Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Trifft ’n Bass ’n Stick oder: Trifft ’n Bass ’n Ton.

Gestern Abend war er dann also, der katastrophale Abend 2003.
Für alle, die es nicht wissen, das ist eine Veranstaltung der Katastrophen Kultur, bei der jeder aufführen darf, was er schon immer einmal aufführen wollte.
Bass wollte etwas aufführen, Stick machte mit und Stimme kam dazu (genauer, DIE Stimme kam dazu nachdem die andere verstummte. Alles nachzulesen bei TheMM, wenn man nach Bass sucht)
Damit der Abend klappen kann gibts eine kurze Durchlaufbesprechung, damit dann an dem Abend nicht zu sehr Schopenhauer auf Gassenhauer trifft.

Nachdem der Abend sehr klamaukig zu werden drohte, hatten wir uns mit unserem Musikblock schon an den Beginn des zweiten Teils – direkt an die Pause gewünscht. Pure Taktik – die Leute, die nach der Pause noch da sind sind wohlgestimmt und haben frisches Bier getankt.
Außerdem braucht so’n Stick auch ’n Moment, um ebenfalls wohlgestimt zu sein. (Es war der Abend der Wortspiele, Ihr merkt das)

Ja, was soll man sagen: Schön wars.
Der Abend war gar nicht soo klamaukig, ich hab mich nur einmal wirklich verhauen (und das auch sofort nach der alten Bassistenregel Wenn Du Dich verspielst, schau möglichst souverän und machs nochmal, dann glauben alle, es wär gewollt und finden es interessant ausgemerzt) und ich glaube, den Leuten hat es gefallen.

Nach einer kurzen Zusammenfassung der Rückmeldungen läßt sich sagen:
Die Auswahl der Stücke gefiel.
Die Interpretationen gefielen.
Der Stick war a) hochinteressant und b) „Das klingt aber toll“
„Die hat aber eine schöne Stimme!“
„Ich wusste gar nicht, dass Du so toll Bass spielen kannst“

Das ist für einen Bassisten eine hervorragende Quote; wenn man überhaupt positiv erwähnt wird, hat man ja schon Glück.
Und wenn man positiv erwähnt wird, obwohl man seine Markierungen am neuen Fretlesshals im Bühnenlicht nicht mehr sehen konnte, dann erst recht.

Außerdem unter anderem mit uns auf der Bühne:
selbstgeschriebenes Kabarett , original (?) bayrische Jodler oder auch eine Geschichtsstunde über die deutsche Fürsten- und Kaiserzeit.
Die Bandbreite dürfte klar sein.

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