Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Winterswap – Playlist.

Wo Du gerade da bist, kann ich Dir ja auch kurz erklären, was ich mir bei meinem Winterswap gedacht habe:

1. Peter Materna – SFE (Jazz Contract)

Smooth und jazzy gehts los.
Bei Peter Materna spielt der Ex-Schlagzeuglehrermeines Ex-Schlagzeugers Schlagzeug – daher kenne ich den Mann.
SFE steht für Shamanboy fear Elephant.
Aber wie so oft bei Jazz-Titeln verstehe ich den Zusammenhang nicht.

2. Miles Davis – Chez le photographe du motel (Ascenseur pour l’Achafaud)

Miles muss natürlich dabei sein.
Hier mit dem dritten Take zur Aufnahme dieses Stücks.
Die Aufnahmen zu diesem Soundtrack sind der Geschichte nach in einer Nacht live eingespielt worden.
Die Stimmung bleibt jazzig, akustisch, ruhig; das zweite smoothe Stück.

3. Dido – My Lover’s Gone (No Angel)

Dido ist immer noch ruhig, aber wesentlich moderner, elektrischer als die beiden ersten Stücke. Ruhig und ein bisschen melancholisch geht es also in die dritte Runde…

4. Tab Two – Vorfilm (Sonic Tools)

… schafft aber einen schönen Übergang zu ein bisschen mehr Beat. Immer noch ruhig, aber grooviger kommt dieser wunderschöne Remix von Tab Two daher.

5. Miles Davis – The Doo Bop Song (Doo Bop)

Der Beat rückt weiter nach vorne – und der „wahre Liebe“-Gucker kennt das Stück.
Noch einmal der grosse meister, diesmal mit einem posthum gemixten Ausflug in Richtung HipHop-Beats.

6. Till Bronner – Dim The Lights (feat. Mark Murphy) (Blue Eyed Soul)

Auch Til spielt mit den HipHop und R’n’B – Beats – hier aber weiterhin von unserer Gesamtstimmung ruhig und träge.

7. Gurus Jazzmatazz – Timeless (feat. H. Hancock) (Jazzmatazz Vol.3)

Guru gibt da noch einmal mehr Druck in die Bassbox.
Herbie Hancock begleitet ihn hier auf der dritten CD des Jazzmatazz-Projektes mit den typischen Hancock-Synths im Hintergrund.

8. Morcheeba – Tape Loop (Who can you trust)

Morcheeba kommen uns wieder etwas ruhiger, schaffen aber den Übergang in die elektronishere Ecke.
Hörer, die Morcheeba erst ab „Rome wasn’t built in a day“ kennen, werden über die Roots der Band erstaunt sein.

9. Etienne de Crecy – Relax (Tempovision)

Der Übergang ist komplett – wir sind jetzt elektronisch.
Ausserdem etwas schneller, vielleicht auch fast tanzbar, chillbar oder wie auch immer die Jugend das heute nennt.

10. Katja Riemann – hier und jetzt (Nachtblende)

Tanzbar – wenn man es möchte.
Ein schönes grooviges Dance-Stück auf einer sonst traurigeren Platte schenkt uns Frau Riemann hier.
Und schafft so ausserdem den Übergang zu den Göttern der modernen Tanzmusik …

11. Faithless – Hem of his garment (Sunday 8pm)

… die aber auch langsamer und von der Anmutung her stellenweise fast akustisch können.

12. Luka Neuser – Regenzeit (Single)

Und so schliesst sich der Kreis. Luka Neuser kommt aus der Ecke der Jazzkantine.
Deutsche Texte, Musik, für die mir die Schublade fehlt, die aber hier gut einen Abend am Kamin zu Ende gehn läßt, nicht ohne vorher noch einen Abstecher zu ….

13. Jewel w/ Flea – You Were Meant For Me (Live at Letterman)

Jewel zu machen, die sich hier in der Letterman-Show von Flea begleiten läßt.
Eine ungewöhnliche Besetzung, die aber gut passt.
Ausserdem kommen wir so zum Schlusspunkt, zu …

14. Heyday – Could be day could be night (Wide awake)
Heydays erste Single ist ruhiger als der Rest ihrer hervorragenden Debut-Albums und passt so gut an das Ende unseres kaminabends.
MIt dem Rest ihres Albums haben sie sich unter anderem den Reamon- und auch einen Kravitz-Support gesichert.
Und das zu Recht.

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