Funky Abba

Aus der Kategorie »just people«

Abba sind ja eh umstritten.
Die meisten Musiker räumen – wenn sie ehrlich sind – etwas knurrend ein, dass die vier Schweden damals richtig gute Musik gemacht haben. Dass ihre wunderbaren kleinen Melodien in richtig gute Harmonien verpackt, toll gesetzt und deswegen auch Jahre später gar nicht abgenutzt waren.
Gut, es ist nur Popmusik, aber eben *grummel* verflixt gute.

Nils Landgren hingegen ist den Jazzern da schon eher bekannt, weil er auf dem eh sehr lohnenswerten ACT-Label regelmäßig lustige, funky Posauenmusik veröffentlicht.

Und sich jetzt die Abba-Klassiker mal vorgenommen hat.

S. hatte beim Frisör aus Langeweile in der Bild der Frau geblättert und war auf den CD-Tip gestossen.
Zum Glück sind die Zeiten, in denen der Überbringer der Nachricht genauso wichtig wie die Nachricht selbst waren lange vorbei – denn sonst hätte ich ja naserümpfenderweise die Platte nie kaufen dürfen.
Hab ich aber.

Und es hat gelohnt – Nils und die FunkUnit haben da eine gute Arbeit geleistet.
Haben sich nicht sklavische an die Originale gehalten, sondern auf gute Jazzer-Art etwas eigenes daraus gemacht. Hier umarrangiert, dort etwas dazugefügt oder weggeneommen. Einen Rapper ins Studio geholt und die ganze Sache mit sehr sehr viel Groove versehen.

Und so eine Platte gemacht, die beim ersten Hören oft für eine spannende Verwirrung sorgt (Häh?… warte mal, das ist…. nee… doch, ich komm gleich drauf… ach ja!!!!!) und danach sehr sehr viel Spass macht. Gut hörbar und streckenweise auch gut tanzbar ist.
Was will man mehr?


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