Verpasste Chance

Aus der Kategorie »just people«

Wr waren ja im Kino gewesen.
Paycheck hiess der Film der Wahl.
Und – die Überschrift läßt es vermuten – soo begeistert war ich nicht.

Die Grundidee: Wissenschaftler (Ben Affleck), der sich die letzten drei Jahre seines Gedächtnisses hat löschen lassen, um das Projekt an dem er gearbeitet hat zu vergessen / zu schützen) wird gejagt und weiss nicht warum. Er hat als Anhaltspunkt nur einen Umschlag mit ein paar Dingen, die er sich offensichtlich selbst hat zukommen lassen.
Seine Geliebte aus dieser Zeit (Uma!!!) hilft ihm

Eigentlich gut mit viel Platz sowohl für viel Action als auch für philosophische Spielereien über Zeitreisen, Vorherbestimmung contra freiem Willen und ähnliches.
Aber nein, Chance vertan.

An manchen Stellen habe ich mich zu sehr bei MacGyver gefühlt (nicht, das ich MacGyver, je geguckt hätte ….), so einfach waren alle Problemlösungen: Problem – Umschlag auf, nicht nachdenken, Lösung, fertig.
Alles, was sich auch nur in die Nähe einer theoretischen Überlegung darüber, ob man seine Zukunft vorhersehen und dann auch noch beeinflussen kann – und was sich dann noch alles ändert – wurde konsequent weiträumig umfahren.
Schade, hätte dem Film in den ruhigeren Passagen ganz gut getan.
Die Action-Sequenzen waren ganz ok (sorry, wir alle haben Matrix für die Tricks und KillBill für die Kampfszenen im Kopf), aber der Rest…
Solides Handwerk, Herr Woo, danke, setzen.

Ach ja: Ausnahme von dieser nur sehr bedingten Empfehlung:
Uma hat ein paar wunderbare Grossaufnahmen.
Und so schöne Augen…


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