Steely Dan

Aus der Kategorie »just people«

Woher haben Steely Dan eigentlich ihren Namen? Ist das eine 250.000 EURO-Frage?

Viel wichtiger im Moment für mich: Bedeutet Everything must go, der Titel ihrer neuen CD, dass sie sich wieder verabschieden?

Ich möchte es nicht hoffen.
Denn die Platte macht da weiter, wo die letzte und die davor und die davor und … aufgehört haben.

Und das heisst in diesem Fall, dass es sich wieder um hervorragende Musik handelt.

Um wunderbare Songstrukturen, kleine harmonische und rhythmische Spielereien der Extraklasse, kleine wunderschöne Melodien hier, Grooves da, Fill-Ins dort, Bläser-Riffs und Backing-Vocals woanders – und alles zusammen bildet wunderbare Songs.
Alle sehr sehr relaxt, beim ersten Hören mag man vielleicht sogar „Fahrstuhlmusik“ denken.
Aber dann entdeckt man bei jedem Mal wieder neue Details, merkt was in diesen Songs alles passiert, freut sich über die wunderbar zurückhaltende Art, in der Walter Becker seine kleinen Gitarreneinwürfe und Soli in die Songs streut.
Und auf einmal kann man sogar morgens um 3 in einem kleinen Club gut dazu tanzen.

Eine Platte von einer der bekanntesten unbekannten Bands der Welt, einer typischen musicians musician – Band, die (wieder) sehr viel Freude macht.

Wer mehr über Steely Dan wissen will, besucht steelydan.com.

Hat hier jemand „Sing mal was von denen was ich kennen könnte“ gesagt?
Der WDR hat „Rikki Don’t Lose That Number“ in dem ach so lustigen Spot verbraten, in dem der Typ und die Frau sich nur in Songs aneinander annähern.
Ganz am Schluss.
Läuft aber auch gelegentlich im Radio.

Ach ja – um die Eingangsfrage zu beantworten: they decided to name the band „Steely Dan“ after a dildo in William Burrough’s „Naked Lunch.


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