Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Erinnert sich hier jemand an Britpop?

Nein? Naja,war ja auch nicht so wichtig.
Kurze Erinnerung: Blur und Oasis. Und so.
Als Spätfolgen bleiben uns zwei Brüder, die sich öfter mal irgendwo prügeln, Markus Kavka, der davon immer gerne erzählt, Wonderwall auf jeder verf***ten scheiss Schmuse-Kassette /-CD dieser Welt (quasi das „Sailing“ dieses Jahrzehnts) und „Song2“, den ich als Beginn eines DJ-Sets etabliert hätte. Wäre ich ein DJ.

Sonst noch was?
Ja.
Paul Weller.
Der war schon vorher da und bleibt auch einfach länger.

Vor ein paar Tagen habe ich in einem spontanen Anfall von Erinnerung in meinen alten Cassetten gekramt und die beiden Paul Weller-Aufnahmen gesucht.
Gefunden habe ich nur eine, was mich dann spontan zu amazon trieb.

Mehrere CDs auf einmal zu kaufen ist ja immer schwer: welche zuerst? Die älteste und dann chronologisch vorgehen? Eine im Arbeitszimmer, eine im Wohnzimmer und eine im Auto?
Die Live-Aufnahme und dann in die Studioversionen reinhören? Genau andersherum?

Und gerade gute Musik, die sich vielleicht erst ein bisschen sperrig anstellt, nicht sofort in den Gehörgang hineingleitet und ein paar mal umworben werden will macht es einem natürlich erst recht nicht einfacher.

Zwei der drei Platten habe ich jetzt.
Einmal die Heavy Soul, die jetzt seit 18:00 im Kreis läuft – nur kurz unterbrochen von einem Gesichtsausdruck von S. der mir klarmachte, dass Herr Weller wohl sperriger ist als ich denke und die Days of Speed, die jetzt ein paar Tage im Arbeitszimmer im Kreis lief.
(Der aufmerksame Leser weiss jetzt auch, für welche Herangehensweise ich mich entschieden habe.)

Morgen gehts 3 Stunden auf die Autobahn.

Und dann werde ich wieder drei Platten haben, die mich glücklich machen. 3 Platten mit echter Musik, mit echten geschriebenen Songs und nicht willkührlichen Strophe-Refrain – Aneinanderreihungen, echten Arrangements und echten Instrumenten. Musik die auch live funktioniert, die auch mit 2 Gitarren und „sonst nix“ bewegt. Sowohl die Füße als auch das Herz.
Zusammen mit dem Franz Marc-Erlebnis eine ganz schön gute Woche.

Dass die musizierende Jugend auch weiterhin zu Paul Weller aufschauen muss (sofern er sie nicht ins Studio einlädt), dafür hat der Altmeister mit seinem neuen Album überzeugend gesorgt. schreibt laut zu er Platte, die mir noch fehlt. na, da freu ich mich doch drauf.

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