Meine AG, Deine AG, unsere AG

Aus der Kategorie »just people«

Im Fernsehen, quatsch, auf RTL2 läuft gerade ein Bericht über den neuen Trend zur Selbständigkeit.
Ich weiss ja nicht, was ich davon halte.
Einerseits hat die Brand Eins ja recht, wenn sie mehr Mut fordert (ich hab das mal etwas zusammengefasst). Mehr Mut, mehr Selbstvertrauen, mehr Flexibilität.

Anderseits sehe ich da gerade – und nicht nur da – so vieles, wo ich merke, das es zum Scheitern verurteilt ist.
Ich bin bestimmt auch nicht gerade gut vorbereitet und geradeaus in die eigene Agentur gegangen, aber manches, was ich im Moment so sehe…

Am schlimmten erlebe ich die Ich-AGs, die mir alles abnehmen wollen. Behördengänge, Putzen, Hund ausführen, Nase putzen, was weiss ich.
Die müssen schon daran scheitern, dass es zuviele sind.

Eine Ich-Ag habe ich erlebt, die sollte bei einer kranken Freundin putzen. Die musste ihre Kinder dabei haben, konnte selten zu vereinbarten Terminen, oft aber kürzer als geplant und war auch gerne mal nicht erreichbar.
Hat aber bestimmt vom Arbeitsamt einen warmen Händedruck zum Start in die Selbständigkeit bekommen.
Und in einem Jahr hat sie neben vielen schlechten Erfahrungen auch noch ’ne Menge Schulden – aber sie ist ja aus der Statistik raus.

Und im Fernsehen rechnen sich gerade Mutter und Tochter aus, dass sie jetzt jedes Wochenende auf dem Trödel stehen werden und davon zu zweit leben können.
Ach ich weiss nicht…


Ähnliche Artikel lesen?

Außerdem schrieb ich zum gleichen oder ähnlichen Themen auch noch …

Ich finde den Artikel super!

Das freut mich natürlich sehr.

Du kannst den Artikel weiter verbreiten
Du meinst, der Artikel könnte auch anderen gefallen? Dann findest Du etwas weiter oben auf dieser Seite, direkt rechts unten am Artikel ein paar Buttons. Damit kannst Du den Artikel per eMail, Twitter, facebook oder google+ weiter verteilen. Ich würde mich darüber freuen.

Mir ein Geschenk machen? Uiuiuiui.
Gefallen Dir meine Artikel immer wieder, schöder Mammon ist Dir aber zu doof? Dann mach mir doch eine Überraschung: Hier findet Du meine amazon-Wishlist mit ausgesuchten und garantiert Freude spendenden Präsenten zwischen fünf und zweitausenfünfhundert Euro – da ist bestimmt was passendes dabei.

Geld? Wow.
Ist Dir mein Artikel darüber hinaus sogar noch etwas wert, dann findest Du bei den Icons zum Verbreiten des Artikels einen flattr-Button. Jeder Euro, der darüber reinkommt geht direkt weiter an netzpolitik.org.

Wer? Was? Warum?

Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

Dein Kommentar:

Du möchtest auch so ein hübsches Bild am Kommentar haben? Die Bilder gibts bei gravatar.com
Die Bedingungen für das Buchen eines kommerziellen Kommentars findest Du hier.