Was mag wohl aus ihm werden?

Aus der Kategorie »just people«

Ein Kunde? Oder doch mein Kundenberater?

Da komme ich doch gerade von der Bank mit der gelben Sonne im Logo (oder was auch immer das sein soll).
Und habe gelernt, wie Geld verschwindet.
Einfach ins nichts.

Ich hatte dort noch ein Sparbuch, auf dem eine Mietkaution hinterlegt war.
Das Sparbuch war also quasi verpfändet und ich konnte nicht an das Geld.
Unsere Vermieterin aber auch nicht, da sie keine Vollmacht für das Konto hatte – wir mussten also auf jeden Fall zusammen hin.

Im Januar hatte ich den letzten Auszug bekommen – da waren dann die Zinsen vom letzten Jahr drauf – und auf diesem meinem Auszug stand unten rechts eine schwarze 205.

Heute lösen wir das Sparbuch auf und der Mann am Schalter läßt sich von mir den Auszug und von der Vermieterin die Verpfändung geben, schaut drauf, nickt, tippt was in den Rechner, teilt mit „Ja, da sind jetzt 189 EUR drauf“ – und ich gucke ihn verwirrt an.

Ich: Wieso, ich hab doch 205 auf dem Auszug stehen?
Er: Ja, aber da war noch eine Überweisung.
Ich: Aha? Von wem? An wen?
Er: Weiss nicht.
Sie (hektisch): Ich wars nicht…
Ich zu ihr: Geht ja auch nicht, Sie kommen ja nicht dran.
Er fröhlich: Stimmt. Und Sie auch nicht ohne die Vermieterin.
Ich: Ja und wo ist das Geld jetzt hin? Ich habe ja auch keinen Auszug bekommen – dann hätte ichs ja gewusst.
Er: Stimmt – Da ist kein Auszug rausgegangen.
Ich: Und wo ist das Geld hin? Wer überweist von meinem Sparbuch an das ich nicht kann Geld?
Er : Weiss nicht. Kann ich aber auch nicht nachgucken, das steht hier nicht.
Ich: Und wo steht es? Wo können Sie es nachgucken?
Er: Ja, da muss ich dann mal die Zentrale anrufen – können wir Sie telefonisch erreichen?

Nicht dass es mir jetzt um die 15 EUR geht.
Aber um den Rest…

Stay tuned, we’ll keep you up to date.


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