Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

So heiss ist Juliette im Bett

… habe ich gelesen.

Bzw. hätte lesen können. Denn so – oder so ähnlich – steht es heute auf der Bildungszeitung.

a) Schön, dass sie wieder jemanden ausgegraben haben, der auch ins Scheinwerferlicht will.

b) was soll er denn sonst sagen?
Nehmen wir einmal an, er hat wirklich mit ihr gevögelt.
Für ONF (Otto-Normal-…) dürfte es nicht so viele Möglichkeiten geben, auf so ein Höppelchen (wie wir es mal nennen wollen) zurückzuschauen.

Wenn es relativ normaler Sex war, dann muss er entweder darüber herziehen, um sich gut darzustellen (denn wer hat schon einfach normalen Sex? Haben wir nicht alle ständig den Sex des Jahrhunderts?) oder er muss die Sache rückblickend ein bisschen schönen.
Oder der Sex ist wirklich besser als sonst. Warum dann schlecht daran zurückdenken?
Oder die Nacht war scheisse, dann vergesse ich das ganze doch am besten so schnell wie möglich.
Macht zwei zu eins Möglichkeiten für einen echt guten Blick zurück.

Juliette sieht gut aus und ist durchtrainierte Tänzerin; das alleine sollte einem ONF für ein paar Punkte reichen, bevor überhaupt etwas passiert ist.

Zusammen mit der eben aufgestellten These st die Chance also gross, dass Sex mit Juliette einfach gigantisch war.
Immer.

Bleibt die Frage, warum sich da überhaupt irgendjemand für interessiert.
Und ob Juliette nicht einiges mehr zu bieten hat als die Sex-Erinnerungen von jemand anders.

Ich denke schon und schliesse diese kleine Abhandlung über das Paarungsverhalten unsere zivilisierten Welt.

Sorry, Juliette, Deine Schlagzeile war der Auslöser – es hat nichts mit Dir zu tun.

Kommentare sind geschlossen.

»