Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Gutes Köln, doofes Köln.

Ja, so war das gestern:

Gutes Köln:

Eigentlich klappte alles ziemlich prima: S. steig direkt nach der Schule bei mir ins Auto, wir waren fix auf der Autobahn und ebenso in Köln.
Gut, „mein“ Parklaptz war besetzt, aber eine Reihe weiter war ja dann was frei.
Das Wetter war schön, die Stadt nicht zu voll, der Rhein war auch noch da, die Rollbrettfahrer (hihi, ich wollte das Wort schon immer mal schreiben) boten auf der Domplatte die gewohnte Show, Starbucks macht immer noch sehr leckeren Kaffee und gute Schokotorte und im Museum Ludwig hingen immer noch die Bilder von Franz Marc, die ich so mag.

Alles also sehr, sehr gut.

Kleine Erfahrung am Rande, die ich Euch – sozusagen als Serviceleistung (Premiumcontent!!) – nicht vorenthalten will: wenn Ihr gerade versonnen auf dem Sofa in der Mitte eines Raums in einem Museum hockt und es auf einmal rings um Euch herum nach alte-Damen-Schweiss zu riechen beginnt: lauft so schnell Ihr könnt.
Wenn sich der Ring erst geschlossen hat kommt Ihr nicht mehr heraus aus der Gruppe „Maler des 20. Jahrhunderts“ der Volkshochschule Nippes-Süd und seid gezwungen Euch den Vortrag „Franz Marc sah im Tier die Krone der Schöpfung“ anzuhören.
Und das will – wenn man ehrlich ist – wirklich niemand.

Aber zurück zum Thema:

(Doofes Köln)

Die Veranstalter gehören geköpft.
Wenn ich Sting im Tanzbrunnen auftreten lasse, dann:
– verbaue und versaue ich nicht den ganzen Tanzbrunnen mit einem völligen Geländeumbau
– stelle ich die Bühne nicht gegen die untergehende Sonne
– denke ich über Soundprobleme nach, die eine grosse glatte 3-stöckige Wand am hinteren Geländerand bringt (womit wir wieder bei dem fehlgeplanten Umbau des Geländes wären)

Naja, wir sind dann am Fuße des ersten Bieres gegangen.
Nicht nur wir übrigens.

Was ein Glück, das der Rest des Tages so gut war.

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