DAU oder nicht DAU

Aus der Kategorie »just people«

– das ist manchmal eine schwere Frage.
Komme ich dch gerade von … – nennen wir ihn einmal X.
Sein Rechner geht nicht.
Ich frage also, was er denn gemacht hat.
„Nichts“
Ja, das weiss ich, sage ich, aber sag doch mal, was Du denn so gemacht hast.
Langer Rede, kurzer Sinn, ich habe seinen Rechner wieder davon überzeugt, dass 1024*768 eine hübschere Auflösung als 640*480 ist und es mehr als 16 Farben gibt.
Woran es lag? Fragt mich nicht.

Interessanter ist auch all das, was so nebenbei anklang.
„Hast Du neue Virendefinitionen?“
Nein, Du hast das doch im Juli neu gemacht, musste ich etwas tun?
„Ja, aktualisieren. Hat der Computer nicht gefragt, ob er die Definitionen aktualisieren sollte?“
Weiss nicht
*Klick Klick Klick *(Taskplaner)
„Schau mal, hast Du schon einmal so ein Fenster gesehen?“
(Entrüstet) Nein! … noe, hm, (zögernd) jahaa, was ist denn das?
„Lies‘ doch mal“
(Liest) Sollen Ihre Virendefinitionen jetzt auf den neuesten Stand gebracht werden?
Ja, das kenne ich, das hab ich immer weggemacht, das hat mich bei der Arbeit gestört“

Worauf ich mich frage:
Ist Billy Boys Anspruch, einen Rechner zu bauen, der dem Benutzer alles abnimmt richtig?

Oder müßte man einfach jedem Computerkäufer erst einmal einen Computerführerschein aufzwingen?
Die „ersten Schritte“ bei manchem „Ich bin doch nicht blöd“ oder „Geiz ist geil“-Rechner sind weniger ausführlich als die Bedienungsanleitung meines Toasters – das kann gar nicht gutgehen.

Gleichzeitig können die Rechner aber neben dem klassischen Office-Kram, der ja „völlig selbstverständlich“ ist auch noch Videos zeigen, speichern, schneiden, Grafiken erstellen, 3D-Bilder rendern, Musik machen, …, …, …

Das ist ja einfach.
Bin ich jetzt schon drin?

Dass man da denkt, dass ein Brief sich quasi alleine schreibt ist doch verständlich, oder?
Und Ahnung davon, was eine Datei ist, und warum und wofür es Ordner gibt muss man ja auch nicht mehr haben.

Ich weiss es nicht mehr.
Ich glaube nur, ich will keine Rechner für GNUs mehr pflegen.

Auf zum T-Shirt – Drucker:
No, I won’t fix your computer!


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