Soloalbum.

Aus der Kategorie »just people«

Ach ja, ich wollte ja noch etwas über „Soloalbum“ sagen.

Inzwischen habe ich ihn geshen.
Hm.
Das Buch habe ich damals gelesen aber anscheinend völlig vergessen, denn ich kann mich nicht an das geringste bisschen erinnern. Zwei, drei kleine Bruchstücke vielleicht, aber das kann auch Jochimsen, Goosen, Dosenmilch, Generation Golf oder sonst irgendtwas aus der „Kollektiv an die 80er“-Erinnerungsecke gewesen sein.
Da ich auch beim Film kein einziges Gefühl von „ach ja“ bekam können Film und Buch auch nicht so viel miteinander zu tun haben. Heisst ja auch „Film nach“ und nicht „… – der Film“.
Prima – das mache ich mit meiner nächsten Band auch so. Unser Album heisst dann „Harry Potter – Musik nach den Filmen“.
Aber ich gleite ab.
Nora ist ja schon ziemlich süß, keine Frage. Bis jetzt war sie mir nur durch schnodderige MTV-Moderationen und ein paar echt geile Besuche bei Herrn Raab aufgefallen.
Der männliche Hauptdarsteller (er möge mir verzeihen, ich kann mir fast nie Namen merken) passte nicht zu dem Fitzelchen Erinnerung an das Buch. Schlimmer aber: er passte auch nicht so gut in die Rolle.
Zu glatt, zu Jüngelchen, zu immernoch sympathisch.
Zu doof.

Und nicht konsequent umgesetzt, da hätte die Rolle mehr hergegeben; mehr Arschloch wäre in diesem Fall mehr gewesen.
Oasis sind ja auch nicht dafür bekannt geworden, dass sie hin und wieder einmal „Fuck“ sagen, da muß schon mehr her.

Ziemlich wenig Story für 90 Minuten Film, oder ist mir das nur so vorgekommen? Und dann auch noch vorhersehbar, na ja.

Unterhaltsam wars trotzdem, zwischendurch kamen immer wieder mal kleine, nette, gut beobachtete Momente, die viel Freude machten.

Hat hier jemand nach „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ gefragt?
Och jo.


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