Das Kino vom Wocheende

Aus der Kategorie »just people«

… zweimal Kino seit Donnerstag:

  1. Harry Potter und der Gefangene von Askaban.
    Zum Inhalt muss ich wohl nix sagen, oder?
    Zum Riesen – Brimbamborium drumherum auch nichts, oder?
    Gut.

    Mir hat er gefallen.
    Die Geschichte kannte ich – aber das dürfte allen so gegangen sein.
    Aber sie war wunderschön umgesetzt. Sehr, sehr liebevoll erzählt, mit einer wahnsinnigen Liebe zum Detail und einer wunderbaren Art, mit kleine Szenen schnell ganze Stimmungen herüberzubringen.

    Die Dementoren hatte ich mir anders vorgestellt.
    Macht ja nix.

    Wenn man Harry Potter aus irgendwelchen Gründen also nicht ablehnt ein sehr schöner, gut umgesetzter Film. Mit deutlicher Überlänge, falls man einen Babysitter bestellen muss.

  2. Vergiß mein nicht.
    Wow.
    Jim Carey kann mehr als Fratzen schneiden, das war mir irgendwie schon länger klar, aber es scheint sich ja noch nicht herumgesprochen zu haben.

    Ein sehr eigener Film.
    Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der sich mit einer tollen (?) neuen Technik seine Freundin aus dem Gedächtnis löschen läßt, nachdem er erfahren hat, dass sie ihn hat löschen lassen.
    Dummerweise merkt er beim Löschen und damit während der Kopf-Reise zurück in ihre gemeinsame Vergangenheit, was er an ihr hatte und versucht verzweifelt dem Löschen zu widerstehen.

    Alles sehr verwirrend gefilmt, verwackelt, mit (natürlich) vielen Zeit- und jeder Menge Perspektiv-Sprüngen, mit überraschenden Wechseln, wenn er in andere Teile seiner Erinnerung flüchtet und einigen sehr überraschenden Nebenplots. Dadurch entsteht eine Intensität, der wir uns nicht mehr entziehen konnten – einer der Filme, die einen auch nach dem Verlassen des Kinos noch lange in ihrer ganz eigenen Stimmung gefangen gehalten haben.
    Ausserdem ein grandioses Stück von Beck im Soundtrack.
    Wow.
    Aber das sagte ich glaube ich schon.


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