Nachtrag

Aus der Kategorie »just people«

Vielleicht an dieser Stelle mal ein paar erklärende Worte zu verschiedenen Stellen, an denen ich über Dienstleitungswüsten, Auswanderungsgedanken oder ähnliches schrieb.

Nein, ich mag es nicht, wenn jemand devot schleimend um mich herumkriecht.
Aber wenn ich irgendwo hingehe, um etwas zu kaufen – ganz egal ob einen Kaffee oder ein Auto – dann freue ich mich, wenn ich einigermassen angemesen behandelt werde. Wenn ich nicht so behandelt werde, als sei es schon das äußerste, dass man überhaupt mit mir spricht, sondern wenn ich merke, da ist jemand an mir als Mensch ein klein wenig interessiert.
Gerne auch als Kunde, denn das bin ich ja in dem Moment auch.

Ideales Beispiel: Ich rufe bei Blaupunkt an, um mich zu erkundigen, was für ein CD-Wechsler zu meinen Autoradio passt.
Antwort: keins aus der aktuellen Serie, aber schauen Sie mal bei EBay nach …, … oder…

Schlechtes Beispiel: ich frage einen Computerhändler nach einem Ersatzakku für das Laptop und er beschimpft mich, weil ich das Ding nicht bei ihm gekauft hatte.

You’ll get the point?

Ich habe garantiert in dem netten Cafe in Scheden, in dem man Kaffee, Tee und Wasser umsonst nachschenken konnte in zwei Wochen mehr Geld gelassen, als ich es hier im nächsten Jahr im erwähnten Cafe nebenan lassen werde.
Und ich war freundlicher und wir alle haben uns wohler gefühlt.
Auf beiden Seiten der Theke.

That’s how it’s gotta be.

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