Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Christian war im Kino

… und hat sich den Eis-und-Schnee-Katastrophen-Film angeguckt.

So ein schlechter Film.

Nicht, dass ich viel erwartet hätte.
Die Erzählmuster sind bekannt, das fehlende Happy-End war vorher durch die Presse gegangen, die Story auch.

Aber die plumpe Aneinanderreihung aller je benutzten Emmerich-Klischees hat mich dann doch trotzdem genervt
Die Klischees im einzelnen:
Das geschiedene Paar (oder hatten sie nur eine Krise? Ich weiss es schon nicht mehr…), das aber irgendwie nicht voneinander loskommt.
Die Vater-Sohn-Kiste.
Eine Liebesgeschichte.
Der einsame Held.
Der Rivale in der Liebegeschichte, der aber zum grosszügigen Freund wird.
Der Mentor des einsamen Helden, der dann für ihn sein Leben läßt.
New York in Schutt und Asch… äh Eis und Schnee.
Der andere, nicht-ganz-so-Held, der tapfer stirbt.

Wenn ich nicht vorher ein Interview gelesen hätte, in dem Herr Emmerich davon sprach, dass der grosse Coup an dem Film ja gewesen wäre, ihn eben ohne den grossen Retter zu verkaufen, eben ohne Bruce Willis mit der Laserkanone…

Dann wäre es vielleicht noch erträglich gewesen.

Ps.: eigentlich sollte hier auch noch ein Bild hin.
Aber Day after tomorrow scheint eine japanische Popgruppe zu sein, wenn man die gefundenen Bilder sieht.

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