Was man auch Samstags abends machen kann II

Aus der Kategorie »just people«

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt konnte ich der Max-Mania ja durch einen Besuch in der Kölner Philharmonie entfliehen.
Dort spielte das E.S.T. (für einen Leser: = Esbjörn Svensson Trio).

Vielleicht erst mal kurz zur Philharmonie: Sehr hübsch, sehr modern, nicht umhauend, aber durchaus ok.
Und wenn Du den ersten Ton gehört hast schmeisst Du zu Hause Deine Stereoanlage weg. Unglaublich. Der ganze Raum ist einfach voller Musik.
Egal, ob eine einzelner kleiner Klavierton oder die volle Ladung – die das EST durchaus auch beherrscht – es ist da, es ist unglaublich klar, präsent und durchsichtig.
Das Trio spielt in der Besetzung Klavier, Kontrabass, Schlagzeug.
Das Klavier zwischendurch auch gerne mal etwas verfremdet, der Bass auch und hin und wieder spielt Herr Svensson auch mal mit dem einen Arm im offenen Flügel um seinen Ton besser zu kontrollieren.
TheMM hätte es glaube ich gefallen. Aber er wollte ja nicht.

Die Musik?
Weiss gar nicht. Sehr dicht, sehr atmosphärisch an manchen Stellen, oft sehr streng und darin dann von einer unglaublichen Schönheit und Intensität… sehr schwer zu beschreiben.
Sehr gut aufeinander eingespielt, die drei, sie hören sich zu, sie geben sich den Platz – und: sie geben sich den Platz.
Kommen auf die Bühne und warten erst einmal ab. Kommen erst einmal an. Sammeln sich einen Moment und beginnen erst dann. Sehr angenehm.

Die Musiker?
Sehr angenehm im Auftreten, ich sagte es schon.
Und: sie waren wirklich, wirklich begeistert vom Raum, das merkte man.
Und hatten noch mehr Spass.
Schön für uns.

Und mein Respekt geht raus an die Männer, die von nachmittags um fünf bis abends um halb elf oben den Platz an der Philharmonier abgesperrt haben, weil der Platz gleichzeitig das dach der Philharmonie ist. Und sich jeder Schritt nach unten in den Raum überträgt.


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