Dann doch ein paar Worte.

Aus der Kategorie »just people«

Also: meine Begeisterung von heute morgen bezog sich auf das United Jazz + Rock Ensemble, dem ich gestern Abend ein vorletztes mal zuhören durfte.
Viel gibt es zu sagen über diese phantastische Band und auch viel über den Abend.
Die Band hat sich in aller Bescheidenheit auf Ihrer Website selbst ganz gut beschrieben, da muss ich hier nicht mehr nach Worten suchen, nicht mehr versuchen zu beschreiben, wie sich da 10 Ausnahmekünstler auf der Bühne zueinander tun und zusammen eine einzigartige Magier heraufbeschwören.
Wer das UJ+RE nicht kennt, dem sei ein Besuch bei 2001 empfohlen, dort gibt es die CDs.

Gestern Abend hat mich schockiert, dass ich anscheinend der einzige Nicht-Lehrer im Saal war.
Ich glaube Herr Mittermayer hat dieses Bild vom Oberstudienrat beim Jazz-Festival gezeichnet: Campingstuhl auf der Wiese, links die Kühltasche, die Augen zu und sowohl mit dem Kopf als auch mit dem ausgestreckten rechten Zeigefinger so heftig wie unrhythmisch Takte in die Luft schneidend.

Sie alle waren gestern Abend da.
Alle.

Vier Leute in der Reihe vor mir bedeuteten vier verschiedene hilflose unrhythmische Schaukelbewegungen.
Eine Ansage, bei der die Saal-Anlage noch nicht an war, vier verschiedene Zwischenrufe. Nicht einfach „Lauter!“, wie man es verstehen könnte, sondern lange, laute selbstgefällige Erklärungen, warum denn jetzt was nicht ging, und warum man jetzt empört war.

Gut, dass die P.A. dann doch ging und die Band schnellstmöglich alles vergessen machte.

Allergrößtmöglichen Respekt an dieser Stelle an Barbara Thompson, die unglaublich schwach wirkte und trotz ihrer Krankheit spielte.

Kritik am Auftritt spare ich mir, Lobhudeleien langweilen, wenn man sie liest; ich fahre Sonntag nach Hannover und höre sie mir ein letztes Mal an. Dann kaufe ich mir die noch fehlenden CDs und trauere still darüber, dass es die Abschiedstour ist in mich hinein.

Ps.: Es gibt noch Karten.


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