Christian war auch mal wieder im Kino

Aus der Kategorie »just people«

… ein aussergewöhnlicher Film.

Manche Filme haben keine Geschichte rund um wilde Action-Szenen, lustiges Rumgeballere und halsbrecherische Verfolgungsjagden. (Habe ich eine Worthülse ausgelassen? Nein, oder?)
Mir macht das eigenlich nichts aus, wenn die Geschichte fehlt, peinlicher ist es da schon, wenn eine Geschichte versucht aber nicht geschafft wird.

Und dann gibt es noch die Filme, die aussergewöhnliche Geschichten haben. Überraschende Stories, unerwartete Einfälle, witzige Momente zwischendurch.

Vor ein paar Jahren gab es einen sehr seltsamen Western mit Will Smith (??), der hätte so etwas sein können. Die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen hat es geschafft.

Die Geschichte an sich ist so neu nicht: ein böse böser Böser will die Weltherrschaft, eine Gruppe von (Super-) Helden soll ihn daran hindern.
Natürlich kommt es zum Showdown im Unterschlupf des bösen bösen Bösen und natürlich gibt es eine Liebesgeschichte und natürlich gibt es eine irgendwie besondere Beziehung zwischen zwei anderen Mitgliedern der Gruppe. Ach ja, natürlich gibt es einen Spion.

Was den Film besonders macht, sind die Mitglieder der Gruppe. Alle in anderen Filmen, Büchern und Geschichten durchaus bekannt (Allan Quatermain, Agent Sawyer, Rodney Skinner, Dr. Jekyll, Captain Nemo, Dorian Gray, Mina Harker ) müssen sie sich hier zusammenfinden. Ein bisschen Film- und Literaturinteresse sind durchaus nützlich, um die Anspielungen und Vorgeschichten der einzelnen Charaktere zu verstehen; dann aber kann man richtig Spass haben.

Was den Spass an manchen Stellen ein bisschen trübt, sind die Anschlussfehler, die immer wieder auftauchen (gibt es eigentlich noch die big list of movie mistakes?).
Sonst aber zwei Stunden sehr feines Kinovergnügen.
Finde ich.


Ähnliche Artikel lesen?

Außerdem schrieb ich zum gleichen oder ähnlichen Themen auch noch …

Ich finde den Artikel super!

Das freut mich natürlich sehr.

Du kannst den Artikel weiter verbreiten
Du meinst, der Artikel könnte auch anderen gefallen? Dann findest Du etwas weiter oben auf dieser Seite, direkt rechts unten am Artikel ein paar Buttons. Damit kannst Du den Artikel per eMail, Twitter, facebook oder google+ weiter verteilen. Ich würde mich darüber freuen.

Mir ein Geschenk machen? Uiuiuiui.
Gefallen Dir meine Artikel immer wieder, schöder Mammon ist Dir aber zu doof? Dann mach mir doch eine Überraschung: Hier findet Du meine amazon-Wishlist mit ausgesuchten und garantiert Freude spendenden Präsenten zwischen fünf und zweitausenfünfhundert Euro – da ist bestimmt was passendes dabei.

Geld? Wow.
Ist Dir mein Artikel darüber hinaus sogar noch etwas wert, dann findest Du bei den Icons zum Verbreiten des Artikels einen flattr-Button. Jeder Euro, der darüber reinkommt geht direkt weiter an netzpolitik.org.

Wer? Was? Warum?

Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

Dein Kommentar:

Ihr Lieben: Leider leidet das Kontaktformular im Moment unter technischen Problemen. Es nimmt Eure Kommentare zwar an, zeigt sie aber hinterher nicht auf der Seite an. Ich lese aber alles und: Ich bin der Techniker. Der Techniker ist informiert.

Du möchtest auch so ein hübsches Bild am Kommentar haben? Die Bilder gibts bei gravatar.com
Die Bedingungen für das Buchen eines kommerziellen Kommentars findest Du hier.