Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Liebes Tagebuch: sometimes it’s too much to ignore

Ein paar Nachträge:

Freitag Abend: sehr schön.
Der Nachbar stand in einer orangenen Hose auf der Bühne und wie schon Jahre vorher machte es viel Spass, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Er macht gerne Musik und er macht es gut, und ich schaue Menschen, die etwas gerne und gut machen widerum gerne zu.
Leider schwächelte S. im zweiten Set etwas und wir brachen etwas plötzlich ab und auf.
(Kleines persönliches Wort an den Nachbarn: »Ich hab auch brav im Off wippend den ganzen Abend an Euch gedacht. Jaja.«)

Samstag tagsüber:
Liebes Tagebuch, seit heute habe ich alle tanzbaren Stücke meiner CD-Sammlung auch als MP3 auf dem Laptop. Und jetzt will ich DJ werden.

Samstag Abend:
Liebes Tagebuch, das ging aber schnell.
Ein paar Freunde feierten ihren ersten Hochzeitstag mit einer grossen Party und ich habe geDJt. Und sie haben sogar getanzt.
Wer’s schon mal selber probiert hat, weiss was das heisst.

Sonntag:
Doofer, verfickter Dreckstag.
Ach, in Anbetracht der Tatsache, das ich den Tag prima mit ein paar netten Menschen, ein paar Katzen und diversen guten, per eMail sehr effektiv speicheflussfördernd angekündigten Speisen hätte verbringen können, können wir uns ruhig auch auf einen »Doofen, verficktem scheiss Dreckstag« einigen.
Schade drum.
Wir holens nach.

Ich glaub, ich muss mir meine Halswirbel mal wieder geraderücken lassen.

Heute hab ich dann ein kleines Site-Projekt soweit fertiggestellt, dass ich es den zur Vollendung notwendigen Partnern vorstellen konnte.
Also noch fix einen netten Brief eingetütet, eingeworfen und ein paar Telefonate geführt. Ich hasse kalte Akquise-Telefonate. Ich hasse kalte Akquise-Telefonate. Ich hasse kalte Akquise-Telefonate. Ich kann problemlos wildfremde Menschen eine dreiviertel Stunde lang über Gott und die Welt ausfragen, aber ich hasse kalte Akquise-Telefonate.
Komisch, nicht?

Schlaft gut, wo auch immer Ihr seid.

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