Anders?

Aus der Kategorie »just people«

Mitte des letzten Monats saßen wir mit ein paar Bekannten zusammen und natürlich(?) fragte irgendwann auch irgendwer, was wir denn Weihnachten so machten. Wir erzählten also, dass wir eigentlich quasi nichts machen würden. Dass nur an einem Weihnachtstag der Liebsten Mutter vorbeikäme und wir sonst an einem Konzept feilen würden, in dem geschlossene Rollos und ein großer Stapel DVDs eine wichtige Rolle spielen würden.
Wie man so etwas denn tun könne, wurde erschrocken gefragt. Wo doch Weihnachten das Fest der Familie und des Friedens und was denn die Rest-Eltern dazu sagen würden? Und ob denn das nicht sehr traurig sei. Und schenken würden wir uns auch nichts? Nein, wie furchtbar. Und so weiter und so weiter.

Wie man es so tut, fragten wir denn dann im weiteren Verlauf des Gesprächs auch artig zurück, was denn er so zu Weihnachten …? „Ach hör mir auf, das wird ganz schlimm“, tönte es uns entgegen. Da waren dann die einen Eltern die kamen zu Besuch und wollten auch übernachten und das sei immer so anstrengend, die anderen seien auch entsprechend beleidigt, dass sie dann erst am zweiten Tag besucht würden und dann sei ja nur der Samstag Zeit, um die Gutscheine und die Dinge, die man umtauschen müsse zu erledigen und eigentlich brauche man nach den schlimmen Tagen bestimmt erst einmal Urlaub.
„Ach, was habt Ihr’s gut“ seufzte es uns entgegen.

Hm?


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

2 Reaktionen

Am 02.01.2009 um 13:12 Uhr kommentierte Herr Trotzdem:

Das ist ein wenig schizophren. Aber irgendwie auch alltäglich. Quasi der ganz normale Wahnsinn. Erschreckend.


Am 03.01.2009 um 1:14 Uhr sprach Rob:

Meine Frau ist ein Stück älter als ich und hat nicht nur Kinder, sondernd inzwischen auch Enkel. Also auch ich. Die Kleinen haben sich durch 30 Tonnen Geschenkpapier und anderes Zeuge gekämpft, während die Alten geradeaus in das Fernseh geguckt haben.

Da mich Fernsehen nicht interessiert, hab ich mich mit den Kleinen zurückgezogen, und da ich mich mit Kindern nicht auskenne, haben wir gesungen. „Zwe Chenesen..“, „Es war einmal ein Kuckuck…“… Danach hab ich Märchen vorgelesen und das Wally-Plastikzeug blieb liegen…


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