Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Adrenalinpostings

Idealerweise trinkt man vor der Fahrt so viel Kaffee, dass man die Fahrt durch die Nacht hindurch nicht müde wird und genau noch hellwach zu Hause ankommt.
Dann braucht man meist noch so ein paar Minuten einschläferndes Fernsehen – davon gibts nachts ja genug – und man kann schnell und tief schlafen.
Die beiden Rehe gönnten mir den Schlaf wohl nicht und stellten sich einfach mal so auf die Straße.
Gut zu wissen: die tausendmal durchdachten Abläufe (Vollbremsung, Fernlicht aus und hupen. HUPEN!) haben sich trotz mangelnder praktischer Übung als Reflex festgesetzt und alle Beteiligten kamen mit einem gehörigen Schrecken davon.
Aber jetzt bin ich sowas von hellwach.

Aber sowas von.

Info am Rande: Der nicht amtlich bestätigte Rekord Troisdorf – Menden liegt jetzt bei 62 Minuten.
Just kidding. Dann wäre ich ja stellenweise mal zu schnell gefahren.

12 Antworten zu “Adrenalinpostings”

  1. Pepino sagt:

    Wäre lustig, wegen solch eines Eintrages einen Strafzettel zu bekommen ;-)

  2. Christian sagt:

    Tja, aber wie?
    „Sie übertraten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von, äh, also äh, um ca… also, äh….“
    Oder wie?

  3. joerg sagt:

    Über den könnte man ja dann wieder bloggen. (Perpetuum mobile!)

  4. Ebola sagt:

    Ein ähnliches Erlebnis hatte ich letztes Jahr.
    http://www.extremefarming.de/pivot/entry.php?id=1484
    Sehr heftig.

    ps.
    Zeit ist relativ. Vielleicht war’s ja eine temporäre Raumkrümmung ;)

  5. Christian sagt:

    klar ist Zeit relativ. je mehr man sich der Lichtgeschwindigkeit annähert, jedenfalls :-)

  6. smiley sagt:

    Am gestrigen Abend: Köln/Palladium -> Engelskirchen: 33 Minuten. War zumindest mit diesem Auto ein persönlicher Rekord. Zum Glück ohne Wild. Wo war das denn? Seitdem mir vor 4 Jahren mal innerorts (bei entsprechend angepasster Geschwindigkeit – vor mir war ein Schwerlasttransport) ein Reh vor das Auto sprang, und ich als blutiger Fahranfänger den genau falschen Reflex anwendete, das Reh leider trotzdem nicht verfehlte, aber wenigstens keinen Gegenverkehr hatte, brauche ich nachts sehr selten aufputschende Mittel im Auto.

  7. Christian sagt:

    : Wo war das denn?
    Kurz vor Menden, auf der L682, ziemlich genau da

  8. Sven sagt:

    Ja, Zeit ist zwar relativ, das bedeutet, wenn man sich schnell bewegt, altert man wenig.
    Aber wenn die Rehe einem durch den Schreck 1000 Gehirnzellen töten, relativiert sich der Effekt ziemlich schnell (daher wahrscheinlich auch Relativitätstheorie).

  9. liljan98 sagt:

    Du hast sie wenigstens erst noch stehen sehen und konntest irgendwie reagieren. „Meins“ sprang mir einfach im falschen Moment vors Auto. Aber die Erfahrung ist so oder so nicht schön, das weiß ich nun auch.

  10. Christian sagt:

    Im Vergleich muss ich sagen: wenn ein Tier noch vor dem Kühler steht und Dich erstaunt anguckt – und dann beim nächsten Hupen zu verschwinden ist das definitiv besser, als wenn Du ihm beim Sterben zugucken musst.
    Ich kenne beides. Eins brauche ich nicht noch mal, besten Dank.

  11. Ich hab ja in der Oberstufe in Mathe gefehlt – kann mir also mal bitte jemand ausrechen, wie wahrscheinlich es ist, dass mir auf zwei Rückfahrten von Troisdorf zweimal Rehe vors Auto springen?

  12. […] Welches Auto fahrt ihr aktuell und wie findet ihr es? Einen Golf IV Kombi Avant Steilheck Variant Kombi. Diesel. Und ich finde ihn toll. Ich habe quasi den gleichen Wagen schon davor gefahren und als der Leasingvertrag auslief gleich noch einmal den gleichen bestellt. Der neue hatte dann – Sondermodell zum Abschluss der Golf IV-Reihe sei Dank – ein paar Features und 10 PS mehr, das fand ich aber ok. Er ist mit allem Komfort ausgestattet, den ich mir vorstellen kann, ist bequem, schnell, sparsam, groß genug, schön, fährt sich wunderbar, bringt mich in drei Stunden ans Meer oder nachts in exakt einer Stunde von der Bürokollegin nach Hause und stoppt trotzdem rechtzeitig, falls sich Rehe auf der Fahrbahn tummeln – er ist also einfach toll. […]

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