ladeninneneinrichtungsgestalter. Aber wahrscheinlich kämen dann die Ökos nicht mehr. Hm, das spricht doch eigentlich erst recht dafür… aber ich schweife ab.

Via Anke.


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